Abo
  • Services:
Anzeige
Der Quellcode von PC-Anywhere ist veröffentlicht worden.
Der Quellcode von PC-Anywhere ist veröffentlicht worden. (Bild: Gabriel Bouys/AFP/Getty Images)

Symantec-Hack: PC-Anywhere-Sourcecode veröffentlicht

Der Quellcode von PC-Anywhere ist veröffentlicht worden.
Der Quellcode von PC-Anywhere ist veröffentlicht worden. (Bild: Gabriel Bouys/AFP/Getty Images)

Hacker haben den kompletten Sourcecode von Symantecs PC-Anywhere veröffentlicht. Symantec-Mitarbeiter hatten zuvor versucht, mit einem Hacker zu verhandeln - über eine Summe von 50.000 US-Dollar.

Der komplette Quellcode von Symantecs Software PC-Anywhere ist veröffentlicht worden. Der Hacker Yamatough verbreitet ihn per Bittorrent über Pirate Bay. Zuvor hatten die Hacker Mitarbeiter von Symantec kontaktiert. Diese wollten als Beweis Teile des Quellcodes sehen und erfahren, woher er stammt. Unter anderem ging es dabei um eine Zahlung von 50.000 US-Dollar. Das sei jedoch ein Trick der Ermittlungsbehörden gewesen.

Anzeige

Symantec hatte vor wenigen Tagen mehrere Patches für seine Software für den entfernten Zugriff (Remote Access) veröffentlicht und auch davor gewarnt, PC-Anywhere ohne Sicherheitsupdates zu verwenden. Unter anderem wies Symantec darauf hin, dass die ursprünglich verwendete Verschlüsselung zu schwach sei.

Des Quellcodes unbekannte Quelle

Symantec wollte von dem Hacker auch erfahren, woher der Quellcode stammt. Das geht auch aus dem E-Mail-Verkehr hervor, der zwischen einem Hacker und einem Symantec-Mitarbeiter mit dem Namen Sam Thomas stattfand.Yamatough hatte laut Symantec bereits im Januar 2012 Geld gefordert. Aus der E-Mail-Korrespondenz, die die Hacker ebenfalls veröffentlichten, geht hervor, dass eine Zahlung von 50.000 US-Dollar vereinbart wurde. Ermittlungsbehörden sollen laut Symantec zu der E-Mail-Korrespondenz geraten haben.

Offensichtlich gilt der Quellcode durch die Veröffentlichung der Patches durch Symantec als verbrannt. Vor wenigen Tagen hatte der Hacker per E-Mail die sofortige Zahlung der gesamten Summe gefordert. Symantec hatte zuvor eine Ratenzahlung vorgeschlagen. Auch über den Zahlungsweg wurde noch verhandelt.

Symantec hatte bereits die Echtheit des Quellcodes bestätigt und angegeben, dass er 2006 von den Servern des Unternehmens entwendet wurde. In der Korrespondenz fordert der Symantec-Mitarbeiter nicht nur einen Beweis für die Echtheit des Codes, sondern auch Angaben darüber, woher er stammt.

Der Hacker ist noch im Besitz des Quellcodes von einer Version von Symantecs Antivirensoftware. Hier soll aber keine Gefahr für Anwender bestehen. Der Quellcode stamme aus dem Jahr 2006 und sei längst nicht mehr aktuell, teilte das Unternehmen mit.


eye home zur Startseite
Threat-Anzeiger 11. Mär 2012

man hätte liberty reserve fordern können, und diese LR über veschiedene exchanges zu...

turageo 09. Feb 2012

Auf Anweisung von diversen Staatsorganen vielleicht? Mag nach Paranoia klingen, liegt...

Hotohori 08. Feb 2012

Ach komm, ein bisschen was können die User ruhig auch noch tun. ;D

Geistesgegenwart 08. Feb 2012

Gemäß Definition von Duden ist ein Hacker jemand der hackt. Die Definition von "hacken...

jockie 08. Feb 2012

Wenn aber seit 2007 nicht alle Mitarbeiter entlassen und ausgetauscht wurden, lassen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Bonn
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  3. Daimler AG, Germersheim
  4. Ratbacher GmbH, Karlsruhe


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  2. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  3. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  4. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  5. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  6. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn verhaftet

  7. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  8. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp

  9. Computermuseum Stuttgart

    Als Computer noch ganze Räume füllten

  10. ZX-E

    Zhaoxin entwickelt x86-Chip mit 16-nm-Technik



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann lange
Microsoft Surface Pro im Test
Dieses Tablet kann lange
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

  1. Re: Materialwahl

    QDOS | 16:39

  2. Re: Eine Beleidigung für echte Fotografen

    Dwalinn | 16:38

  3. Re: DSLRs?

    Dadie | 16:37

  4. Wie wäre es mit einer eigenen Mediathek?

    knoxxi | 16:35

  5. Re: Dazu ein paar Fragen

    JTR | 16:34


  1. 16:37

  2. 16:20

  3. 15:50

  4. 15:35

  5. 14:30

  6. 14:00

  7. 13:29

  8. 13:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel