• IT-Karriere:
  • Services:

SXFI Air und Air C: Creative will Surround-Anlage in Stereo-Headsets bringen

Ein spezieller Chip soll die X-Fi-Headsets von Creative besonders immersiv machen. Das SXFI Air gibt es als Bluetooth-Version und kabelgebunden zu kaufen. Der Preis ist gut, Käufer sollten aber keine Wunder erwarten.

Artikel veröffentlicht am ,
Das SXFI Air soll durch einen speziellen Chip sehr immersiv klingen.
Das SXFI Air soll durch einen speziellen Chip sehr immersiv klingen. (Bild: Creative)

Creative hat auf der Elektronikmesse CES 2019 in Las Vegas sein erstes drahtloses Headset mit Super-X-Fi-Technik gezeigt. Das Creative SXFI Air gibt es mittlerweile auch zu kaufen, es integriert Creatives auch separat erhältlichen Verstärker. Dabei handelt es sich um ein drahtloses Gaming-Headset, das mit Bluetooth 4.2 statt einem separaten 2,4-Ghz-Dongle arbeitet.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, München
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Das ist aufgrund des potentiell hohen Lags der Technik unter Windows 10 eine ungewöhnliche Entscheidung. Möglicherweise hat Creative eine dafür angepasste Firmware parat. Alternativ gibt es das SXFI Air C, das nur per USB-Kabel betrieben wird. Für 160 beziehungsweise 130 Euro sind die Headsets zudem recht preiswert.

Beide nutzen identische Lautsprecher: Creative verbaut zwei 50-mm-Neodym-Magnettreiber in den Ohrmuscheln. Diese decken einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 KHz ab. Die auf den Lautsprechern liegenden Ohrpolster sollen atmungsaktiv und austauschbar sein. An der linken Seite des kabelgebundenen Headsets findet das ansteckbare Mikrofon Platz. Dessen Stummschaltung befindet sich am Mikrofonkopf und nicht am Headset.

  • Creative SXFI Air (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air (Bild: Creative)
  • Beide Headsets im Vergleich (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air C (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air C (Bild: Creative)
Creative SXFI Air (Bild: Creative)

Kabellose Version als mobile Kopfhörer

Die kabellose Version ersetzt dieses Mikrofon durch ein kaum sichtbares Pendant, das sich in das Gehäusedesign einfügt. Creative vermarktet das SXFI Air auch als mobile Kopfhörer für unterwegs. Ein MicroSD-Karteneinschub ermöglicht das Abspielen von Musik ohne ein Hostgerät.

Das kabellose Headset können Nutzer per Touchsteuerung bedienen. Darüber lassen sich die Wiedergabesteuerung und die Lautstärkeregelung einstellen. Die Akkulaufzeit soll bis zu zehn Stunden betragen, was für recht stromsparendes Bluetooth relativ wenig ist. Die kabelgebundene Version wird per Micro-USB, die kabellose Version per USB Typ-C angeschlossen.

  • Creative SXFI Air (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air (Bild: Creative)
  • Beide Headsets im Vergleich (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air C (Bild: Creative)
  • Creative SXFI Air C (Bild: Creative)
Beide Headsets im Vergleich (Bild: Creative)

Das Herzstück beider Headsets ist der UltraDSP-Chip, der ein virtuelles Surroundsystem simulieren soll. Diese Technik nennt Creative X-Fi. Das Unternehmen bewirbt sie mit Sprüchen wie: "Super X-Fi ist in der Lage, Filmton in ein vollwertiges Kinoklangerlebnis zu verwandeln, das von einem hochwertigen Multi-Lautsprecher-Surround-System zu kommen scheint."

In der Realität kann softwarebasiertes Surround auch bei Stereohardware funktionieren, allerdings konnte das Golem.de bisher nur bei einem 400 Euro teuren Mobius-Headset von Audeze (Test) überzeugen. Super X-Fi wird sicherlich etwas Verbesserung bringen, kann aber die Wucht einer echten Anlage nicht ersetzen - vor allem, da die kabelgebundene Version 130 und die kabellose Version 160 Euro kosten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Trollversteher 19. Jan 2019

Ich glaube, so richtig objektiv kann man das nur mit einem Blindtest (ohne optische...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
    •  /