T-Mobile US: Telekom will für Sprint ein paar Milliarden weniger zahlen

Die Telekom sieht Sprint inzwischen als zu hoch bewertet an. Der US-Mobilfunkbetreiber soll nach dem Zusammengehen mit T-Mobile US weniger Anteile bekommen. Sprint gehört der japanischen Softbank Group, deren Chef Masayoshi Son Nachverhandlungen ablehnt.

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Softbank-Chef Masayoshi Son ist nicht erfreut über die Telekom-Vorstellungen.
Softbank-Chef Masayoshi Son ist nicht erfreut über die Telekom-Vorstellungen. (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP via Getty Images)

Die Deutsche Telekom will den Kauf des US-Mobilfunkbetreibers Sprint durch die Deutsche Telekom nachverhandeln. Das berichten die britische Financial Times und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen bei der Telekom. Die Telekom will demnach den Preis für die Übernahme reduzieren, Sprint-Eigner Softbank lehnt dies ab.

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Die Sprint-Aktionäre kontrollierten ein Drittel des kombinierten Unternehmens, aber in der Zwischenzeit sei das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Sprint beinahe unverändert geblieben, während dieser Wert bei T-Mobile US um rund ein Fünftel gestiegen sei. Der Wert des Angebots sei von 59 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf nunmehr einschließlich der Schulden von Sprint auf 74 Milliarden US-Dollar gestiegen, argumentiert die Telekom.

T-Mobile US hat die Möglichkeit, sich noch komplett aus der Übernahme zurückzuziehen, da der Vertrag aufgrund der langen regulatorischen Verzögerung in den USA Ende vergangenen Jahres offiziell ausgelaufen ist.

Sprecher der Deutschen Telekom und von Sprint wollten den Bericht nicht kommentieren. Die japanische Telekom Softbank Group besitzt fast 85 Prozent der Sprint-Anteile. Die Telekom hält mehr als 63 Prozent an T-Mobile US.

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Richter Victor Marrero hat in dieser Woche die Klage der US-Bundesstaaten gegen den Kauf von Sprint durch T-Mobile US abgewiesen. Über ein Dutzend US-Bundesstaaten hatten gegen die Übernahme von Sprint für 26,5 Milliarden US-Dollar geklagt, der die dritt- und viertgrößten US-Mobilfunkbetreiber zusammenbringen soll. Marrero kam zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss "den Wettbewerb wahrscheinlich nicht wesentlich verringern wird".

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