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Systemkamera: Panasonic Lumix G81 soll 4K-Filmen erschwinglich machen

Mit der Lumix DMC-G81 hat Panasonic eine neue Systemkamera ohne Spiegel vorgestellt, die gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist, mit einem beweglichen Sensor zur Entwackelung ausgerüstet wurde und 4K-Videos aufnimmt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Panasonic Lumix G81
Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)

Die Panasonic Lumix DMC-G81 ist als Systemkamera der oberen Mittelklasse konzipiert und steht damit etwas oberhalb der G70. Die neue Kamera ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt und verfügt über einen Micro-Four-Thirds-Sensor mit 16 Megapixeln ohne Tiefpassfilter für schärfere Aufnahmen, der auch 4K-tauglich ist. Der Sensor ist an fünf Achsen beweglich aufgehängt und soll so Verwackler reduzieren. So sollen bis zu fünf Blendenstufen ausgeglichen werden.

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Das Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung, die mit vielen Dichtungen an den Bedienelementen versehen wurde. Bei der Kamera fallen die vielen Bedienräder und Tasten auf. Die Kamera arbeitet mit einem Kontrast-Autofokus, der jedoch sehr schnell arbeiten soll. Ob das stimmt, kann erst ein Test zeigen.

Neben Fotos können auch 4K-Aufnahmen mit 30p mit der G81 gedreht werden. Die Videos mit 3.840 x 2.160 Pixeln werden wahlweise auch in 25p oder 24p als MP4-Videos aufgenommen. Außerdem beherrscht die G81 Full-HD-Video mit 1.920 x 1.080 Pixeln bei 60p oder 50p. Die Aufzeichnung erfolgt bei Full-HD wahlweise im Progressive-AVCHD- oder MP4-(MPEG-4/H.-264-)Format.  Über den HDMI-Ausgang kann das Videosignal (4:2:2, 8bit) während der Aufnahme beispielsweise auch an einen externen Monitor ausgegeben werden. Wer will, kann auch die 4K-Photo-Funktion nutzen und damit 30 Fotos pro Sekunde mit 8 Megapixeln aufnehmen. Das soll verhindern, dass der Fotograf nicht im passenden Moment auslöst - beispielsweise beim Werfen des Brautstraußes. Die Zweckentfremdung der Videoaufnahme geht mit der Post-Focus-Funktion weiter. Hier werden 49 Bilder mit unterschiedlicher Feinfokussierung aufgenommen. Wer will, kann mit der neuen Focus-Stacking-Funktion diese Bilder auch zu einem einzelnen mit durchgehender Schärfe zusammenrechnen lassen.

  • Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)
  • Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)
Panasonic Lumix G81 (Bild: Panasonic)

Die G81 kann voll- und halbautomatisch betrieben werden. Auch ein manueller Modus steht zur Wahl. Mittels WLAN kann die Kamera auch vom Smartphone oder Tablet (Android und iOS) aus gesteuert werden.

Die Systemkamera verfügt über einen elektronischen OLED-Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten. Der 3 Zoll große Touchscreen mit einer Million Bildpunkten lässt sich um 180 Grad schwenken und um 270 Grad drehen.

Die Akkulaufzeit von 320 Bildern nach CIPA-Standard soll sich durch einen Energiesparmodus verlängern lassen, wobei dann Sucher und Display schneller abgeschaltet werden, wenn sie nicht im Einsatz sind. Unter Ausnutzung aller Energiesparmaßnahmen sollen so 8.000 Bilder pro Akkuladung möglich sein. Für die Kamera gibt es zudem einen Multifunktionsgriff mit zweitem Akku.

Die Panasonic Lumix DMC-G81 soll im Oktober 2016 für rund 900 Euro auf den Markt kommen. Zusammen mit dem Objektiv "12-60 mm F3.5-5.6" soll sie 1.000 Euro kosten. Das teure und zum Filmen gut geeignete "14-140 mm" gibt es im Set mit der Kamera für 1.300 Euro.

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21:9FTW 20. Sep 2016

Der Artikel ist leider undeutlich. Auch der Vorgänger die G7 kann schon 4k Filmen, und...

Eheran 20. Sep 2016

Ist das eig. normal, dass Herstellerseiten einen schlechteren Überblick geben als z. B...

maerchen 20. Sep 2016

Man stößt halt langsam an die physischen Limits von Chips und Objektiven, zumindest wenn...


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