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Swisscom: Einsatz von NG.fast bringt bis zu 5 GBit/s

Die Swisscom ist mit dem G.fast-Nachfolgestandard NG.fast bisher sehr zufrieden. Die Chancen für einen Einsatz bei FTTB (Fiber To The Building) stehen gut.

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NG.Fast bei Swisscom
NG.Fast bei Swisscom (Bild: Swisscom)

Swisscom und Huawei Schweiz testen NG.fast, womit Datenübertragungsraten von 1 bis 5 GBit/s erreicht werden. Das gab der Netzbetreiber am 19. Oktober 2017 bekannt. Der Nachfolgestandard von G.fast erreicht höhere Datenraten über 100 Meter im Haus, wenn zwei Doppelader verwendet werden.

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Bei G.fast teilt sich die Datenrate von 1 GBit/s auf den Download und Upload auf. Aufgrund des genutzten Frequenzbandes ist der Einsatz optimiert für Leitungsdistanzen bis 250 Meter.

G.fast wird von der Swisscom bereits für rund 70.000 Wohnungen und Geschäfte eingesetzt. Das G.fast-Netzelement, das kurz vor Gebäuden in der Straße oder bei größeren Gebäuden im Keller liegt, führt das Signal über bestehende Kupferkabel bis zum Kunden.

Die ersten Resultate aus dem Swisscom-Labor seien vielversprechend und zeigten, dass NG.fast in Zukunft ein sehr großes Potenzial biete, heißt es. Dies ist aber abhängig von Distanz und Kabelqualität. Aufgrund der sehr hohen Frequenz von 500 MHz ist die Technologie auf kurze Kupferkabel-Distanzen angewiesen und dürfte sich deshalb vor allem bei Fibre to the Building (FTTB) durchsetzen.

Swisscom will NG.fast bei ITU standardisieren lassen

Ob die Technologie bei Swisscom zum Einsatz kommt, ist noch nicht entschieden. Aus Sicht des Chief Technology Officer der Swisscom, Heinz Herren, stehen die Chancen gut. Er sagt: "Dank des bereits heute eingesetzten breiten Technologieportfolios kann Swisscom landesweit in der Schweiz einen nahezu flächendeckenden Ausbau bis Ende 2021 planen - sowohl in dicht besiedelten Gebieten als auch auf dem Land. NG.fast ist eine vielversprechende Option, um den Ausbau in Zukunft zusätzlich zu optimieren."

Gemeinsam mit Huawei Schweiz setzt Swisscom sich auch international für die neue Technologie ein. Zurzeit laufen Gespräche über eine ITU-Standardisierung (Internationale Fernmeldeunion), an der Swisscom beteiligt ist.



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spezi 19. Okt 2017

G.fast wird schon alleine deshalb in Deutschland keine Nischentechnolgie bleiben, da sich...


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