Systemanforderungen: Gruppenrichtlinie entfernt Wasserzeichen in Windows 11

Mittels Gruppenrichtlinie können User das lästige Wasserzeichen in Windows 11 ausblenden – wenn sie mindestens Windows 11 Pro nutzen.

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Windows 11 zeigt ein nerviges Wasserzeichen an. Gut, dass es auch entfernt werden kann.
Windows 11 zeigt ein nerviges Wasserzeichen an. Gut, dass es auch entfernt werden kann. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de)

Mit Windows 11 hat Microsoft auch gestiegene Systemanforderungen für Clients eingeführt. In einem späteren Build bekamen User mit inkompatiblen PCs deshalb ein Wasserzeichen präsentiert, das auf die Inkompatibilität mit Windows 11 hinweisen soll. Besitzer einer Windows-11-Pro- oder Enterprise-Lizenz können die Nachricht mit Update KB5017130 nun wieder entfernen. Das erfordert etwas manuelle Arbeit und eine spezielle Gruppenrichtlinie.

User öffnen dazu den Gruppenrichtlinien-Editor, der unter Windows 11 auch mittels Suchleiste und dem Suchbegriff Gruppenrichtlinie zu finden ist. Anschließend navigieren sie in das Verzeichnis Richtlinien für Lokaler Computer > Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > System. Dort befindet sich die Gruppenrichtlinie mit der Bezeichnung: Nachrichten ausblenden, wenn die Windows-Systemanforderungen nicht erfüllt sind. Diese muss mittels Doppelklick bearbeitet und von Nicht konfiguriert auf Aktiviert eingestellt werden.

Sinnvoll für Unternehmen bei Umstellung auf Windows 11

Die Gruppenrichtlinie verhindert anschließend, dass Windows 11 das Wasserzeichen weiterhin einblendet. Das gilt für die Nachricht auf dem Desktop und für die Information innerhalb der Systemeinstellungen. Für gewöhnlich ist zudem ein Reboot erforderlich, damit der Host die Gruppenrichtlinie übernimmt.

Gerade Unternehmen, die meist Pro- oder Enterprise-Lizenzen für Gruppenrichtlinien einsetzen, könnten von der Einstellung profitieren. Das Wasserzeichen könnte bei Angestellten nämlich für Verwirrung sorgen, wenn die Infrastruktur etwa ohne Hardwareneuanschaffungen auf Windows 11 aktualisiert wird.

Wirklich notwendig ist das aber erst 2025. Bis dahin will Microsoft den etablierten Vorgänger Windows 10 offiziell unterstützen.

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