SUV als Elektroauto: Volkswagen ID.4 kommt erst 2021 in den Handel

VW wollte den ID.4 bis Jahresende auf den Markt bringen, nun kommt er erst 2021. Mit dem ID.5 folgt ein noch größeres SUV.

Artikel veröffentlicht am ,
VW ID.4
VW ID.4 (Bild: Volkswagen)

Eigentlich hat Volkswagen den ID.4 bis Ende 2020 ausliefern wollen, nun rollen die ersten Exemplare des rein elektrisch angetriebenen Stadtgeländewagens doch erst Anfang kommenden Jahres vom Band. Das Fahrzeug basiert auf dem gleichen Baukasten wie der ID.3, der seit September 2020 auf dem Markt ist. Gründe für die Verzögerung nannte Volkswagen nicht. Es ist denkbar, dass die EU-Strafen für zu hohe Abgaswerte, die durch den Verkauf von Elektroautos ausgeglichen werden können, zu einem taktischen Manöver führten.

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Wie die Automobilwoche berichtet, will VW den ID.4 im ersten Quartal in Europa anbieten.

Das neue Fahrzeug soll anders als der ID.3 nicht halbfertig auf den Markt kommen, was seine Software-Ausstattung angeht. Beim ID.3 wird ein Software-Update nachgeliefert, das die volle Funktionsfähigkeit herstellt. Das erfordert sogar einen Werkstattaufenthalt. Künftig wird die Auto-Software over-the-air aktualisiert.

  • Volkswagen ID.4 (Bild: VW)
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Volkswagen ID.4 (Bild: VW)

Volkswagen will künftig mit dem ID.5 noch ein größeres SUV anbieten und mit dem ID.Buzz einen kleinen Bus. Der Konzern hatte bereits angedeutet, dass es später auch einen Kleinwagen geben könnte, der rein elektrisch angetrieben wird. So etwas hatte Volkswagen bereits mit dem e-Up und seinen Konzernvarianten von Seat und Skoda im Sortiment, stellte den Verkauf aber ein.

Reichweite von bis zu 520 km

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Der Volkswagen ID.4 wird mit Akkukapazitäten von bis zu 77 kWh (netto) verkauft. In dieser Konfiguration sollen nach WLTP 520 Kilometer Reichweite möglich sein. Das Fahrzeug mit Heckantrieb ist mit einem Motor ausgerüstet, der 150 kW (204 PS) leistet und den ID.4 innerhalb von 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen soll. Abgeregelt wird bei 160 km/h. Das Fahrzeug hat Reifen mit maximal 21 Zoll Durchmesser.

LED-Matrix-Licht nur beim Topmodell

Nur in der Topversion gibt es LED-Matrix-Licht, die Hinterleuchten sind immer mit LEDs ausgerüstet. Der ID.4 ist 4,58 Meter lang und bietet einen Gepäckraum mit 543 bis 1.575 Litern. Die Heckklappe wird optional elektrisch ein- und ausgefahren. Dazu kommen als Optionen eine Dachreling und eine Anhängevorrichtung für Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 1.000 kg (gebremst, 12 Prozent Steigung).

VW verzichtet auf viele Tasten

Im Innenraum des E-SUV gibt es nur wenige physische Tasten und Schalter. Stattdessen sind zwei Displays mit Touch-Funktionen verbaut. Auch eine Sprachsteuerung ist integriert. Optional gibt es ein Head-up-Display, das einige Anzeigen mit der Realität fusioniert - Abbiegepfeile der Navigation werden zum Beispiel ins Blickfeld des Fahrers projiziert.

Schnelles Laden für unterwegs

Der ID.4 kann mit bis zu 125 kW an DC-Schnellladestationen laden. Der Akku soll so laut Hersteller in rund 30 Minuten für 320 km Reichweite gefüllt werden. Ein 3-Phasen-Lader für Wechselstrom ist integriert. VW gewährt auf den Akku eine Garantie von acht Jahren oder eine Laufleistung von 160.000 km und mindestens 70 Prozent Restkapazität.

Ebenfalls 2021 folgt eine Variante mit Allradantrieb mit einem weiteren Elektromotor (75 kW/102 PS). So kommt das Fahrzeug auf eine Systemleistung von 225 kW/306 PS. Noch später wird es weitere Motorenvarianten und einen kleineren Akku mit einer Kapazität von 55 kWh (52 kWh netto) geben.

Die zuerst erhältliche Variante mit Hinterradantrieb und 77-kWh-Akku sowie 10 Zoll großem Touchscreen startet bei 49.950 Euro als 1st-Edition. Die 1st Edition Max mit LED-Matrix-Scheinwerfer und 12-Zoll-Touchscreen wird 59.950 Euro kosten.

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SirAstral 30. Dez 2020

Ich interpretier fertige Software so, dass keine Updates mehr kommen - weil die Software...

hansblafoo 30. Dez 2020

Ich finde die Theorie, dass VW den CO2-Grenzwert dieses Jahr doch einhält (oder dass es...



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