T-Mobile US: Telekom-Tochter kündigt landesweites 5G-Netz an

Nach Ankündigungen der Konkurrenz bekennt sich auch T-Mobile US zum schnellen 5G-Ausbau. Die Telekom-Tochter beginnt in Kürze mit ersten Komponenten von Nokia, ist aber erst 2020 fertig.

Artikel veröffentlicht am ,
Airscale-Ausrüstung von Nokia mit 5G
Airscale-Ausrüstung von Nokia mit 5G (Bild: Nokia/ Sreenshot: Golem.de)

Nokia und T-Mobile US bauen in den USA ein nationales 5G-Netz, das verschiedene Frequenzbänder unterstützt (Multiband). Das gab der finnische Mobilfunkausrüster bekannt. Dabei kommt die 5G-Ausrüstung von Nokia zum Einsatz. Zudem wird Nokia das bestehende LTE-Netz von T-Mobile weiter ausbauen und einen neuen Funkzugang, Radio Access Network (RAN), für 4G- und 5G-Kunden bereitstellen.

Der Aufbau des Netzes wird im zweiten Quartal 2018 starten und soll erst im Laufe des Jahres 2020 abgeschlossen sein. Bis Ende dieses Jahres soll aber bereits das 5G-RAN auf Basis der Airscale-Produkte von Nokia fertiggestellt werden. Das Netz nutzt sowohl Funkfrequenzen im Bereich von 600 MHz wie auch 28 GHz mmWave. Es bietet laut Nokia Datenübertragungsraten von mehreren Gigabit pro Sekunde und soll eine sehr niedrige Latenz aufweisen. Begonnen werde in dicht besiedelten Gegenden, etwa in Dallas. T-Mobile will Kunden zu Hause, am Arbeitsplatz und unterwegs mit den Breitbanddiensten versorgen.

Nokia-Chef Rajeev Suri sagte: "Wir freuen uns, mit T-Mobile an diesem nationalen Rollout von 5G zu arbeiten. Nokias 5G-Lösung umfasst unsere New-Radio-Lösung für hohe Datenkapazität, Core-Funktionen und eine SDN-kontrollierte Anyhaul-Transportfunktion und -Software. Wir verwenden unseren Reefshark-Chipsatz, eine eigene Entwicklung, die eine deutlich höhere Netzleistung ermöglicht."

Die zwei führenden Mobilfunkbetreiber AT&T und Verizon in den USA wollen 5G nutzen. Verizon will bereits in diesem Jahr 5G als Fixed Wireless Access für rund ein Drittel der Breitbandhaushalte bereitstellen. Die Nutzer bekommen Gigabit-Datenraten. Verizon Wireless 5G ist aber ein proprietärer Standard.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Entwickler
ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen

Google hat ChatGPT mit Fragen aus seinem Entwickler-Bewerbungsgespräch gefüttert. Die KI könne demnach eine Einsteigerposition erhalten.

Entwickler: ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen
Artikel
  1. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  2. i4: BMW lässt sich am Berg nicht updaten
    i4
    BMW lässt sich am Berg nicht updaten

    Die Besitzerin eines BMW i4 hat die Fehlermeldung entdeckt, ihr Parkplatz sei zu steil für ein Update der Bordsoftware.

  3. Windkraft-Ausbauplan: Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag
    Windkraft-Ausbauplan
    Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag

    Die Energiewende in Deutschland soll durch einen massiven Ausbau der Windkraft-Anlagen vorangetrieben werden. Bundeskanzler Scholz will Tempo machen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • ASUS ROG Strix Scope Deluxe 107,89€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: be quiet! Dark Rock 4 49€, Fastro MS200 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas & CPUS u. a. AMD Ryzen 7 5700X 175€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /