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Surface Pro X: Das am besten reparierbare Gerät der Surface-Serie

Überraschend: Noch besser als der Surface Laptop 3 lässt sich das neue Surface Pro X im Vergleich zu den Vorgängermodellen und andere Geräten der Surface-Serie reparieren. Ein Plus: die leicht zugängliche SSD. Weniger gut: der fest verklebte Akku und verlöteter RAM.
/ Oliver Nickel
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Das Surface Pro X ist leichter reparierbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Surface Pro X ist leichter reparierbar. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Die Techniker von iFixit haben sich das neue Surface Pro X angeschaut(öffnet im neuen Fenster) und auseinandergebaut. Es soll sich wesentlich besser zerlegen lassen als alle Surface-Tablets vor ihm, einschließlich des Surface Pro 5, des baugleichen Nachfolgers Surface Pro 6 und des Surface Go. Insgesamt vergibt das Team eine Reparaturpunktzahl von sechs vaus zehn Punkten. Zum Vergleich: Der Surface Laptop 3 hatte fünf von zehn Punkten erhalten. Das Surface Pro 5 und Go erhalten nur einen von zehn Punkten.

Direkt auffällig ist die leicht abnehmbare Klappe, unter welcher die Nvme-SSD des Surface Pro X (Hands-on) verbaut ist. Sie lässt sich mit einem spitzen Gegenstand leicht öffnen. Auch ist die zum Surface Laptop 3 identische SSD nur verschraubt und lässt sich jederzeit ausbauen. Um an die restliche Hardware zu gelangen, ist allerdings noch etwas mehr Arbeit notwendig.

Für sämtliche Reparaturen muss das Display von der Frontseite aus von der unteren Gehäuseschale getrennt werden. Dieses ist – wie bei vielen anderen Tablets auch – festgeklebt statt -geschraubt. Allerdings sieht man es bei iFixit als Vorteil, dass zum Entfernen der Klebstoff nicht zuvor erhitzt werden müsse.

Unter dem Touchpanel sind sämtliche Komponenten mit dünnen Aluminiumdeckeln geschützt. Die müssen zuvor entfernt werden. Das Mainboard, die Kameras und sogar der Surface-Dock-Verbinder sind mit herkömmlichen Torx-Schrauben befestigt und können leicht vom Gehäuse gelöst werden. Auf dem Mainboard ist der SQ1-Prozessor von Qualcomm fest verlötet. Das gilt auch für den DDR4-Arbeitsspeicher, der daher nicht erweitert werden kann.

Wie beim Surface Laptop 3 ist auch hier der 38,2-Wattstunden-Akku fest an das Gehäuse geklebt und kann daher nicht ohne Weiteres ausgewechselt werden. Trotzdem: Einige Verschleißteile wie das Display und der magnetische Surface-Port sind leicht austauschbar – ein großer Schritt im Vergleich zu den Vorgängern.


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