Abo
  • Services:

Fazit und Verfügbarkeit des Surface Pro

Microsoft beginnt in Deutschland mit dem Verkauf des Surface Pro am 31. Mai 2013. In den USA erschien Surface Pro bereits im Februar 2013. Das hier getestete Modell mit einem Cover und 128 GByte Speicher kostet rund 1.100 Euro. Wer mit 64 GByte auskommt und auf das Type- oder Touch-Cover verzichten kann, zahlt 880 Euro. Das Surface Pro kostet also in etwa doppelt so viel wie das Surface RT und ähnlich viel wie andere Windows-7- und Windows-8-Tablets.

Fazit

Stellenmarkt
  1. Heitmann IT GmbH, Hamburg
  2. BWI GmbH, Rheinbach

Uns gefällt das Surface Pro besser als das Surface RT. Das liegt vor allem an der zusätzlichen Leistung und Windows 8 Pro, das deutlich flexibler ist als Windows RT und bei dem wir ohne Probleme unsere Lieblingsanwendungen installieren können. Die deutlich geringere Akkulaufzeit nehmen wir dafür in Kauf. Sie ist im Bereich vieler herkömmlicher Notebooks, aber deutlich geringer als die von Ultrabooks.

Das Surface Pro ist das erste Tablet, auf dem produktives Arbeiten auf einem Niveau möglich ist, das dem eines Notebooks nahekommt. Das Gerät ist schnell, das Type-Cover ist eine praktische, wenn auch zu teure Ergänzung, und dank des integrierten Standfußes ist das Surface Pro schnell aufgestellt. Die Konstruktion ist sogar schoßtauglich. Der Nutzer sollte aber wegen des hohen Gewichts und der lockeren Verbindung zum Tastaturcover doch etwas aufpassen, damit das Surface Pro keinen unschönen Abgang macht. Notebooks sind in aller Regel deutlich stabiler auf dem Schoß.

Kritik haben wir an den Tablet-PC-Eigenschaften. Zwar hat das System einen guten Digitizer, doch dass der Stift nur an der Ladebuchse für das Netzteil befestigt werden kann, ist eine ärgerliche Einschränkung. Wir hätten uns einen Schacht im Gehäuse und eine Möglichkeit zur Anbindung per Schnur gewünscht. Der Stift geht garantiert verloren, wenn er überhaupt mitgenommen wird. In einer Tasche löst er sich sofort von dem Tablet.

Die typischen Aufgaben eines Tablets kann das Surface Pro nicht erfüllen. Es ist zu schwer, um es ständig in der Hand zu halten und die Laufzeit ist so kurz, dass der Anwender zu häufig darüber nachdenken muss. Zudem kann hohe Last die Akkulaufzeit beim Surface Pro deutlich reduzieren. Das gelingt bei ARM-Tablets nicht so einfach.

Für ein Referenzgerät kommt das Surface Pro sehr spät auf den Markt: Schon in der nächsten Woche stellt Intel unter dem Codenamen Haswell seine nächste Generation von Notebookprozessoren vor. Es hätte sicher nicht geschadet, wenn Microsoft das Surface Pro zusammen mit dem Surface RT zum Start von Windows 8 im Oktober 2012 verkauft hätte. Haswell soll für längere Akkulaufzeiten bei gleicher Leistung sorgen, wobei nicht zu vergessen ist, dass das im Surface Pro verbaute hochauflösende Display einen sehr großen Einfluss auf die Akkulaufzeit hat: Der 42-Wattstunden-Akku wird vor allem dafür gebraucht, dass eine starke Lichtquelle durch die feinen Pixelstrukturen durchleuchten kann. Daran würde auch Intels Haswell nichts ändern. Apple hat mit dem iPad 3 und 4 ein ähnliches Problem.

 Akkulaufzeit, Lüfter und Leistungsaufnahme
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. (-80%) 6,99€
  4. 39,99€ (Release 14.11.)

Schnapsbrenner 05. Jun 2013

So ein bulls***. Ich nutze es taeglich auf dem Schoss, ohne Probleme. Klar schraenkt die...

Schnapsbrenner 05. Jun 2013

War mir in 4 Monaten jetzt nie zu kurz. Klar, wenn ich es durchs halbe Zimmer lege, dann...

Anonymer Nutzer 02. Jun 2013

Das ist eigentlich genauso falsch. Apple hat auch, dass war ja auch mit Grund für die...

lesard 31. Mai 2013

Hallo, wie die Überschrift schon verrät finde ich den in Test ständig aufgegriffenen...

amigaones 28. Mai 2013

@xmaniac Klar. Böses Apple. Ich finde die Auflösung beim 11 Zoll Air ausreichend und...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Go - Test

Das Surface Go mag zwar klein sein, darin steckt jedoch ein vollwertiger Windows-10-PC. Der kleinste Vertreter von Microsofts Produktreihe überzeigt als Tablet in Programmen und Spielen. Das Type Cover ist weniger gut.

Microsoft Surface Go - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
    Apple Watch im Test
    Auch ohne EKG die beste Smartwatch

    Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
    2. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
    3. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen

      •  /