Sylvox-Outdoor-Fernseher im Praxistest: Das war Nits

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Die meisten Fernseher haben einen festen Platz in den Wohnungen ihrer Besitzer. Manche wollen ihr Gerät aber gelegentlich mit nach draußen nehmen: für eine Fußball-Übertragung auf der grünen Wiese oder Gaming unter freiem Himmel zum Beispiel.
Das Problem: Die meisten handelsüblichen Fernseher finden solche Ausflüge nicht so lustig wie ihre Besitzer. Die Bildqualität ringt mit der Helligkeit, jeder Regenschauer ist eine Bedrohung für die Technik. Und die meisten Beamer sind erst ab der Dämmerung eine brauchbare Alternative.
In dieser Nische arbeitet Sylvox, ein Hersteller von Fernsehern für den mobilen Einsatz und den Outdoor-Bereich. Wir haben einen der neuen Outdoor-Gaming-Fernseher getestet – fest entschlossen, das Gerät maximal zu stressen.
Schlechte Aufbauanleitung
Konkret handelte es sich um ein Modell mit 55 Zoll Diagonale mitsamt eines separat erhältlichen Ständers, der dank robuster Konstruktion und Rollen gut für den Einsatz auf der Terrasse geeignet ist. Dem Fernseher liegt kein Standfuß bei, es muss also immer entweder der Rollwagen oder eine Wandhalterung dazu bestellt werden.
Beim Aufbau des TV-Ständers war die beiliegende Anleitung eher störend als hilfreich. Sie ist nicht nur verwirrend geschrieben, sondern in Details auch schlicht falsch. Erst etwas später erreichte uns eine passende Anleitung als PDF.
Gelungen ist der Aufbau am Ende trotzdem, aber etwas mehr Sorgfalt des Herstellers wäre wünschenswert gewesen.
Klobig und schwer
Zudem ist der Fernseher schwer: Er wiegt mehr als 20 kg ohne den Standfuß. Das Gerät ist jedoch robust konstruiert, der Hersteller sorgt für die versprochene Resistenz gegen Wasser und Staub durch eine klobige Metallverkleidung.
Das führt dazu, dass der Fernseher sehr wuchtig und wenig zeitgemäß aussieht. Der breite Metallrahmen um das Display verströmt den Charme längst vergangener TV-Zeiten. Smart ist das Design jedenfalls nicht.






Anschlüsse sind nur auf der Unterseite vorhanden, die zudem mit einer anzuschraubenden Klappe abgedeckt sind. Spontan neue Signalquellen zu verbinden, ist also nur möglich, wenn auf den IP55-Schutz verzichtet wird.



