Vielseitiger Standfuß
Microsoft hat den Standfuß im Surface Pro 3 stark verbessert. Statt nur zwei Stufen lässt sich der Neigungswinkel jetzt zwischen 22 und 150 Grad stufenlos verstellen. Der Widerstand beim Neigen ist stärker als beim Vorgängermodell und stark genug, um die Position zu halten. Das Tablet wippt beim Berühren des Displays ein wenig, wenn der Ständer weit ausgeklappt ist.
Der Ständer ist dank der Neuerungen deutlich praktischer als der der Vorgänger und ermöglicht eine angenehmere Bedienung. Besonders wenn das Tablet mit voll aufgeklapptem Kickstand auf einem Tisch liegt, können wir sehr angenehm surfen oder mit dem Digitizer etwas zeichnen.
Größeres, aber leichteres Gehäuse
Das Gehäuse des Surface Pro 3 misst nun durch das größere Display 292 x 200 x 9,2 mm. Mit 800 Gramm wiegt es rund 115 Gramm weniger als das Surface Pro 2. Obwohl es größer ist, liegt das Tablet daher sehr gut in der Hand. Das liegt auch am Gehäusematerial: Wie beim Surface 2 mit Windows RT verwendet Microsoft beim Pro 3 Magnesium, das sich sehr gut anfühlt.
Bei den Anschlüssen hat sich nichts geändert: Wie die beiden Vorgänger besitzt das Windows-Tablet einen USB-3.0- und Mini-Displayport-Anschluss. Auch eine Front- und Rückkamera mit jeweils 5 Megapixeln sind vorhanden. Deren Qualität ist eher bescheiden, dürfte für Videotelefonie allerdings ausreichen. Ernsthafte Fotografie dürfte mit einem derart großen Tablet sowieso kaum möglich sein.
Type Cover mit funktionierendem Touchpad
Da das Tablet größer geworden ist, konnte Microsoft auch das Type Cover vergrößern. Die Tastatur selbst ist allerdings genauso groß wie die des vorigen Type-Cover-Modells, dafür sind die Ränder breiter. So gibt es mehr Platz für das Touchpad, das im Unterschied zur Tastatur vergrößert wurde.
Die Tastatur des neuen Type Covers hat einen ähnlichen Anschlag wie das vorige Modell. Beim Surface Pro 3 kann sie allerdings in der Höhe verstellt werden: Dazu befindet sich am unteren Rand des Tablets ein Magnet, an dem die angesteckte Tastatur durch Hochklappen angebracht werden kann. Dann liegt sie nicht mehr flach auf dem Tisch auf, sondern nach vorne abfallend. Dies ist für die Handgelenke angenehm, aufgrund der etwas wabbeligen Konstruktion des Type Covers gibt die Tastatur aber bei jedem Tastendruck etwas nach - das kann insbesondere bei Tippern mit härterem Anschlag schnell nerven.
Stark verbessert hat Microsoft das Touchpad des Type Covers: Es ist nicht nur größer, sondern lässt sich endlich auch vernünftig bedienen. Die Oberfläche ist matt und lässt den Finger angenehm darauf gleiten. Das Pad kann sowohl nur per Touch-Eingaben bedient werden als auch mit einem deutlich wahrnehmbaren Klick.
Wie beim Vorgänger befinden sich - jetzt allerdings unmarkiert - am linken und rechten unteren Rand des Touchpads die linke und die rechte Maustaste. Alternativ kann der Nutzer die rechte Maustaste auch durch den Druck mit zwei Fingern gleichzeitig auslösen. Mit dem neuen Touchpad kann nun endlich auch vernünftig gescrollt werden: Beim vorigen Type Cover war dies häufig eine Geduldsprobe.
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| Neuer, verbesserter Stift | Kaum veränderte Benchmark-Ergebnisse |










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