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Die Init-Diskussion in Debian benötigt keine Grundsatzentscheidung.
Die Init-Diskussion in Debian benötigt keine Grundsatzentscheidung. (Bild: Debian)

Systemd-Debatte: Debian entscheidet sich fürs Nichtstun

Die Init-Diskussion in Debian benötigt keine Grundsatzentscheidung.
Die Init-Diskussion in Debian benötigt keine Grundsatzentscheidung. (Bild: Debian)

In einer Abstimmung des Debian-Projektes entschieden sich die Entwickler, dass in der Systemd-Debatte nichts zu unternehmen sei. Ob die Diskussionen damit beendet sind, bleibt abzuwarten.

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An der Entscheidung, Systemd in dem kommenden Debian 8 alias Jessie zu verwenden sowie an der konkreten Umsetzung wird sich nichts ändern. Das entschieden die Entwickler in einer Art Urabstimmung (General Resolution, GR). Die Mehrheit der Teilnehmer stimmte dafür, dass eine GR nicht in der Systemd-Debatte benötigt werde.

Angeregt worden ist die Abstimmung durch den langjährigen Debian-Entwickler und Mitglied im technischen Komitee (CTTE) der Distribution, Ian Jackson. Dieser forderte eine technische Richtlinie, die verhindern soll, dass Anwendungen in Debian - außer in begründeten Einzelfällen - Abhängigkeiten zu einem bestimmten Init-System aufweisen. Der Versuch einer GR mit gleichlautendem Inhalt ist bereits im März eingebracht worden, erreichte allerdings nicht die nötige Zustimmung, um zur Wahl zugelassen zu werden.

In der Diskussion darum wurden weitere Wahloptionen erstellt und eingebracht, etwa vom aktuellen Projektleiter Lucas Nussbaum. Sein Vorschlag sah vor, die Unterstützung für andere Init-Systeme zu empfehlen, aber nicht zu erzwingen. Ebenso stand zur Entscheidung, die Wahl für die Abhängigkeit zu einem Init-System ganz den Paketbetreuern zu überlassen. Damit sollten die von Upstream-Entwicklern getroffenen Beschlüsse problemlos weitergereicht werden können. Schließlich hätte auch für eine weitere Diskussion gestimmt werden können.

Eindeutiger Wahlausgang

Bei dem relativ komplexen Wahlprozedere müssen sich die Entwickler nicht für eine Option entscheiden, sondern können ihre Stimmen verteilen und die Auswahlmöglichkeiten entsprechend ihrer Zustimmung sortieren. Die Schwartz-Menge enthielt letztlich nur die Option, dass eine GR nicht benötigt werde. Ein weiterer Vergleich musste also nicht durchgeführt werden, so dass diese Entscheidung nun feststeht.

Ob damit tatsächlich die immer wieder auftretenden Diskussionen um die Verwendung von Systemd beigelegt sind, muss sich aber erst noch zeigen. Das Projekt könnte die Ruhe gebrauchen, forderte die Kontroverse doch schon personelle Konsequenzen.


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SelfEsteem 19. Nov 2014

Wie genau stellst du dir die Probleme denn vor? Ich bin da recht gespaltener Meinung...

nidi 19. Nov 2014

Was für eine Freude, dieses Wahlergebnis zu lesen! Danke, Debian! Danke, Golem für den...



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