Survival: H1Z1 wird fast sofort nach Verkaufsstart kostenlos

Ein paar Tage lang mussten Spieler für H1Z1 einen Kaufpreis bezahlen, nun ist das Programm Free-to-Play. Besonders bei treuen Fans sorgt das für viel Empörung - eine Handvoll Ingame-Extras als Entschädigung ändert daran wenig.

Artikel veröffentlicht am ,
H1Z1 ist nun Free-to-Play.
H1Z1 ist nun Free-to-Play. (Bild: Daybreak Games)

Am 28. Februar 2018 hat das Entwicklerstudio Daybreak Games überraschend sein Survival-Actionspiel H1Z1 aus dem Early Access entlassen, um es als 20 Euro teure Vollversion zu vermarkten. Ein paar Tage später folgt eine weitere Kehrtwende: Seit dem 8. März 2018 gibt es das Programm kostenlos im Free-to-Play-Geschäftsmodell. Der Download ist kostenlos, für Extras ist Geld fällig.

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Wer das Programm gekauft hat, bekommt nun als Entschädigung ein H1Z1 Appreciation Pack, das unter anderem virtuelle Klamotten, ein Auto sowie Ingame-Credits und Lootboxen enthält. Rückerstattung bietet Daybreak Games selbst nicht an. Allerdings weist das Studio auf die generell auf Steam möglichen Rückerstattungen hin. Das ist auf dem Portal innerhalb von 14 Tagen nach Kauf ohne Angabe von Gründen möglich, sofern das Spiel nicht mehr als zwei Stunden verwendet wurde.

Einen klaren Grund für die Umstellung von Kaufspiel zu Free-to-Play nennen die Entwickler nicht. In der kurzen Ankündigung auf Steam ist nur von "noch mehr Spielern" die Rede, die man so für die geplante E-Sport-Liga erreichen wolle. Damit soll es im April 2018 in Las Vegas losgehen.

In der Community sorgt der rasche Wechsel des Geschäftsmodells natürlich in erster Linie für Empörung. Gerade die treuen Fans des Spiels, die gleich gekauft haben, sind nun im Grunde diejenigen, die sich besonders abgezockt fühlen müssen. In den Kommentaren unter der Ankündigung von Daybreak Games sind viele Beschimpfungen zu lesen, dazu kommen Betrugsvorwürfe und gelegentlich die Aufforderung an Steam, solche Methoden nicht zuzulassen.

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H1Z1 schickt Spieler im Nordwesten der USA in den Kampf gegen Zombies. Das Programm bietet viele Battle-Royal-Elemente, hat in den vergangenen Monaten aber massiv Boden an Playerunknown's Battlegrounds (Pubg) und an Fortnite Battle Royale verloren. Ein neuer Modus namens Auto Royale, der gleichzeitig mit der Vollversion von H1Z1 angeboten wurde, kam wegen langfristig fehlender taktischer Tiefe bei den Spielern nur mäßig an.

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Rufus20 13. Mär 2018

Dann wird halt ein neues Unternehmen unter neuem Namen gegründet. Gängige Praxis!

cnMeier 13. Mär 2018

War halt eine Spende dann - toll für die Entwickler und kein Grund sich zu ärgern. Ich...

Widdl 13. Mär 2018

Bei Fortnite war/ist das so, bei H1Z1 ist mir das neu. Dafür kommt Fortnite nicht aus der...

Prypjat 13. Mär 2018

Wenn niemand EA Titel kauft, bekommen die Entwickler kein zusätzliches Geld und das...

pEinz 13. Mär 2018

Ingame artikel sind nur Kosmetisch. Gibt 0.0 vorteile



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