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Sharing-Dienste und die Infrastruktur

Der Sharing Dienst Coup, eine Bosch-Tochter, hat für seine E-Scooter im Berliner Bezirk Kreuzberg einen Stützpunkt eingerichtet, an dem die Akkus geladen werden. Fahrer sammeln per Lkw vornehmlich nachts die leeren Akkus ein und tauschen sie gegen volle aus. Wie viel einfacher wäre es, einen Akku statt ihn durch die halbe Stadt zu kutschieren, an einer nahen Tauschstation zu wechseln - zumal die Scooter des taiwanischen Herstellers Gogoro sich mit ihren austauschbaren Akkus gut dafür eigneten.

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Verglichen mit dem Ridesharing-Dienst Moia in Hamburg sind die Anforderungen an einen Swobbee-Standort gering. Moia braucht für seinen Betriebshof einen Anschluss an das Mittelspannungsnetz mit 20 Kilovolt und eine Leistung von 2,5 Megawatt. Swobbee hingegen reicht für den Automaten in der einfachsten Form eine Haushaltssteckdose. Für eine größere oder intensiv genutzte Station empfiehlt sich ein Drehstromanschluss. Aber auch der sollte überall verfügbar sein. "Wir brauchen keine so hohen Ladeleistungen, also auch keine hohen Anschlussleistungen, weil nicht immer alle Akkus gleichzeitig geladen werden. Wir können das über unsere Software ausgleichen", sagt Breyer. Das hält die Anforderungen an einen Standort niedrig.

Ein Akku für viele Anwendungen

Als weiteren Erfolgsfaktor sieht er das Greenpack selbst: Für den Herstellers eines Elektrogerätes, das einen Akku benötige, sei der grüne Akku ein attraktives Angebot: Normalerweise müsse das Unternehmen einen neuen Akku für diese Anwendung entwickeln lassen, und dieser müsse anschließend zertifiziert werden. Das seien hohe Kosten für einen Akku, der nur in einer Kleinserie von wenigen Hundert oder Tausend gebaut werde. Für so ein Unternehmen sei es "viel einfacher, diesen Akku in eine Anwendung hinein zu designen, als einen eigenen Akku entwickeln zu lassen", sagt Breyer.

Entsprechend sei es auch nicht schwierig, davon zu überzeugen, Greenpacks zu nutzen. Wenn zudem der Akku nicht im Kaufpreis auftauche, werde die Anwendung günstiger. Und schließlich müsse sich der Hersteller nicht mehr mit Themen wie Gewährleistung und Maintenance auseinandersetzen.

Die Kombination von Akku und Infrastruktur könnte ein interessantes Geschäftsmodell sein. Sein Erfolg dürfte unter anderem von der Verfügbarkeit abhängig sein. Daran arbeitet Swobbee intensiv: Bis Ende kommenden Jahres will das Unternehmen rund 200 Stationen in 20 Städten aufstellen.

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Komischer_Phreak 14. Apr 2019

Deine Mathe tut mir weh ;-(

Der Spatz 13. Apr 2019

Es würde ja schon reichen, wenn man die Akkus überhaupt wechseln könnte (ohne das bei...

nehana 13. Apr 2019

Wer anhand der Frontlampe beurteilt, was für ein Roller das ist und wie er angetrieben...

Offen 12. Apr 2019

Mist, habe den Artikel gerade erst gelesen und die gleiche Passage kopiert. Du warst...


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