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Synaptics Clearforce: Force-Touch-Display kommt für alle Smartphones

Synaptics hat Clearforce für alle Smartphones angekündigt. Anfang nächsten Jahres werden erste Geräte mit drucksensitiven Touchscreens erwartet. Dann werden vermutlich auch einige Android-Smartphones mit einem Force-Touch-Display dabei sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Kommendes Jahr werden mehr Geräte mit drucksensitiven Touchscreen erwartet.
Kommendes Jahr werden mehr Geräte mit drucksensitiven Touchscreen erwartet. (Bild: Synaptics)

Smartphones mit drucksensitiven Displays sind noch eine Ausnahme am Markt. Das wird sich aber bald ändern, verspricht Synaptics. Der Hersteller von drucksensitiven Komponenten hat Clearforce für Smartphones vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Technik für drucksensitive Touchscreens. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten bei der Bedienung moderner Smartphones.

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Apple hat als erster Hersteller mit dem iPhone 6S und dem iPhone 6S Plus Smartphones mit drucksensitiven Touchscreens auf den Markt gebracht. Apple nennt die Technik 3D-Touch. Huawei plant das Mate S ebenfalls mit der Technik auf den Markt zu bringen, hat dafür aber bislang kein Datum genannt. Mit der Verfügbarkeit von Clearforce von Synaptics könnten weitere Gerätehersteller die Technik in ihren Smartphones einsetzen.

Synaptics geht davon aus, dass Anfang 2016 erste Smartphones mit Clearforce in den Verkauf gehen. Welche Hersteller die Technik dann einsetzen werden, ist nicht bekannt. Einige Hersteller könnten den Mobile World Congress 2017 in Barcelona nutzen, um Smartphones mit einer solchen Technik vorzustellen.

Neue Bedienoptionen durch Abfrage der Druckstärke

Über die Stärke des auf den Touchscreen ausgeübten Drucks kann der Nutzer zusätzliche Aktionen auslösen. So kann die Scrollgeschwindigkeit abhängig von der Druckstärke erhöht oder verringert werden. Aber auch das Vergrößern oder Verkleinern eines Bildausschnitts wäre darüber möglich. Zudem kann ein stärkerer Druck für das Aufrufen von Kontextmenüs verwendet werden.

Beim Malen oder Zeichnen ließe sich die Stift- oder Pinselstärke abhängig vom Druck anpassen. Das Schreiben auf einer Bildschirmtastatur kann vereinfacht werden, indem etwa die Großschreibung durch einen stärkeren Druck aktiviert wird und der Schreiber nicht mehr extra eine Umschalttaste betätigen oder mit dem Finger länger drücken muss. Das könnte das Schreiben entsprechend beschleunigen und komfortabler machen.

Fotos ließen sich aufnehmen, indem kräftiger auf das Display gedrückt wird. Auch bei der Nachbearbeitung von Fotos kann die Druckintensität berücksichtigt werden, um Kontrast, Helligkeit oder Farbsättigung zu verändern. Bei der Steuerung von Spielen könnte die neue Technik ebenfalls zum Einsatz kommen.

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mgh 13. Okt 2015

wobei man IMHO Software nicht mit dedizierter Hardware vergleichen kann...

abcdewi 07. Okt 2015

Ich sehe das auch so. So lange Google das in den "nativen" Apps nicht richtig gut...


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