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Surface Pro 4 im Hands on: Das MS-Tablet mit der Mac-Tastatur

Größerer Bildschirm mit höherer Auflösung, Skylake- statt Haswell-Prozessoren und etwas weniger Gewicht: Microsoft hat das Surface Pro 4 gegenüber dem Vorgänger grundlegend erneuert. Am besten hat uns beim Ausprobieren allerdings die Tastatur des Windows-10-Tablets gefallen.

Artikel von veröffentlicht am
Surface Pro 4 mit Type Cover
Surface Pro 4 mit Type Cover (Bild: Microsoft)

Es fühlt sich irgendwie falsch an: Da können wir bei Microsoft gut eine Stunde lang das neue Surface Pro 4 ausprobieren - und sind dabei nicht vom schnelleren und sparsameren Prozessor und dem überarbeiteten Bildschirm, sondern vor allem vom neuen Keyboard angetan. Natürlich wird in Zeiten von Touch-Displays und Sprachassistenten nicht jeder Leser unsere Begeisterung für das gute, alte und irgendwie archaische Eingabegerät "Tastatur" teilen.

Inhalt:
  1. Surface Pro 4 im Hands on: Das MS-Tablet mit der Mac-Tastatur
  2. Bis zu 16 GByte RAM an Speicher

Dennoch, mit dem von Grund auf überarbeiten Type Cover könnten wir uns erstmals vorstellen, auf Reisen ohne Komfortverlust anstelle eines Laptops eben ein Surface Pro 4 mitzunehmen und darauf auch über viele Tage hinweg lange Texte zu tippen. Die beleuchteten Tasten erinnern im Layout, in der Gestaltung und vor allem beim Hub und der benötigten Druckstärke überdeutlich an unser Macbook Air, das wir zufällig mit dabei haben, und dessen Keyboard wir - wie viele andere Nutzer - sehr schätzen.

Übrigens hat sich die Entwicklungsabteilung von Microsoft beim Entwerfen des Type Covers wohl auch sonst mit dem Macbook beschäftigt: Das Touchpad erinnert nun mit seiner größeren Fläche und der geschmeidig-sanften Oberfläche aus dünnem Glas ebenfalls an Apple-Hardware; beim Vorgänger kam noch Kunststoff zum Einsatz, der sich im direkten Vergleich viel schlechter anfühlt.

Ebenfalls besser finden wir, dass das neue Type Cover wesentlich verwindungssteifer ist als das alte. Wenn es schräg - also ohne durchgehende Unterlage - aufgestellt ist, wabbelt es beim Tippen viel weniger. Und überhaupt ist die gesamte Anmutung hochwertiger. So gut uns das neue Keyboard gefällt: Ein bisschen misstrauisch sind wir noch, ob es unsere hohen Ansprüche langfristig erfüllt. Wir sind auf einen echten Test und längere Erfahrungen gespannt, aber das gilt natürlich für alle Eindrücke unseres Hands on.

  • Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)
  • Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)
  • Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)
  • Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)
  • Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)
  • Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)
  • Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)
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Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)
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Am Surface Pro 4 selbst hat sich auf den ersten Blick weniger geändert als am Type Cover. Das aus Magnesium gefertigte Gehäuse ist 0,6 mm dünner geworden, was man selbst im direkten Vergleich kaum spürt; die sonstigen Maße sind unverändert geblieben. Konkret: Das Tablet ist 292,1 x 201,42 x 8,4 mm groß und minimal leichter als der Vorgänger - je nach Ausstattung liegt das Gewicht bei 766 oder 786 Gramm.

Der Bildschirm ist dank dünnerer Ränder trotzdem etwas größer: Er bietet jetzt 12,3 statt 12 Zoll - was nach wenig klingt, sich in der Praxis aber dennoch bemerkbar macht. Er ist nach wie vor im ungewöhnlichen, aber für Vielschreiber und mobile Angestellte durchaus sinnvollen 3-zu-2-Seitenverhältnis gestaltet.

Sparsamer Skylake

Die Auflösung liegt nun bei 2.736 x 1.824 Pixeln (Pro 3: 2.160 x 1.440 Pixel), was eine Pixeldichte von 267 dpi (Pro 3: 216 dpi) ergibt. Dank IPS-Technologie sind die kräftigen Farben auch von der Seite aus brillant und sehr gut zu sehen. Laut Microsoft wurde Abdeckung des Adobe-Farbraums gegenüber dem Vorgänger noch weiter erhöht, konkrete Zahlen haben wir dazu aber nicht.

Im Inneren des Surface Pro 4 arbeitet die Skylake-Generation, während im Vorgänger noch Haswell-Prozessoren gewerkelt haben - Broadwell hat Microsoft also übersprungen. Wahlweise gibt es das Gerät lüfterlos mit einem Core M3, oder mit Lüfter und einem Core i5 oder einem i7; genauere Spezifikationen hat Microsoft nicht genannt.

Bis zu 16 GByte RAM an Speicher 
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Maximilian154 02. Nov 2015

In Amerika ist es sogar üblich, dass man einen LTE Empfänger/Hotspot rumträgt, wenn man...

pool 02. Nov 2015

Für mich sind es mindestens fünf Stecker und die Station gab's für unter 50 EUR. Es ist...

pool 02. Nov 2015

Und wieder jemand, der ganz arrogant so schreibt, als hätte Apple diese Tastaturform...

pool 02. Nov 2015

Das beste sind Menschen, die die Kamera abkleben aber denen die Mikros egal sind. Mir...

ChMu 02. Nov 2015

Microsoft hat mit dem Surface noch gar keinen Gewinn gemacht, selbst im Rekordquartal...


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