T-Mobile US: Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus

T-Mobile US bereitet seine LTE Advanced Basisstationen auf 5G vor. Ein großer Vertrag wurde dazu mit dem schwedischen Ausrüster Ericsson geschlossen.

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Nokia Airscale wird montiert.
Nokia Airscale wird montiert. (Bild: Nokia / Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US hat einen Vertrag für den Ausbau von 5G mit dem schwedischen Ausrüster Ericsson geschlossen. Wie die Partner bekanntgaben, hat der mehrjährige Vertrag ein Volumen von 3,5 Milliarden US-Dollar.

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Im Rahmen der Vereinbarung wird Ericsson T-Mobile US mit 5G New Radio (NR) Hard- und Software versorgen, die den 3GPP-Standards entspricht.

T-Mobile US wird die 5G-Produkte von Ericsson nutzen, um die bestehenden LTE-Kapazitätsanforderungen zu erweitern und gleichzeitig das Netz auf den nächsten Mobilfunkstandard vorzubereiten. Das landesweite LTE-Advanced-Netz wird mit 5G verbunden.

T-Mobile baut auch mit Nokia aus

Die Vereinbarung sieht vor, dass Ericsson Hardware und Software von seiner 5G-Plattform, die das Ericsson- Radio System umfasst, über alle für T-Mobile verfügbaren Frequenzbänder liefert. Das Netz nutzt sowohl Funkfrequenzen im Bereich von 600 MHz wie auch 28 GHz mmWave. Die bereits installierte Basisstation des Ericsson Radio System sind - wie in der Branche üblich - in der Lage, die 5G NR-Technologie mit einem Software-Update zu betreiben.

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Niklas Heuveldop, President und Head of Ericsson North America, sagte: "Wir haben kürzlich beschlossen, unsere Investitionen in den USA zu erhöhen, um näher bei unseren wichtigsten Kunden zu sein und sie bei ihren beschleunigten 5G-Bereitstellungen besser zu unterstützen."

Der Vertrag ist nicht exklusiv: Nokia kündigte im Juli 2018 einen Vertrag mit einem ähnlichen Finanzvolumen mit T-Mobile US an. Für Ericsson ist es die bisher größte Ankündigung zu 5G. T-Mobile US bereitet nicht nur den 5G-Start vor, sondern auch die Übernahme des Konkurrenten Sprint.

In den USA ist der Marktführer Huawei vom Markt für Netzwerke ausgeschlossen. Ein Gesetz, das US-Netzbetreibern verbietet, Ausrüstung in China zu kaufen, existiert jedoch nicht. Es gibt nach Informationen von Golem.de jedoch Drohungen, dass der Betreiber nachteilige Konsequenzen wie das Ausbleiben staatlicher Aufträge zu befürchten hat oder dass es imageschädigend für das Geschäft mit Privatkunden sein könnte. Nur kleinere regionale US-Netzbetreiber sind von dem Bann nicht erfasst.

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