China produziert auch für den Export

Produziert wird der iX3 am chinesischen Fertigungsstandort Shenyang des Joint Ventures BMW Brilliance Automotive. "Der neue BMW iX3 ist damit das erste elektrische Modell der Marke, das in China, dem größten Einzelmarkt für Elektrofahrzeuge, auch für den Export hergestellt wird", teilte BMW weiter mit (PDF).

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Der Elektromotor des neuen iX3 arbeitet nach dem Prinzip einer stromerregten Synchronmaschine (SSM). Dabei erfolgt die Anregung des Rotors nicht durch fest installierte Permanentmagnete, sondern durch die Zufuhr von elektrischem Strom. "Diese Bauweise ermöglicht es, in der Herstellung des Elektromotors vollständig auf die für die magnetischen Komponenten erforderlichen und zu den sogenannten Seltenen Erden gehörenden Rohstoffe zu verzichten", heißt es weiter. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass der Strom durch Kohlebürsten oder Schleifringe auf den Rotor übertragen werden muss, was im Gegensatz zu Asynchronmotoren oder permamenterregten Synchronmaschinen wartungsanfälliger ist. Der Renault Zoe nutzt ebenfalls einen solchen Antrieb.

Weniger Kobalt für die Akkus

Die Akkuzellen haben laut BMW einen deutlich geringeren Anteil an Kobalt. Eingesetzt wird eine NMC-811-Technik - das bedeutet der Akku enthält acht Teile Nickel und je einen Teil Kobalt und Mangan. Laut BMW konnte der Kobalt-Anteil im Vergleich zu der vorherigen Batterie-Generation auf rund ein Drittel reduziert werden. BMW hat den Angaben zufolge "einen eigenen Beschaffungsprozess für die Rohstoffe Kobalt und Lithium etabliert und leitet diese aus den von ihr hinsichtlich der Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards kontrollierten Quellen an die Produzenten der Batteriezellen weiter".

Das meiste Kobalt kommt aus der Demokratischen Republik Kongo, wo der Rohstoff zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen und sogar von Kindern abgebaut wird. BMW hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, nur noch Kobalt zu verwenden, das unter professionellen Bedingungen gewonnen wurde.

Konkurrenz für EQC und E-Tron

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Vom Preis, der Ausstattung und der Reichweite her konkurriert der iX3 mit den SUV-Modellen EQC von Mercedes und den E-Tron 50 quattro von Audi. Allerdings verfügt die Konkurrenz über zwei Motoren in Front und Heck, was eine bessere Fahrdynamik durch den Allradantrieb ermöglichen soll.

Der iX3 soll hingegen "das traditionelle BMW-Fahrerlebnis des Hinterradantriebs" vermitteln. Das Auto zeichne sich ohne das BWM-Allradantriebssystem xDrive "auch auf Schnee und Eis sowie auf unbefestigtem Terrain durch hervorragende Traktionseigenschaften und eine hohe Fahrstabilität aus". Einem BMW-Sprecher zufolge werden Kunden dem iX3 nicht wegen seiner Offroad-Fähigkeiten kaufen. Daher sei keine Allradversion geplant. Kunden könnten stattdessen den Plugin-Hybrid des X3 wählen.

Nach dem BMW i3 und dem Mini Cooper SE ist der BMW iX3 das erste rein-elektrische X-Modell von BMW. Bis 2023 sollen es 25 elektrifizierte Modelle sein, davon 13 voll-elektrisch.

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 SUV: BMW zeigt erstmals vollelektrischen iX3
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DeepSpaceJourney 16. Jul 2020

Also hast du den deutschen Artikel gelesen um auf englisch zu antworten? Ist ja...

DeepSpaceJourney 15. Jul 2020

Die Nachfrage ist auch nicht hoch. Wenig Rabatt liegt daran, dass die Konzerne an...

Pecker 15. Jul 2020

Ja, das Gewicht wird mit angegeben. Die Autos werden auf einem Flugplatz oder ähnliches...

 15. Jul 2020

Das stimmt schon, aber im wesentlichen bei den 6d Fahrzeugen nur noch für Dieselmotoren...



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