Abo
  • Services:

Systems-on-a-Chip: Qualcomm verkauft Snapdragons erstmals einzeln

Bisher waren die Chips nur für Hersteller oder als Entwicklerplattformen verfügbar: Die neuen Snapdragons 600E und 410E hingegen kann jeder kaufen, um damit Systeme zu bauen. Obendrein unterstützen die Neulinge offene Linux-Treiber.

Artikel veröffentlicht am ,
Symbolbild eines Snapdragons
Symbolbild eines Snapdragons (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat die beiden Snapdragons 600E und 410E für das Internet der Dinge veröffentlicht. Der Clou dabei ist, dass der Hersteller beide Systems-on-a-Chip über Shops wie Arrow einzeln vertreiben möchte. Bisher verkaufte Qualcomm seine Snapdragons nur an große ODMs wie Smartphone-Hersteller oder als Entwicklerplattformen wie das Dragon-Board 410c.

Stellenmarkt
  1. Controlware GmbH, München, Ingolstadt
  2. BWI GmbH, deutschlandweit

Im Zuge des Endkundenvertriebs möchte Qualcomm auch die Freedreno-Treiber für die integrierte Adreno-Grafikeinheit unter Linux unterstützen, ein offener OpenCL-Treiber soll folgen. Eine vollständige Dokumentation für die Adrenos wird es vorerst nicht geben. Bei den beiden Snapdragons handelt es sich um Embedded-Varianten des Snapdragon 600 und 410. Die Neulinge sollen mindestens ein Jahrzehnt, also bis 2025, verfügbar sein.

Integrierte Modems gibt es nicht

Beim Snapdragon 600E handelt es sich um ein System-on-a-Chip mit vier Krait-CPU-Kernen mit bis zu 1,5 GHz Takt. Sie werden von einer Adreno-320-Grafikeinheit und einem 128 Bit breiten Speicherinterface für DDR3(L)-533 unterstützt. Der Snapdragon 600E kann H.264-Inhalt de- und encodieren, er beherrscht ac-WLAN im 5-GHz-Band und Bluetooth 4.0 und weist diverse Positionssensoren auf. Das BGA-Package misst 23 x 23 mm.

Der Snapdragon 410E ist weniger leistungsfähig und setzt auf vier Cortex-A53 mit bis zu 1,2 GHz und einem 64-Bit-DDR2/DDR3-Interface. Die Adreno 306 fällt etwas schwächer aus als die Adreno 320, beschleunigt aber ebenfalls 1080p-Videos. Das SoC unterstützt nur b/g/n-WLAN, jedoch Bluetooth in der 4.1-Variante. Das Package ist mit 12 x 14 mm deutlich kompakter und mit engeren Lötabständen versehen, Qualcomm spricht von einem NSP (Nanoscale Package).



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,49€
  2. 33,99€
  3. 2,99€

chithanh 29. Sep 2016

Genau das meine ich ja. Für Android nicht mehr gut genug, jetzt findet die...

floewe 29. Sep 2016

Exakt das ist die News, richtig! Mit Board kann die ja eh jeder kaufen. Wobei Enduser für...


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /