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Sysadmin Day 2026: IT-Jobs aus der Hölle

In meinem ersten Job wurde ich mit allem alleingelassen und dann mit den Worten gekündigt: "IT ist nichts für dich!". Habt ihr ähnliches erlebt?
/ Andrea Maurer
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Zum Sysadmin Day 2026 ein besonderer Dank an alle Sysadmins! (Bild: cottonbro studio/Pexels)
Zum Sysadmin Day 2026 ein besonderer Dank an alle Sysadmins! Bild: cottonbro studio/Pexels
Inhalt
  1. Sysadmin Day 2026: IT-Jobs aus der Hölle
  2. Weg mit der guten, funktionierenden Monitoring-Lösung!
  3. Es passte auch im Team überhaupt nicht

Bevor ich in meinem jetzigen Job gelandet bin, hatte ich mehrere IT-Jobs, die sagen wir mal nicht ganz so toll waren. Jedes Mal dachte ich, schlimmer könne es nicht mehr werden – doch das war ein riesengroßer Irrtum.

Mal fehlte jede Dokumentation und Improvisation war wichtiger als Planung, mal stimmten zwar Prozesse und Organisation, dafür waren Führungskräfte und Teamdynamik eine Katastrophe. Mal wurde ich gegangen, mal ging ich selbst – aber ich habe auch etwas Wichtiges daraus gelernt.

"Du musst das können, du bist schließlich Informatikerin"

Meine erste Station führte mich zu einer Firma, die auf den ersten Blick keinen schlechten Eindruck machte. Sie war klein, Systemhaus-ähnlich, und ich war mit einem Kollegen für den Sysadmin-Bereich tätig. Die Firma hatte fast Start-up-Charakter, allerdings mit besserer Bezahlung.

Die Leute waren zwar alle freundlich, aber jeder lebte und arbeitete so vor sich hin und ich fühlte mich alleingelassen mit allem. Entsprechend wurde ich nie richtig eingearbeitet. Es wurde erwartet, dass ich alles konnte. "Du bist doch schließlich Informatikerin", sagte der Chef.

Ich war noch ganz frisch im Job, da fiel just im Urlaub meines Kollegen bei einem Kunden nach einem vorhergehenden Stromausfall das Netzwerk aus. Wie sich später herausstellte, hatten alle Switches ihre Konfiguration verloren, was eigentlich nicht passieren sollte.

Dokumentation? Fehlanzeige

Ich hatte keine Ahnung, wo welches Kabel zum nächsten Switch oder einer Netzwerkdose ging, dokumentiert war nichts und Netzwerke waren ohnehin noch nie meine Stärke. Ich hatte also keine bessere Idee, als die Switches mal neu zu starten. War egal, das Netzwerk war ja eh komplett tot. Und blieb es.

Achtung: Wir möchten eure Erlebnisse wieder zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Unser Tool bietet völlige Anonymität. Bitte achtet auch bei euren Beiträgen darauf, sie so zu anonymisieren, dass wir sie im Artikel unterbringen können, ohne größere Änderungen vornehmen zu müssen.

Die Devise der Firma lautete stets: Wir machen das mal schnell. Dokumentation und strukturiertes Vorgehen? Nee, lieber nicht, das kostet Zeit und hat mit der eigentlichen Arbeit nichts zu tun. Diese Mentalität zeigte sich erneut eindrücklich, als der Fachvorgesetzte meinte, wir sollten das vermeintlich kostenlose Nagios zum Monitoring für die Systeme der Kunden einsetzen und damit unsere funktionierende und wartungsarme Monitoring-Lösung eines Dienstleisters ablösen, weil uns die schließlich Geld kostete.


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