Swatting: Bombendrohung bei Gearbox

Offenbar hat es erneut eine fingierte Drohung gegen Mitglieder der Spielebranche gegeben: Ein Einsatzkommando der Polizei habe den Parkplatz von Gearbox Software auf Bomben untersucht, so Firmenchef Randy Pitchford.

Artikel veröffentlicht am ,
Borderlands - The Pre-Sequel
Borderlands - The Pre-Sequel (Bild: Gearbox Software)

Eine Bombendrohung hat am 4. Oktober 2014 einen größeren Polizei-Einsatz in der texanischen Stadt Plane ausgelöst. Ziel ist offenbar das Hauptquartier des Spielentwicklers Gearbox Software gewesen, der hinter Titeln wie Borderlands steht und derzeit unter anderem an Battleborn arbeitet. Firmenchef Randy Pitchford hat über die Drohung und die Arbeit der Polizei auf Twitter berichtet und Fotos veröffentlicht.

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Es ist nicht ganz klar, ob das Ziel der Drohungen tatsächlich Gearbox war - es könnte auch eine andere Firma im gleichen Gebäude sein. Allerdings erweckt Pitchford den Eindruck, dass tatsächlich Gearbox im Fokus gestanden habe. Nachdem die Polizei den Parkplatz nach Bomben abgesucht hatte, schrieb Pitchford: "Ich habe gerade meinen Wagen gestartet, um nach Hause zu fahren, und vor meinem inneren Auge habe ich jede Filmszene gesehen, in der Autos beim Anlassen in die Luft fliegen."

Die Bombendrohung erinnert an eine Reihe weiterer aktueller Vorfälle in der Spielebranche. So hatte kürzlich ein Hackerkollektiv mit einer Bombendrohung die Umleitung eines Fluges erzwungen - möglicherweise ging es dabei vor allem um einen ranghohen Spiele-Manager von Sony, der an Bord war. Immer wieder kommt es auch zu Fällen von Swatting, also von fingierten Meldungen über Geiselnahmen oder Ähnliches, mit denen sich etwa Spieler von Multiplayertiteln für Niederlagen rächen wollen.

Anfang September 2014 hatten Mitglieder der Spielebranche sich in einem offenen Brief für einen weniger aggressiven Umgangston in Foren und sozialen Netzwerken ausgesprochen; Hintergrund waren vor allem massive Drohungen gegen eine Videobloggerin. Erst vor einigen Tagen hatte Intel auf Druck der Community eine Anzeigenkampagne bei Gamasutra vorzeitig gestoppt, nachdem ein Artikel einen sensibleren Umgang der Spieleszene mit feministischen Themen gefordert hatte.

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