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Wearables: Telekom will eigene intelligente Kleidung anbieten

Die Telekom will ein "digitaler Lifestyle-Konzern" werden. Zusammen mit Designern sollen eigene Smart Clothes oder Accessoires entstehen, die in T-Shops in den Verkauf kommen. Dazu könnten Jacken zählen, die im Winter auf eine bessere Wärmedämmung umschalten.
/ Achim Sawall
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Wearables in einem Fitness-Studio in Manhattan (Bild: Carlo Allegri/Reuters)
Wearables in einem Fitness-Studio in Manhattan Bild: Carlo Allegri/Reuters

Die Deutsche Telekom will neue Partnerschaften aufbauen, um beim Geschäft mit intelligenten Kleidungsstücken und Accessoires dabei zu sein. Das kündigte Claudia Nemat, für Technik und Europa zuständiger Vorstand der Telekom, der Rheinischen Post.(öffnet im neuen Fenster) an. "Wir wollen als Telefonkonzern deutlich mehr mit Mode- und auch Sportartikelherstellern kooperieren, damit wir vom Trend hin zu intelligenter Kleidung profitieren."

Telekom-Techniker, Designer und Start Ups zusammen

Nach den Worten von Nemat, die Physik an der Universität Köln studierte, will der Konzern mit "renommierten Partnern" , im Mai 2016 einen internationalen Wettbewerb ausschreiben, bei dem Designer oder Start-up-Firmen Ideen für neue Kleidungsstücke oder Accessoires einreichen können. Die Preisträger sollen dann Hilfe von Telekom-Ingenieuren erhalten und sich auf der Modemesse Fashion Week 2017 in Berlin der Öffentlichkeit präsentieren.

Konzern für digitalen Lifestyle

Nemat, die Tochter eines früheren Siemens-Managers, will den Konzern in einen "digitalen Lifestyle-Konzern" umbauen. Dazu sollen die T-Shops genutzt werden. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es in den T-Shops künftig auch eine Ecke für intelligente Kleidung gibt. Das können Jacken sein, die im Winter auf eine bessere Wärmedämmung umschalten. Es werden intelligente Uhren sein, es wird Sportkleidung sein" , sagte die einzige Frau im Vorstand der Telekom. Laut Unternehmensangaben gibt es rund 730 Telekom-Shops in Deutschland. Den Wearables werde für die Zukunft ein höheres Umsatzpotenzial zugesprochen als dem Markt mit Smartphones.


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