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Syrienkonflikt: Crackergruppe SEA greift Washington Post an

Die SEA hat erneut westliche Medien angegriffen, darunter die Tageszeitung Washington Post und der Fernsehsender CNN. Die Cracker verschafften sich über einen Empfehlungsdienst Zugang zu den Seiten der US-Medien.

Artikel veröffentlicht am ,
Twitter-Seite der Syrian Electronic Army: Zugang durch Phishing-Attacke
Twitter-Seite der Syrian Electronic Army: Zugang durch Phishing-Attacke (Bild: SEA)

Die Crackergruppe Syrian Electronic Army (SEA) ist in die Websites mehrerer US-Medien eingedrungen und hat diese manipuliert: Die Besucher der Seiten wurden auf die Seite der Gruppe umgeleitet. Die SEA unterstützt den syrischen Staatschef Baschar al-Assad. Betroffen waren die Tageszeitung Washington Post, das Nachrichtenmagazin Time und der Fernsehsender CNN.

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Das Einfallstor sei der Dienst Outbrain, berichtet die Washington Post. Das Unternehmen bietet ein Widget an, das in Medienseiten integriert wird. Dieses liefert zu Artikeln passende bezahlte Links aus.

Phishing-Attacke

Die SEA hat Outbrain per Phishing angegriffen: Die Gruppe hatte Mails mit Schadsoftware an Mitarbeiter des Unternehmens verschickt und sich so einen Zugang verschafft. Darüber habe die SEA offensichtlich "Leser von bestimmten Seiten auf Sites, die die SEA kontrolliert", umgeleitet, erklärt die Tageszeitung.

Die SEA gab den Angriff über den Microblogging-Dienst Twitter bekannt. Die Washington Post hat bestätigt, dass ihre Computer gehackt wurden. Der Dienst von Outbrain selbst sei in der Folge ebenfalls nicht erreichbar gewesen, erklärte das Unternehmen über Twitter.

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Die Cracker haben mehrfach Medienseiten angegriffen, weil diese ihrer Ansicht nach die Ereignisse in Syrien falsch darstellen. Ziel waren unter anderem National Public Radio, der öffentlich-rechtliche US-Rundfunk, die Wirtschaftszeitung Financial Times oder die Fernsehsender Al-Dschasira, BBC, CBS und BSkyB, dessen Apps und Twitter-Konto, die Syrer im Mai gehackt hatten.

Aufsehen erregte der Angriff auf die Nachrichtenagentur AP im April 2013: Die Gruppe übernahm das Twitter-Konto der Agentur und verbreitete darüber, auf das Weiße Haus sei ein Attentat verübt worden. Laut der Falschmeldung hatte es zwei Explosionen gegen, bei denen US-Präsident Barack Obama verletzt worden war.

Die Tageszeitung Washington Post ist in der vergangenen Woche von Amazon-Gründer Jeff Bezos gekauft worden.

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AllDayPiano 18. Aug 2013

"Wenn Du nicht aufhörst, mein Regim zu unterdrücken, dann schreib ich Deine Internetseite...

nemesissre 17. Aug 2013

Eigentlich hat CybroX völlig recht siehe RFC 1392 (http://www.rfc-base.org/txt/rfc-1392...

AntonZietz 16. Aug 2013

Die USA haben doch Gesetze verabschiedet, nach denen eine Cyberattacke als Kriegsakt...

Egon E. 16. Aug 2013

Zu glauben, was in Internetforen zu lesen ist, halte ich für wesentlich dümmer und...

Charles Marlow 16. Aug 2013

Oder kauft das den Amerikanern schon keiner mehr ab?


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