Systemtool: CPU-Z für Android zeigt Takt und Systemdaten

Das unter Windows beliebte Tool CPU-Z ist nun auch für Android erhältlich. Es zeigt unter anderem für den Kern des Prozessors den aktuellen Takt an, kann aber auch die Sensoren wie das Gyroskop auslesen.

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CPU-Z auf einem Transformer-Tablet
CPU-Z auf einem Transformer-Tablet (Bild: Screenshot Golem.de)

Im Play-Store für Android steht seit kurzem das Tool CPU-Z zur Verfügung. Die kostenlose App läuft ab Android 3.0 und benötigt keine speziellen Berechtigungen wie etwa Zugriff auf eine Internetverbindung.

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Unter Windows ist CPU-Z vor allem bei Hardwaretestern und Übertaktern beliebt, weil es unter anderem den Takt des Prozessors recht genau auslesen kann. Mit der Android-Version zeigt das Programm den aktuellen Takt auch in der Voreinstellung für jeden Kern getrennt an.

  • CPU-Z erfordert keine speziellen Berechtigungen.
  • CPU-Z auf dem Transfomer Pad Infinity zeigt den Core-Takt, ... (Screenshots: Golem.de)
  • ... die Speicherbelegung und Modul-Version...
  • ... sowie Ladezustand und Temperatur des Akkus...
  • ... und die Daten der Sensoren, wir haben hier das Tablet schräg gehalten.
  • Die Entwickler bitten um Feedback, das man ihnen für ein besseres CPU-Z geben sollte.
CPU-Z auf dem Transfomer Pad Infinity zeigt den Core-Takt, ... (Screenshots: Golem.de)

Weiterhin gibt es Informationen zur im SoC verbauten GPU und den Sensoren. Das kann unter anderem nützlich sein, wenn Verdacht auf einen Defekt besteht: Wenn ein Android-Gerät zusammen mit einer Wasserwaage auf einer garantiert ebenen Fläche liegt, sollte auch der Lagesensor entsprechende Werte liefern.

Die Taktanzeige kann auch dazu dienen, der Funktionsweise des eigenen Geräts auf den Grund zu gehen. Wir haben CPU-Z auf dem Transformer Pad Infinity TF700KL von Asus ausprobiert, das drei Einstellungen für die Leistungsfähigkeit bietet. Was der Energiesparmodus genau macht, war aber auch durch bisherige Benchmarks - die mit allen drei Einstellungen fast identische Werte lieferten - kaum festzustellen.

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Mit CPU-Z zeigte sich aber, dass ohne besonders leistungszehrende Hintergrundprogramme die beiden Kerne des Qualcomm S4 nicht über 1.026 MHz kamen. Ihren vollen Takt von 1.512 MHz erreichten sie aber bei entsprechenden Programmen wie Benchmarks, nicht aber beispielsweise mit dem integrierten Android-Browser. Manche Anwender berichten in Foren aber auch davon, dass CPU-Z selbst hohe Systemlast erzeugt und so den Akku schneller leert. Man sollte das Programm also nach Benutzung von Hand beenden, was über das Android-Menü in der App problemlos möglich ist.

Als systemnahes Tool ist CPU-Z aber, wie auch sein Windows-Pendant, nicht die stabilste Anwendung, was insbesondere für die erste Android-Version gilt. Auf unserem Tablet ließ sich die App zwar zuverlässig starten, sie stürzte aber beim Erstellen eines Screenshots fast immer ab. Die Entwickler bitten daher um Fehlerberichte, die direkt aus der App verschickt werden können.

CPU-Z für Android ist im Play-Store erhältlich. Die App wird auf einem mobilen Gerät nur angezeigt, wenn Android ab Version 3.0 installiert ist. Eine manuelle Suche nach CPU-Z oder CPUID führt zu veralteten Apps, die nichts mit der aktuellen Version zu tun haben. Diese wurde von den Machern der Webseite CPUID.com erstellt.

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