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Telekom-Techniker mit Glasfaserkabel im Keller eines Wohnhauses
Telekom-Techniker mit Glasfaserkabel im Keller eines Wohnhauses (Bild: Deutsche Telekom)

Systemanbieter: Glasfasernetze machen erst nach 25 Jahren Gewinn

Telekom-Techniker mit Glasfaserkabel im Keller eines Wohnhauses
Telekom-Techniker mit Glasfaserkabel im Keller eines Wohnhauses (Bild: Deutsche Telekom)

Bis ein Unternehmen die Investition für ein FTTH-Netzwerk wieder eingenommen hat, vergeht meist viel Zeit. Das Ziel, schnelle Profite zu erwirtschaften, hält viele Festnetzbetreiber davon ab, Glasfaser bis zum Kunden zu bringen.

FTTH-Netzwerke amortisieren sich nach 25 Jahren. Das sagte Johann Widmer, Project Manager FTTH bei Wisi Communications, einem Systemanbieter für Netzwerke mit weltweit 650 Beschäftigten auf der Branchenmesse Anga Com.

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20 bis 25 Prozent der Haushalte sollten im Vorfeld als Kunden gewonnen werden, so ein Netzbetreiber.

Hartwig Tauber, Director General bei der Branchenorganisation FTTH Council Europe berichtete, dass die Zahl der Nutzer von Fiber To The Home (FTTH) und Fiber To The Building (FTTB) in der EU von 10 auf 15 Millionen angestiegen sei.

"Der flächendeckende Glasfaserausbau ist ein lokales und regionales Thema", sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers auf der Anga Com. Dabei stehe auch weiterhin der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau im Vordergrund. Dort, wo dieser nicht realisierbar sei, würden gezielte Fördermittel benötigt. In jedem Fall, so Albers, erfolge der Ausbau jedoch in enger Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen und mit individuellen Lösungen vor Ort, nach dem Prinzip "Nicht ohne meinen Bürgermeister".

Vectoring statt FTTH

Die lange Zeit für die Amortisierung und die noch geringe Nachfrage sind auch die Gründe, warum sich die Deutsche Telekom kaum noch bei FTTH engagiert. Die Telekom hat annähernd 500.000 Haushalte mit FTTH erschlossen. Die Anzahl der zahlenden Kunden ist niedriger. Das sagte Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme im Mai 2015. Dies sei auch der Grund, warum der Festnetzbetreiber auf Vectoring über das Kupferkabel setze. Lange wurden in den Geschäftsberichten der Telekom keine Angaben mehr zu FTTH gemacht.

Das FTTH-Produkt sei nicht sehr stark nachgefragt, deutete van Damme an. "Welcher Privathaushalt braucht schon 200 MBit/s", sagte er.

Die Telekom hatte 2012 FTTH mit einer Datenübertragungsrate von 200 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload breit angeboten.

Im Februar 2014 berichtete der FTTH Council Europe, dass von den 275.000 Haushalten in Deutschland, die über Glasfaseranschlüsse verfügten, nur 18.000 von der Telekom versorgt würden.


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Neuro-Chef 15. Jun 2015

Jo, bei mir in Kreuzberg kam VDSL(50) erst so Anfang 2013, Vectoring startet in Berlin...

Ovaron 15. Jun 2015

Och Du, das wollen die schon heute. Und zwar alle. Da fehlt dann häufig der Platz im...

Dwalinn 15. Jun 2015

Spekulierst du darauf das 2020 und 2025 jeder jetzige Ü40er tot ist? Das Fernsehen bleibt...

Dwalinn 15. Jun 2015

16 Mbit/s sind ja auch super, Probleme gibt es erst wenn klein Kevin sich ein Spiel bei...

Paule 14. Jun 2015

Nein, nur wenn genügend Leute es bestellen und auch dafür bezahlen, dann amortisiert es...



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