Abo
  • Services:

Syrian Electronic Army: Android-Apps und Twitter-Account von Sky gehackt

Mehrere Apps des britischen Pay-TV-Anbieters BSkyB sowie mindestens ein Twitter-Account des Unternehmens sind von syrischen Aktivisten gehackt worden. Die betroffenen Apps sind inzwischen aus dem Play-Store verschwunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Sender Sky News in einem britischen TV-Geschäft
Der Sender Sky News in einem britischen TV-Geschäft (Bild: Reuters/David Moir)

Ein Tweet des Kundensupports des britischen Unternehmens BSkyB erregte am vergangenen Wochenende Aufregung unter Kunden des Pay-TV-Anbieters. Darin ist zu lesen, dass alle Android-Apps von Sky gehackt worden seien und von den Anwendern deinstalliert werden sollen. Ob in den veränderten Anwendungen Schadcode enthalten war, geht aus dem Tweet und anderen Stellungnahmen des Unternehmens nicht hervor. Inzwischen sind die Apps aus dem Play Store entfernt worden.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim, deutschlandweit
  2. Dataport, verschiedene Standorte (Home-Office)

BSkyB hat einem Bericht von The Next Web zufolge bestätigt, dass der Twitter-Account von Dritten übernommen wurde. Nicht sicher ist, wer den für die Apps zuständigen Entwickler-Account für den Play Store unter seine Kontrolle gebracht hat. Die schon früher durch Angriffe auf Medienunternehmen aufgefallene regierungsnahe "Syrian Electronic Army" (SEA) heftet sich die Sky-Hacks an die eigenen Fahnen.

Dazu haben die Aktivisten sowohl an The Next Web als auch an The Desk Screenshots geschickt, welche den Entwickler-Account von BSkyB zeigen sollen. Die inzwischen verschwundenen Apps wie "Sky News" und "Sky Movies" sind darin zu sehen. Weitere Screenshots bei den einzelnen Apps zeigen das Logo der SEA, auch eine Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme mit dem im App-Store eingetragenen Entwickler wird der Organisation zugeordnet.

Bei den Anwendungen handelt es nicht nur um Nachrichten-Apps, auch die Streaming-Dienste von BSkyB sind von dem vermeintlichen Hack betroffen. Das bezieht sich auch auf die Angebote wie Sky Go, mit denen das Pay-TV-Angebot auf Android-Geräten genutzt werden kann. Kunden im deutschsprachigen Raum können laut Sky Deutschland nicht betroffen sein, weil es noch keine entsprechenden Android-Apps gibt, Sky Deutschland bietet die Streaming-Dienste bisher nur für iOS an. Dies sagte ein Sprecher des Unternehmens Golem.de

Eine umfassende Stellungnahme von BSkyB steht noch aus. So ist derzeit noch unklar, ob das Unternehmen selbst oder Google die Apps aus dem Play-Store entfernt hat, und wann diese wieder zur Verfügung stehen. In einer E-Mail bestätigte das Unternehmen Golem.de aber, dass der Twitter-Account übernommen worden war. Der Hinweis zur Deinstallation stammt nicht von BSkyB. Vor den Vorfällen installierte Apps müssten nicht von Android-Geräten entfernt werden, gibt das Unternehmen weiter an.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-62%) 11,50€
  2. (u. a. Life is Strange Complete Season 3,99€, Deus Ex: Mankind Divided 4,49€)
  3. 39,95€

TimBln 28. Mai 2013

Kein Sky? Auch kein Internet? SkyGo ist doch eine Streamingplatform. Da geht doch nichts...

Anonymous Coward 27. Mai 2013

Dass es in Deutschland immer noch keine Sky App für Android gibt! *SCNR* -AC


Folgen Sie uns
       


LG Watch W7 - Fazit

LG kombiniert bei seiner Watch W7 ein Display mit analogen Zeigern - eigentlich eine gute Idee, Nutzer müssen dafür aber auf zahlreiche Funktionen verzichten.

LG Watch W7 - Fazit Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
    Tesla
    Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

    Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
    2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
    3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

      •  /