Abo
  • Services:

Swisscom: Wie unterirdische Mobilfunkantennen funktionieren

Die Swisscom hat etwas mehr über ihre Schacht-Antenne verraten, die der Netzbetreiber selbst entwickelt hat. Die Mikrozelle im Kabelschacht arbeitet mit vier Sendepfaden.

Artikel veröffentlicht am ,
Swisscom-Technik
Swisscom-Technik (Bild: Swisscom)

Die unterirdische Mobilfunkantenne von Swisscom arbeitet mit vier Sendepfaden (MIMO) und ist mit einem Kunststoffdeckel und einem Schutzgehäuse ausgestattet. Das geht aus einer Präsentation von Hugo Lehmann hervor, der Leiter Mobile Access bei Swisscom Innovation ist. Die Swisscom Schacht-Antenne wurde entwickelt, um viele Mikrozellen gut ins Stadtbild der Schweizer Innenstädte einzufügen.

Stellenmarkt
  1. August Beck GmbH & Co. KG, Winterlingen
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Rheinbach

Es galt, so Lehmann, sowohl die Installationskosten als auch den operativen Aufwand möglichst gering zu halten. Der Einsatz erfolgt meist an Durchgangsorten.

Die Schacht-Antenne wurde zum Patent angemeldet. Die Industrialisierung übernahm der Antennenhersteller Kathrein, der die Mikrozelle im Kabelschacht "für Swisscom und den Weltmarkt herstellen" werde, hieß es. Pro Tag werden knapp 290.000 GByte Daten über das Mobilfunknetz der Swisscom übertragen, dieses Datenvolumen verdoppelt sich alle zwölf Monate. Um die Versorgung sicherzustellen, erprobt der Betreiber die speziell entwickelten Mobilfunkantennen und Mikrozellen, die in bestehende Festnetzschächte in der Straße eingebaut werden und die dort vorhandene Strom- und Internetanbindung nutzen.

Automatische Leistungsregelung

Die Schacht-Antenne hat weniger als 6 Watt Leistung. Eine automatische Leistungsregelung soll die Exposition reduzieren, um die Immissionsgrenzwerte für nichtionisierende Strahlung in der Schweiz einzuhalten.

In der Stadt Bern sind im ersten Halbjahr 2015 bereits erfolgreiche Feldversuche gemacht worden. Der Rolloutpilot mit industrialisierten Antennen läuft in Zürich, Basel und Lausanne an je fünf Standorten. Die Inbetriebnahme erfolgt im Winter 2015/16.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  2. 12,99€
  3. 16,82€
  4. 14,99€

M.P. 12. Okt 2015

Frage mal die Radarmechaniker (bzw. deren Witwen) der Bundeswehr aus dem 50/60 er Jahren...

johnsonmonsen 10. Okt 2015

Danke für Deine Antwort :-)!

johnsonmonsen 10. Okt 2015

Hallo christian_k, Ich denke nicht, dass beim der Angabe der Sendeleistung in...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /