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Syrien-Konflikt: Nachrichtenagentur Reuters erneut gehackt

Unbekannte sind in die Computersysteme der Nachrichtenagentur Reuters eingedrungen und haben eine Falschmeldung verbreitet. Auch hinter dem dritten Angriff im August 2012 scheinen Anhänger des syrischen Präsidenten Assad zu stehen.
/ Werner Pluta
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Saudi-Arabiens Außenminister Prinz Saud al-Faisal: Falschmeldung auf Reuters-Blog (Bild: STR/AFP/Getty Images)
Saudi-Arabiens Außenminister Prinz Saud al-Faisal: Falschmeldung auf Reuters-Blog Bild: STR/AFP/Getty Images

Unbekannte haben sich Zugang zu einem Blog von Reuters verschafft und dort eine Falschmeldung veröffentlicht. Es ist das dritte Mal in diesem Monat, dass die Nachrichtenagentur gehackt wurde.

Die Eindringlinge hatten auf dem Reuters-Blog fälschlich verbreitet, der saudi-arabische Außenminister Prinz Saud al-Faisal sei gestorben. Diese Meldung sei nicht von der Nachrichtenagentur verbreitet worden, erklärte ein Reuters-Sprecher der BBC(öffnet im neuen Fenster). Reuters habe sie sofort gelöscht und arbeite daran, die Sicherheitslücke zu schließen.

Dritter Einbruch

Es war bereits das dritte Mal in diesem Monat, dass sich Unbekannte Zugang zu Reuters-Systemen verschafft hatten: Anfang August hatten Unbekannte zunächst einen Blog gehackt und die Rebellen in Syrien durch Falschmeldungen diskreditiert.

Kurz darauf hatten sie das Twitter-Konto Reuters Tech übernommen und dort falsche Nachrichten über den Bürgerkrieg in Syrien verbreitet. Der neue Einbruch steht offensichtlich ebenfalls in Zusammenhang mit den Ereignissen in Syrien: Saudi-Arabien ist ein erklärter Gegner des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad.


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