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T-Systems-Chef: Teil der Beschäftigten ohne Programmierkenntnisse soll weg

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh hat erklärt, welche Art von Beschäftigten nicht mehr benötigt werden. Unter den Betroffen seien Menschen, die die IT-Systeme zu wenig verstehen, nicht programmieren und die Systeme nicht betreuen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Protest bei T-Systems gegen den Stellenabbau
Protest bei T-Systems gegen den Stellenabbau (Bild: Verdi / Markus Fring)

Etwa ein Drittel der Beschäftigten, die T-System entlassen will, verstünden die IT-Systeme zu wenig, könnten oft nicht programmieren und seien auch nicht in der Lage, die Systeme zu betreuen. Das sagte T-Systems-Chef Adel Al-Saleh der Computerwoche. T-Systems will rund 10.000 Stellen abbauen.

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Diese sollen angeblich insbesondere auf das Management sowie den Dienstleistungs- und Personal-Bereich entfallen. Angestrebt sei eine größtmögliche Umverteilung der betroffenen Arbeitskräfte in andere Teile des Konzerns.

Die Telekom will laut einem Bericht vom Juni 2018 bei T-Systems weltweit in den nächsten drei Jahren 10.000 Arbeitsplätze abbauen, davon 6.000 in Deutschland. Von den derzeit 230 Niederlassungen in Deutschland sollen wahrscheinlich nur 20 erhalten bleiben.

T-Systems: Chef will weg vom IT-Outsourcing und hin zu Cloud-Plattformen

Neben der Justierung der Geschäftsfelder und der Konzentration auf lukrative Bereiche steht für Al-Saleh die Reduzierung der Geschäftsstellen von derzeit über 200 im Vordergrund. Al-Saleh wolle weg vom klassischen IT-Outsourcing und hin zu Cloud-Plattformen und Private Clouds.

"Wir müssen jedes Jahr zehn Prozent effizienter werden", sagte Al-Saleh. "Heute arbeiten 90 Prozent unserer Mitarbeiter an 22 Standorten, aber insgesamt haben wir rund 230 Büro-Standorte in über 100 Städten. Das ist nicht effizient."

Auch mit einer reduzierten Anzahl von Geschäftsstellen lasse sich Kundennähe erreichen. Geschlossen würden jedoch nicht allein kleinere Niederlassungen, die Auswahl erfolge rein nach Effizienzkriterien.

Die Beschäftigten fordern dagegen den Erhalt der Arbeitsplätze bei T-Systems. So fanden im Juli 2018 an vielen Standorten in Nordrhein-Westfalen in der Mittagszeit Aktionen statt. Verdi bezeichnete die Pläne des T-Systems-Managements als desaströsen Kahlschlag, der Telekom-Bereich würde "kaputt saniert. Wer die Firma tatsächlich in die Zukunft führen will, benötigt qualifiziertes und engagiertes Personal. Das werden sie verlieren, wenn sie so weitermachen." Das gefährde den Erfolg von T-Systems.

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plutoniumsulfat 30. Aug 2018

Die Telekom ist schon Monopolist. Mehr als 100% aller Leitungen kann man nicht besitzen...

Handle 29. Aug 2018

Gibt es: Biomathematik. Wenn Interesse an Informatik besteht, dann käme auch...

Ithaqua 29. Aug 2018

Kann man sich besser nicht ausdenken. Beitrag beginnt mit "Fakt ist" gefolgt von totalem...

superdachs 29. Aug 2018

...richtig. Die Menschen benutzen seit je her Werkzeuge um bestimmte Dinge einfacher oder...

Shoopi 29. Aug 2018

Da wünscht man sich klar noch härteren Schutz für Arbeitnehmer. Für mich ist der Wunsch...


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