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Suse Manager: Opensuse forkt Verwaltungswerkzeug Spacewalk von Red Hat

Mit Uyuni haben Teile der Community auf der Opensuse-Konferenz in Prag einen Fork der Linux-Systemmanagement-Software Spacewalk angekündigt. Das Werkzeug stammt eigentlich von Red Hat, das die Pflege aber auf ein Minimum reduziert hat.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Die größte Salzpfanne der Welt als Namensgeber: Salar de Uyuni
Die größte Salzpfanne der Welt als Namensgeber: Salar de Uyuni (Bild: Anouchka Unel/Wikimedia/Free Art License 1.3)

Die Software Spacewalk soll es unter anderem ermöglichen, Systeme (Hardware und Software) zu inventarisieren, zu aktualisieren und angepasste Softwarepakete in verwaltbaren Gruppen zu sortieren. Es soll virtuelle Gäste aufsetzen und betreiben und Konfigurationsdateien verteilen. Linux-Distributor Suse nutzt das Werkzeug für seinen Suse Manager und dessen Upstream-Community Opensuse kündigt mit Uyuni nun einen eigenen Fork von Spacewalk an.

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Ursprünglich wurde die aktuelle Spacewalk-Version 2.8 als Upstream-Projekt für Red Hat Satellite 5 verwendet und Red Hat arbeitete als treibende Kraft dahinter. Wie erwähnt nutzt auch Suse die Software als Ausgangsbasis für eines seiner Unternehmensangebote.

Zu gemütlich spaziert

Einigen Community-Mitgliedern geht die Entwicklung von Spacewalk aber deutlich zu langsam voran, weshalb sie die Weiterentwicklung der Software nun unter dem Namen Uyuni abgespalten haben. Die Codebeiträge für Spacewalk hätten sich nur noch auf Pflege und Stabilisierung beschränkt, kritisierte Klaus Kämpf, der Betreuer des Suse Manager.

Das liegt wohl vor allem daran, dass Red Hat für Satellite 5 nur noch erweiterten Support bis Anfang 2019 oder spätestens bis Mai 2020 bieten will. Die aktuelle Version 6 von Red Hat Satellite basiert außerdem auch nicht mehr auf Spacewalk, wie das Unternehmen bereits im Jahr 2014 bekanntgegeben hat.

Der Suse-Angestellte Kämpf kündigte Uyuni auf der Open Suse Conference 2018 in Prag an. Der Ankündigung zufolge sei Red Hat entgegen ursprünglichen Zusagen nicht bereit gewesen, die Kontrolle für das Projekt abzugeben, was einen Fork offenbar erforderlich machte. Uyuni soll allerdings seine Abwärtskompatibilität bewahren.

Die Uyuni-Entwickler bieten die Software künftig vermutlich auf Github an, aktuell wartet dort nur der Code für die Webseite. Das Team arbeitet am React-Webinterface, den Übersetzungen und will unter anderem Container und die Orchestrierung Kubernetes integrieren. Um das Konfigurationsmanagement soll sich Salt kümmern. Letzteres stand auch Pate für die Namensgebung: Uyuni soll ein Verweis auf die größte Salzpfanne der Welt in Bolivien sein: Salar de Uyuni.



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