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Sysadmin Day: Mögest du in interessanten Zeiten leben

Sicherheitslücken, Hackerangriffe und eine Schaltsekunde: Das vergangene Jahr war für viele Sysadmins wahrlich eine Herausforderung. Und sie werden auch im kommenden Jahr viel Anerkennung und Unterstützung brauchen. Also seid nicht nur am heutigen Sysadmin-Tag lieb zu ihnen!

Artikel veröffentlicht am ,
Seid heute nett zu euren Sysadmins. Nach dem Stress im vergangenen Jahr könnten sie den Beruf wechseln wollen.
Seid heute nett zu euren Sysadmins. Nach dem Stress im vergangenen Jahr könnten sie den Beruf wechseln wollen. (Bild: Stefan Wermuth/Reuters)

Im vergangenen Jahr waren die Zeiten für einige Sysadministratoren verflucht interessant - gelinde gesagt. Am heutigen System Administrator Appreciation Day sollten Sysadmins und Sysadmina deshalb besonders bedacht werden. Ein Tipp: Eine neue Kaffeemaschine oder einen Kasten Club Mate zu verschenken, dürfte heute in den meisten Fällen als sarkastische Geste missverstanden werden.

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Ausnahmsweise war es kein Chinese: Der angeblich chinesische Fluch "Mögest du in interessanten Zeiten leben" wird erstmals in den Memoiren des britischen Diplomaten Hughe Knatchbull-Hugessen erwähnt. Und wie interessant sie im vergangenen Jahr waren: Prominente Hacks kosteten Sysadminstratoren weltweit nicht nur Nerven, sondern vermutlich auch den ein oder anderen den Job. Nicht der Fluch, aber die Hacker könnten aus China gewesen sein. Oder waren es die Nordkoreaner, die Russen, die eigenen Mitarbeiter? Egal. Der Schaden war immens, die Aufräumarbeiten werden Sysadministratoren lange bis ins nächste Jahr beschäftigen.

Ich bin hier, weil du etwas kaputt gemacht hast

Und nicht immer sind die Admins an allem schuld. Diverse gravierende Schwachstellen und Zero-Day-Lücken hielten sie auf Trab - sei es nun Heartbleed oder Rowhammer, Freak, Shellshock oder Smack. Es scheint, als sei das gesamte System seit Jahren kaputt und die Bösen wussten es schon längst. Selbst diejenigen, die Schutzsoftware entwickeln, sind offenbar nicht vor Angriffen gefeit.

Hast du versucht, den Rechner aus- und wieder einzuschalten?

Immerhin gab es Entwarnung nach der diesjährigen Schaltsekunde. Kaum ein System war betroffen, die Reparaturen waren rechtzeitig umgesetzt worden. Und auf entdeckte Zero-Days reagieren viele Hersteller inzwischen recht zügig, auch wenn meist zuerst deren Entdecker einen Machbarkeitsnachweis veröffentlichen, um den Druck ein wenig zu erhöhen. Ein Druck, den aber auch immer die Sysadmins zu spüren bekommen.

Denken ist wie googeln, nur krasser

Und der Handel mit Zero-Days wird weiter florieren, neue Sicherheitslücken werden auch im nächsten Jahr Sysadmins beschäftigen, während die Aufräumarbeiten nach den Schäden im vergangenen Jahr noch andauern. Nicht zu vergessen, dass Mama, Papa und Oma jetzt alle Windows 10 bekommen. Die Zeiten bleiben interessant.

127.0.0.1 ist's am schönsten

Da hilft auch nicht die Flucht, etwa als Systemadministrator auf ein Kreuzfahrtschiff oder in einen neuen Beruf als Gärtner. Also liebe Mitarbeiter, zeigt euren Systemadministratoren, dass ihr sie braucht! Aber gebt ihnen heute ausnahmsweise keinen Drucker zum Reparieren, sondern schenkt ihnen Kekse, Kuchen oder ein Bällebad - oder knuddelt sie einfach mal so richtig.



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corpid 31. Jul 2015

Bei uns kam das tatsächlich im Radio ^^

Truster 31. Jul 2015

Dazu sage ich nur: SYS64738

Truster 31. Jul 2015

oder auch gerne gesagt: Nerd

Bautz 31. Jul 2015

Da gibt es schlimmere Tage. Sysadminday ist doch ok. Schade dass man den World-Towel-Day...

Nigcra 31. Jul 2015

kwt


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