T-Systems: Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen

Die Telekom will in ihrem Cloud-Geschäft keinen direkten Kampf mehr mit Amazon Web Services. Durch Zukäufe will man sich spezialisieren.

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Es geht eine Open Telekom Cloud auf Reisen.
Es geht eine Open Telekom Cloud auf Reisen. (Bild: T-Systems)

Die Deutsche Telekom will kleinere Cloud-Unternehmen kaufen. Das sagte Frank Strecker, der für das Cloud-Geschäft der Telekom zuständig ist, im Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Es gehe dabei um die spezifischen Cloud-Anforderungen verschiedener Branchen, von Banken über Versicherungen und Automobilhersteller bis hin zu staatlichen Institutionen.

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Cloud-Managed-Services-Anbieter könnten der Telekom mehr Know-how liefern, um diese Anforderungen zu erfüllen, erklärte Strecker. "Wir schauen uns am Markt permanent um, ob es eine anorganische Möglichkeit gibt, uns zu verstärken."

Telekom Cloud: Kleinere Zukäufe

Die Telekom könnte auch Cloud-Unternehmen mit einem Wert von weniger als 100 Millionen Euro kaufen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf zwei Insider, die anonym bleiben wollen. Strecker lehnte es ab, sich im Detail zu Akquisitionen zu äußern.

Die Telekom hatte auf der Cebit 2016 zusammen mit Huawei ihre Open Telekom Cloud als Public Cloud gestartet. Das erklärte Ziel dabei war, Amazon in Deutschland und Europa aus der Führungsposition zu verdrängen.

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Die Telekom unterhält verschiedene Partnerschaften in dem Bereich: die Open Telekom Cloud auf Basis von Huawei-Hardware, die vCloud von VMware, die Microsoft-Cloud für Azure und die Cisco Intercloud. Während das Huawei-Cloud-Produkt im niedrigen Preissektor angesetzt ist, liegt die Cisco Intercloud eher im Premium-Bereich. Huawei wird bei dem Geschäft von der Telekom am Umsatz beteiligt. Huawei stellt für die Open Telekom Cloud die Technik und hat wohl auch die Server in den Rechenzentren der Telekom installiert. "Die Huawei-Kooperation ist aber das Herz des Ökosystems, weil es unser eigenes Produkt ist", erklärte Anette Bronder, Geschäftsführerin Digital Division bei T- Systems International, Golem.de im September 2016 auf dem Branchenevent Huawei Connect 2016 in Schanghai. Das Produkt richte sich jedoch nicht an Endkunden.

Damals positionierte man sich noch direkt als Konkurrent zu Amazon Web Services. Jetzt schlägt Strecker andere Töne an: "Unsere Strategie ist nicht, gegen Amazon oder Microsoft in den Krieg zu ziehen", sagte Strecker. "Wir wollen Kunden zusätzliche Services anbieten, wenn sie sich für eine Plattform entschieden haben. Es gibt keinen Kunden, der nicht ab einer gewissen Größe eine Multi-Cloud-Strategie fährt", betonte Strecker.

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