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T-Mobile: Telekom kauft für 2,4 Milliarden US-Dollar Frequenzen

T-Mobile erwirbt 700-MHz-Frequenzen vom Konkurrenten Verizon Wireless. Zugleich arbeitet Sprint an einem Übernahmeangebot für T-Mobile.
/ Achim Sawall
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T-Mobile-Chef John Legere (Bild: Brendan McDermid/Reuters)
T-Mobile-Chef John Legere Bild: Brendan McDermid/Reuters

Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile hat in den USA Funkfrequenzen von dem Konkurrenten Verizon Wireless erworben. Wie der viertgrößte Mobilfunkbetreiber der USA am 6. Januar 2014 erklärte(öffnet im neuen Fenster) , zahlt das Unternehmen 2,365 Milliarden US-Dollar für 700-MHz-A-Block-Frequenzen und transferiert zugleich selbst Spektrum im Wert von 950 Millionen US-Dollar an Verizon.

Verizon hatte das Spektrum ursprünglich für 2,4 Milliarden US-Dollar erworben.

Im November 2013 hatte T-Mobile 4 Milliarden US-Dollar durch Aktienverkäufe und Schuldverschreibungen für das Geschäft eingenommen.

"Dies ist eine großartige Gelegenheit, uns Niedrigband-Spektrum in vielen der Topmärkte in Amerika zu sichern" , sagte T-Mobile-Chef John Legere. T-Mobile trennt sich zugleich von Frequenzen im 1.700- und 1.900-MHz Band. Dem Geschäft muss die Kommunikationsbehörde FCC (Federal Communications Commission) erst noch zustimmen. Ein Abschluss wird für Mitte 2014 erwartet.

Die Telekom begann 2012 Verhandlungen für ein Zusammengehen mit dem kleineren US-Mobilfunkbetreiber MetroPCS Communications. Der Konzern, ehemals bekannt unter dem Namen General Wireless, betrieb das fünftgrößte Mobilfunknetzwerk in den USA und hatte im Januar 2012 eine Kundenzahl von 9,5 Millionen. Die Fusion wurde im April 2013 offiziell vollzogen. Die Telekom behielt bei dem Aktientausch die Mehrheit an dem Gemeinschaftsunternehmen.

Sprint arbeitet nach Informationen des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) an einem Übernahmeangebot für T-Mobile, das in der ersten Hälfte des Jahres 2014 vorgelegt werden könnte. Topmanager beider Konzerne hatten in der Vergangenheit erklärt, dass sie gemeinsam die Dominanz von AT&T und Verizon brechen könnten.


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