Kaum veränderte Benchmark-Ergebnisse
Bei der Hardwareausstattung bietet Microsoft beim Surface Pro 3 mehrere Konfigurationen mit Intels Haswell-Refresh-Prozessoren an. Unser Testmodell ist mit einem Core i5-4300U mit der HD-Graphics-4400-Grafikeinheit und 4 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Das Surface Pro 2 ist kaum schwächer, es besitzt einen ähnlichen Haswell-Prozessor. Intel hat bisher keine neueren mobilen Prozessoren in der Leistungsklasse angekündigt.
| Microsoft Surface Pro 3 | Microsoft Surface Pro 2 | Microsoft Surface Pro | |
|---|---|---|---|
| Display | 12 Zoll, 2.160 x 1.440 | 10,6 Zoll, 1.920 x 1.80 | 10,6 Zoll, 1.920 x 1.80 |
| Maße | 292 x 200 x 9,2 mm | 275 x 173 x 13 mm | 275 x 173 x 13,5 mm |
| Gewicht | 800 Gramm | 910 Gramm | 900 Gram |
| Prozessor | Intel Core i3-4020Y (2x 1,50GHz) mit HD 4200 Graphics, Intel Core i5-4300U (2x 1,90GHz) mit HD 4400 Graphics, Intel Core i7-4650U (2x 1,70GHz) mit HD 5000 Graphics | Intel Core i5-4200U (2x 1,60GHz) mit HD4400 Graphics | Intel Core i5-3317U (2x 1,70GH) mit HD 4000 Graphics |
| RAM | 4 oder 8 GByte LPDDR3 | 4 oder 8 GByte LPDDR3 | 4 GByte |
| Speicher | 64, 128, 256 oder 512 GByte (+128 GByte Micro-SD) | 64, 128, 256 oder 512 GByte (+128 GByte Micro-SD) | 64, 128 oder 256 GByte (+128 GByte Micro-SD) |
| Kamera | 5 MP + 5 MP (vorne/hinten) | 1,0 MP + 1,0 MP (vorne/hinten) | 1,0 MP + 1,0 MP (vorne/hinten) |
| Anschlüsse | Mini Displayport, USB 3.0 | Mini Displayport, USB 3.0 | Mini Displayport, USB 3.0 |
| Funk | WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0 | WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0 | WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0 |
| Akku | 42 Wh | 42 Wh | 42 Wh |
In den Benchmark-Tests schneidet das Surface Pro 3 im Vergleich zum Vorgänger etwas schlechter ab - auch wenn die Unterschiede nicht besonders groß sind. Der im aktuellen Surface verbaute i5 4300U ist zwar geringfügig höher getaktet als der i5 4200U des Surface Pro 2, wird bei den Benchmarks aber vermutlich gedrosselt, um ihn vor Überhitzung zu schützen. Laut 3DMark wird der Prozessor während des Tests über 70 Grad Celsius warm - die Kühlung scheint nicht genügend Abwärme abführen zu können.
| Benchmark | Surface Pro 3 (Core i5-4300U) | Surface Pro 2 (Core i5-4200U) |
|---|---|---|
| 3DMark x64 Ice Storm | 40.235 Punkte | 41.269 Punkte |
| 3DMark x64 Ice Storm Extreme | 28.378 Punkte | 28.391 Punkte |
| 3DMark x64 Cloud Gate | 3.905 Punkte | 4.497 Punkte |
| 3DMark x64 Firestrike | 526 Punkte | 643 Punkte |
| 3DMark x64 Firestrike Extreme | 191 Punkte | 300 Punkte |
| Cinebench R15 x64 (X-CPU) | 248 Punkte | 231 Punkte |
Für aufwendige Spiele ist das Surface Pro 3 weniger geeignet. Grid Autosport läuft bei einer Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln auf der niedrigsten Detailstufe nur mit 24 fps. Andere Spiele laufen kaum besser: Die hohe Auflösung fordert die GPU. Werden Spiele nativ mit geringerer Auflösung gerendert, kann oft die Detailstufe leicht erhöht werden, ohne dass das Spiel ruckelt.
Warme Rückseite bei starker Belastung
Gekühlt wird die Hardware aktiv - am oberen Rand sind kleine Lüftungsschlitze vorhanden. Beim Surfen und bei Office-Arbeiten bekommt der Nutzer vom Ventilator nicht viel mit. Es scheint beinahe, als ob das Tablet passiv gekühlt wird. Erst beim Spielen dreht der Lüfter auf, ebenso bei der Bildbearbeitung mit Lightroom. Er ist jedoch nicht besonders laut, das Luftrauschen ist aber dennoch zu hören. Bei Volllast wird das Tablet schnell warm. Die Temperatur der Rückseite erreichte bei unseren Benchmark-Tests 50 Grad Celsius - das Halten des Geräts wird bei dieser Temperatur schnell unangenehm.
Im Leerlauf verbraucht das Surface Pro 3 rund 9 Watt bei minimaler Helligkeit und 12 Watt bei maximaler Helligkeit. Das sind rund 3 beziehungsweise 2 Watt mehr als beim Vorgänger. Die erhöhte Leistungsaufnahme liegt vermutlich am größeren Display.
Bei unserem Modell mit 128 GByte Speicher belegt Windows 8.1 mit dem Office-Paket knapp 20 GByte, so dass dem Nutzer noch 94 GByte zur Verfügung stehen. Microsoft bietet auch eine Version mit 64 GByte Speicher an, hier dürfte der Speicher nach einigen installierten Programmen und größeren Dateien schnell voll werden.
SSD statt eMMC
Der Flash-Speicher ist anders als bei vielen Windows-Tablets keine langsame eMMC, sondern eine SSD. Beim sequenziellen Lesen erreicht diese Übertragungsraten von 467 MByte/s und ist damit fast so schnell wie aktuelle SSDs in Desktop-PCs. Beim sequenziellen Schreiben ist sie mit 120 MByte/s vergleichsweise langsam. Bei 4 KByte kleinen Blöcken kommt die SSD auf 24 und 65 MByte/s - schreibt also schneller als sie liest. Eine Micro-SD-Karte mit bis zu 128 GByte Speicher kann eingesetzt werden.
Das WLAN-Modul funkt nach 802.11 a/b/g/n/ac und Bluetooth 4.0 ist vorhanden. NFC und ein Mobilfunkmodem fehlen allerdings. Das fehlende Modem führt dazu, dass unterwegs keine mobile Internetverbindung hergestellt werden kann - so ist man auf Hotspots in der Umgebung oder das Smartphone mit ausreichend Datenvolumen angewiesen.
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