Abo
  • Services:

T-Mobile: Telekom und Sprint kurz vor 32-Milliarden-Dollar-Übernahme

Der Verkauf von T-Mobile USA könnte demnächst abgeschlossen werden. Die wichtigsten Vertragsbedingungen sind festgelegt.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Mobile-Chef John Legere
T-Mobile-Chef John Legere (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Die Deutsche Telekom und Sprint kommen bei den Verkaufsverhandlungen für T-Mobile USA weiter. Die beiden Konzerne stehen kurz vor einer Einigung über einen Preis in Höhe von 32 Milliarden US-Dollar, die Form des Angebots sowie die Zahlungen im Falle eines Scheiterns. Das berichten das Wall Street Journal, die New York Times und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Falls die Übernahme nicht zustande kommt, erhält die Telekom 1 Milliarde US-Dollar in bar und Unternehmenswerte von Sprint.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. dSPACE GmbH, Paderborn

Damit würden der drittgrößte US-Mobilfunkkonzern, Sprint, und der viertgrößte zusammengehen. Über die Verkaufsverhandlungen wird seit Monaten berichtet.

Die Übernahme erfordert die Genehmigung der Federal Communications Commission (FCC) und des US-Justizministeriums.

Die Telekom hatte ihre heutige US-Tochter einst für 28,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Als das Unternehmen in vier von fünf Jahren Gewinneinbußen verzeichnete, wurde der Ausstieg beschlossen. Doch der Verkauf an AT&T für 39 Milliarden US-Dollar scheiterte am US-Justizministerium. AT&T zahlte für den Ausstieg eine Vertragsstrafe in Höhe von drei Milliarden US-Dollar. T-Mobile baute Stellen ab und am 7. Mai 2012 gab die Telekom bekannt, dass sie 4 Milliarden US-Dollar in den Netzausbau von T-Mobile USA investiere.

Danach wurde die Fusion mit dem Konkurrenten MetroPCS vollzogen. MetroPCS Communications, ehemals bekannt unter dem Namen General Wireless, betrieb das fünftgrößte Mobilfunknetzwerk in den USA und hatte im Januar 2012 eine Kundenzahl von 9,5 Millionen.

Im Januar 2014 kaufte die Telekom Frequenzen von Verizon Wireless. Das Unternehmen zahlte 2,365 Milliarden US-Dollar für 700-MHz-A-Block-Frequenzen und transferierte selbst Spektrum im Wert von 950 Millionen US-Dollar an Verizon.



Anzeige
Top-Angebote

ffrhh 05. Jun 2014

Da machen die das nun schon seit Jahren, bauen Netze auf, fusionieren sich größer, bauen...


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /