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Suunto Race 2 im Test: Schicke Sportuhr läuft aufs Podium

Mit starkem Display, langer Akkulaufzeit und elegantem Design läuft die Suunto Race 2 vielen anderen Sportuhren davon.
/ Peter Steinlechner
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Suunto Race 2 (Edelstahl, Band ist Coral Orange) (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)
Suunto Race 2 (Edelstahl, Band ist Coral Orange) Bild: Peter Steinlechner / Golem.de

Sportuhren gibt es inzwischen viele, doch nur wenige Modelle schaffen den Spagat zwischen elegantem Design, präziser Technik und langer Ausdauer. Mit der Race 2 versucht Suunto genau das und präsentiert die Neuauflage seines Top-Modells für ambitionierte Läufer.

Im Vergleich zur ersten Race gibt es spürbare Verbesserungen beim Gehäuse, beim Display, bei der Sensorik und beim Prozessor. Letzteres ist laut Suunto auch nötig "für zukünftige Software-Updates, die zusätzliche Funktionen beinhalten."

Während das Vorgängermodell vor allem durch seinen Akku und das Touch-AMOLED-Panel punkten konnte, legt die Race 2 in fast allen Bereichen nach – und tritt damit noch deutlicher gegen die Top-Modelle von Garmin an.

Schon beim Auspacken fällt auf, dass Suunto das Gehäuse überarbeitet hat. Es ist etwas dünner, wirkt hochwertiger und liegt mit 65 Gramm (Titan) beziehungsweise 76 Gramm (Edelstahl) sehr angenehm am Handgelenk.

Übersicht Suunto Race 2
Suunto Race 2 Suunto Race
Größe 49 x 49 x 12,5 mm 49 x 49 x 13,3 mm
Gewicht mit Silikonband Stahl 76 Gramm, Titan 65 Gramm Stahl 83 Gramm, Titan 69 Gramm
Display 1,5 Zoll AMOLED 1,43 Zoll AMOLED
Akku im Smartwatch-Modus bis zu 12 Tage bis zu 16 Tage
Akku bei GPS-Aktivität bis zu 50 Stunden bis zu 50 Stunden
Wasserdicht 10 ATM (100 Meter) 10 ATM (100 Meter)
Preis (UVP Hersteller) Stahl 500 Euro, Titan 600 Euro Stahl 400 Euro, Titan 500 Euro

Auffällig ist das minimal größere 1,5-Zoll-AMOLED-Display. Als Zahl mag das kaum einen Unterschied zu den 1,43 Zoll der ersten Race machen, im Alltag wirkt es aber sofort sehr positiv. Texte, Karten und Trainingsdaten sind viel besser erkennbar.

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Angaben über die Leuchtstärke liegen uns nicht vor, in der aktuellen Sommersonne war die Uhr aber jederzeit sehr gut ablesbar. Die Bedienung über Touchscreen und Krone geht angenehm leicht von der Hand.

Im Training liefert die Uhr: Distanz, Tempo und GPS-Tracking waren im Test kaum von den Werten etwa einer Forerunner 970 zu unterscheiden. Auch die Herzfrequenzmessungen waren nahezu immer identisch – und bei der Race 2 auch beim Radfahren deutlich besser als beim Vorgänger.

Suunto Race 2: Verfügbarkeit und Fazit

Um hier überhaupt einen Unterschied zur Konkurrenz von Garmin zu nennen: Der neue Suunto-Sensor zeigt Änderungen einen Hauch nach der 970 an. Praktisch hat das aber keine Bedeutung.

Minimal anders ist das bei der Herzfrequenzvariabilität: Hier gab es morgens nach dem Schlafen durchaus Unterschiede, die auch für die Praxis eine Bedeutung haben können. Teils lagen die Werte um fünf Millisekunden auseinander.

Nur lässt sich ohne aufwendiges medizinisches Gerät für uns nicht sagen, wer richtig misst – vermutlich liegt die Wahrheit in der Mitte.

In sich sind die Daten sowohl der Race 2 als auch der 970 aber konsistent, also hoch nach Erholung und niedrig nach hartem Training.

Suunto hat die Race 2 mit einem neuen Prozessor ausgestattet, der das Menü spürbar flotter macht. Die Uhr bietet mehr als 115 Sportmodi, inklusive neuer Optionen für Trailrunning, Skifahren und Radfahren.

Kostenlose Offlinekarten gehören ebenso zum Paket wie Erholungstracker, Benachrichtigungen, Wetterwarnungen und eine gute Schlafanalyse. Neu ist Echtzeit-Sprachfeedback direkt von der Race 2, dazu kommt Mediensteuerung für Musik und Podcasts auf dem Smartphone.

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Bis zu zwölf Tage hält der Akku im Smartwatch-Modus durch. Das ist etwas weniger als bei der ersten Race – und ein Trend, viele neuere Sportuhren reduzieren die Bauhöhe und nehmen dafür gewisse Abstriche bei der Laufzeit in Kauf.

Beim GPS-Training hält die Race 2 laut Hersteller immerhin genauso lange durch wie der Vorgänger, nämlich bis zu 50 Stunden mit maximaler Leistung im Dualband-GNSS. Zwei Stunden reichen zum vollständigen Aufladen – ein alltagstauglicher Wert, zumal die neue Snap-in-Ladeschnittstelle den Vorgang erleichtert.

Die Suunto Race 2 ist ab sofort beim Hersteller(öffnet im neuen Fenster) in mehreren Versionen erhältlich. Die Variante aus Edelstahl kostet 500 Euro, beim etwas leichteren Titan sind 600 Euro fällig.

Gleichzeitig mit der Race 2 bietet Suunto die überarbeiteten Wing-2-Knochenschallkopfhörer an, die mit integrierten LED-Sicherheitsleuchten für bessere Sichtbarkeit sorgen. Der Preis liegt bei 170 Euro.

Fazit

Die Suunto Race 2 ist eine konsequente Weiterentwicklung ihres Vorgängers und derezit eine der besten Sportuhren für ambitionierte Läufer – allerdings mit einem ebenso ambitionierten Preis. Dafür gibt es ein hochwertiges Gehäuse, ein prima Display und eine präzise Sensorik, dazu kommt die ordentliche Akkulaufzeit.

Garmin bleibt zwar beim Funktionsumfang im Vorteil, insbesondere durch sein eng verzahntes Ökosystem. Doch wer eine Uhr sucht, die Training und Alltag gleichermaßen abdeckt und dabei stilvoll wirkt, findet in der Race 2 eine attraktive Alternative.


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