• IT-Karriere:
  • Services:

SW271: Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

Mit dem kleinen 4K-UHD-Monitor SW271 stellt Benq einen Monitor vor, der sich vor allem für Fotografen eignen soll. Das Display bietet einen hohen Dynamikumfang, feine Farbauflösung und kann per USB Typ C betrieben werden. Besonders hell ist das Profimodell allerdings nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Benqs SW271 lässt sich um 90 Grad drehen.
Benqs SW271 lässt sich um 90 Grad drehen. (Bild: Benq)

Benqs neuer Profimonitor SW271 bietet einen hohen Dynamikumfang und zugleich 10 Bit je Farbkanal. Damit soll ein gutes Bild auf 3.840 x 2.160 Pixeln (4K-UHD) bei einer Bilddiagonalen von 27 Zoll dargestellt werden. Der Monitor verarbeitet HDR10-Signale, dürfte also auch für UHD-Blu-ray-Player über PC-Software eine Option sein. Dagegen spricht allerdings die geringe Helligkeit von 350 Candela pro Quadratmeter. Der Monitor ist für den professionellen Einsatz in dunkler Umgebung vorgesehen.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. über duerenhoff GmbH, Lahr

Dafür reicht der Wert, da der HDR-Effekt stark von der Umgebung abhängig ist. In einem Kinosaal genügen schon 100 cd/qm. Werte weit darüber wären in einem Lichtspielhaus kaum zu ertragen. Es kann allerdings auch anders gehen: Eizo ist mit seiner jüngsten Neuvorstellung CG3145 einen anderen Weg gegangen und schafft 1.000 Candela pro Quadratmeter.

  • SW271 (Bild: Benq)
  • SW271 (Bild: Benq)
  • SW271 (Bild: Benq)
  • SW271 (Bild: Benq)
  • SW271 (Bild: Benq)
  • SW271 (Bild: Benq)
SW271 (Bild: Benq)

Der Kontrast des IPS-Panels wird mit 1.000:1 angegeben. Zudem werden die Farbräume Rec.709, Adobe RGB und DCI-P3‎ mit 100, 99 respektive 93 Prozent wiedergegeben. Der Monitor verwendet zudem eine 3D-LUT mit 14 Bit, lässt sich laut Hersteller kalibrieren und bietet einen Bild-in-Bild-Modus. Dieser wird genutzt, um ein Bild mit zwei unterschiedlichen Farbräumen zu betrachten. Zudem verspricht Benq eine gute Eignung für das Betrachten von Schwarzweißfotos.

Viele Anschlüsse

Anschlussseitig setzt Benq auf USB Typ C (10 GBit/s, über einen Hub auf 2 x 5 GBit/s verteilt), betont allerdings, dass Power Delivery nicht unterstützt werde. Benq spezifiziert das zwar nicht, aber darüber dürfte im Alternate Mode Displayport angenommen werden und nicht HDMI. Für HDMI gibt es zwei 2.0-Eingänge. Zudem ist ein regulärer Displayport-1.4-Eingang verbaut. Die Leistungsaufnahme wird mit maximal etwa 43 Watt angegeben. Weitere Informationen sind dem technischen Datenblatt zu entnehmen.

HDR-Monitore werden in der nächsten Zeit vermutlich vermehrt auf den Markt kommen. Diese müssen aber nicht unbedingt ein 10-Bit-Panel bieten. Zahlreiche Hersteller werden diese Monitore auch mit einem 8-Bit-Panel ausstatten, so wie es bei Fernsehern der Fall ist. Wann Benqs SW271 auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Auch ein Preis wurde vom Unternehmen noch nicht mitgeteilt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Anonymer Nutzer 22. Jul 2017

Vorallem wenn du fotografierst, waeren 4k schon geil. Du fotografierst ja auch in einer...

Poison Nuke 12. Jul 2017

was geht denn bei dir ab, dass du andere Argumente nicht akzeptieren kannst und etwas...

Dwalinn 12. Jul 2017

Gibt es laut gh.de nicht. Selbst 2560*1600 Pixel gibt es erst ab 30" und kostet dann...

Dwalinn 12. Jul 2017

Weiß zufällig jemand wie gut mittlerweile FRC klappt? Als ich mich das letzte mal damit...


Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Programmieren lernen: Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex
Programmieren lernen
Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Von Tarek Barkouni

  1. Kano-PC Kano und Microsoft bringen Lern-Tablet mit Windows 10

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

    •  /