T. Rowe Price: KI senkt Entwicklungskosten für Software und Wert der Firmen
Die Softwarebranche befindet sich durch KI mitten in einer strukturellen Umgestaltung, weil KI die Kosten für die Entwicklung senkt, was den Wettbewerb verschärft. Das hat Dominic Rizzo erklärt(öffnet im neuen Fenster) , Portfoliomanager für Global Technology Equity Strategy bei dem Vermögensverwalter T. Rowe Price. "Einige wenige datenreiche Plattformen werden gestärkt daraus hervorgehen. Da die Bewertungen nun angemessener sind, könnte es zu einer deutlichen Zunahme von Fusionen und Übernahmen im Softwarebereich kommen, da große Technologie- und KI-Labore Daten und Workflows erwerben wollen" , sagte Rizzo, dessen Firma mit seinem Growth Investing auf das ungebrochene Wachstum des Kapitalismus setzt.
Halbleiter blieben nach seinen Worten die "klarsten Nutznießer des KI-Booms. Die Ausgaben für KI-Chips könnten bis zum Jahr 2030 eine Billion US-Dollar erreichen, und Hyperscaler planen bereits für das nächste Jahr Investitionen in Höhe von mehr als 650 bis 700 Milliarden US-Dollar – ein historisches Niveau, das die starke langfristige Ertragskraft führender Chiphersteller stützt" .
"Es fühlt sich nicht wie die Endphase einer KI-Blase an"
Diese außergewöhnlichen Ausgaben würden die Kapitalmärkte finanzieren, meinte Rizzo. "Wir erwarten, dass 2026 ein starkes Jahr für Börsengänge und Emissionen wird, da sich das Umsatzwachstum beschleunigt und die Kostendisziplin verbessert" , betonte Rizzo. Wichtig sei, dass die Bewertungen im Technologiesektor attraktiver seien, als es die Schlagzeilen vermuten ließen. Viele der größten Halbleiterunternehmen, die im Bereich KI tätig sind, wuchsen immer noch schneller als ihre Bewertungen, was bedeute, dass Anleger weniger für Wachstum zahlten als normalerweise.
Laut Rizzo habe "dieser KI-Zyklus noch weiteres Potenzial. KI sorgt für den größten Produktivitätsschub seit der Erfindung der Elektrizität, und wir stehen noch ganz am Anfang" . Die Beweise seien eindeutig: Die Produktivität im Informationssektor steige, das Wachstum der Cloud habe sich wieder beschleunigt, und große Plattformen erzielten weitaus mehr Umsatz pro Beschäftigten. "Das fühlt sich nicht wie die Endphase einer Blase an, sondern wie eine dauerhafte, mehrjährige Welle der Akzeptanz" , sagte Rizzo.
Die Harvard-Professorin und Ökonomin Gita Gopinath hatte zuvor erneut vor den Folgen einer platzenden KI-Blase gewarnt und gefragt, wie die investierenden Unternehmen dieses Geld jemals zurückverdienen könnten. Lovelock sagte dazu: "Die Anbieter, die derzeit KI-Rechenzentren bauen, haben nicht das gleiche Geschäftsmodell. Der Umsatz von Amazon basierend auf seinen KI-Rechenzentren wird hauptsächlich aus seinem KI-optimierten IaaS-Angebot stammen. Die Einnahmen von Google stammen aus den angebotenen Produkten und Dienstleistungen, die durch Gemini unterstützt oder verbessert werden."
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