• IT-Karriere:
  • Services:

T-Paper: Das Buch lernt sprechen

Ein Fotobuch mit Geräuschuntermalung, ein Roman, der sich selbst vorliest: Ein Lautsprecher aus Papier soll Töne in gedruckte Bücher bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Paper: Der Lautsprecher aus Papier wird gedruckt und kann bedruckt werden.
T-Paper: Der Lautsprecher aus Papier wird gedruckt und kann bedruckt werden. (Bild: TU Chemnitz/Uwe Meinhold)

Bücher können sich künftig selbst vorlesen: Das T-Paper, das Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz entwickelt haben, ist ein Lautsprecher aus Papier. Er kann bedruckt und in ein Buch integriert werden.

Stellenmarkt
  1. Stadt Erlangen, Erlangen
  2. ATMINA Solutions GmbH, Hannover, Home-Office

Der Lautsprecher besteht aus einem Blatt Papier oder einer Folie als Trägermaterial. Das werde mit zwei Schichten eines leitfähigen organischen Polymers bedruckt, sagt Arved Hübler. Sie bilden die Elektroden. Dazwischen sitzt eine piezoelektrische Schicht, die das Trägermaterial in Schwingungen versetzt. Durch Luftverdrängung werden Töne erzeugt.

Der Lautsprecher kann bedruckt werden

Papier oder Folie kann auf beiden Seiten bedruckt werden. Der bedruckte Lautsprecher lässt sich wie eine normal bedruckte Seite in ein Buch einfügen. Die Elektronik, mit welcher der Lautsprecher angesteuert wird, wird in den Buchdeckel integriert. T-Book nennen die Chemnitzer Forscher ihr sprechendes oder singendes Buch.

Das Prinzip des gedruckten, piezoelektrischen Lautsprechers stellten die Forscher bereits vor fünf Jahren in der Fachzeitschrift Organic Electronics vor. Vor zwei Jahren zeigten sie bei der Jahresveranstaltung des World Press Photo Wettbewerbs in Amsterdam das erste, allerdings noch recht unhandliche T-Book.

Ein Buch bekommt sprechende Seiten

Seither entwickelten die Forscher die Technik weiter. Die zweite Generation des T-Books unterscheidet sich nicht mehr von einem normalen Buch. "Dazu mussten die Buchbindung und die Kontaktierung der Seiten mit der Elektronik völlig neu konzipiert werden, um am Ende ein traditionelles Buch aus Papier - jedoch mit sprechenden Seiten - zu erhalten", sagt Projektleiter Georg Schmidt.

Das T-Book 2 soll in der kommenden Woche auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert werden. Anwendungsmöglichkeiten sehen die Forscher beispielsweise bei Fotobüchern: So könnten die Bilder aus dem vergangenen Urlaub mit den Tönen vor Ort - Meeresrauschen, Vogelgezwitscher oder dem Hupen der Autos im Stau auf der Rückfahrt - unterlegt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 47,99€
  2. 1.799€ (versandkostenfrei)
  3. mit 499€ Bestpreis auf Geizhals
  4. (u. a. Stellaris - Galaxy Edition für 4,19€, Stellaris - Distant Stars Story Pack (DLC) für 2...

Dwalinn 09. Okt 2017

Oder Singende Geburtstagskarten..... einfach etwas Papier über den Lautsprecher kleben...

mxcd 06. Okt 2017

Endlich kann mich die Vogue/Brigitte/GQ/Autobild meiner Sitznachbar*innen in der S-Bahn...

MAD_onna 06. Okt 2017

Endlich braucht man keinem Schüler mehr das Lesen beibringen. Puhhhh! Endlich haben wir...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S21 Ultra vorgestellt

Das Galaxy S21 Ultra ist das Topmodell von Samsungs neuer S21-Reihe und unterscheidet sich deutlich von den beiden anderen Modellen.

Samsung Galaxy S21 Ultra vorgestellt Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /