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Surface: Microsoft will als Hardwarehersteller profitabel werden

Surface ist nicht nur eine Spielerei, Microsoft will mit Hardware Geld verdienen. Die Hardwarepartner des Unternehmens sollen aber nicht um ihre Aufträge fürchten.

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Microsoft-Vorstand Kevin Turner auf der Cebit 2013
Microsoft-Vorstand Kevin Turner auf der Cebit 2013 (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Mit seiner Surface-Serie will Microsoft nicht nur demonstrieren, was mit Windows 8 machbar ist, der Konzern will ein profitables Hardwaregeschäft aufbauen. "Wir sind dabei, ein Geräte- und Service-Unternehmen zu werden", sagte Microsoft-Vorstand Kevin Turner dem Handelsblatt. Turner ist für das operative Geschäft zuständig und arbeitet im Team mit Microsoft-Chef Steve Ballmer, der kürzlich neue Geräte von Microsoft angekündigt hat.

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Allerdings werde Microsoft die traditionelle Arbeitsteilung mit anderen Hardwareherstellern auf keinen Fall ganz aufgeben, betonte Turner: "Die allermeisten Geräte werden auch künftig von unseren Partnern kommen." Acer-Chef J. T. Wang hatte Microsoft im August 2012 sogar davor gewarnt, eigene Tablets herzustellen. Wang sagte, Acer habe versucht, Microsoft von seinen Tablet-Plänen abzubringen. "Das hat eine starke negative Wirkung auf das Ökosystem und andere Hersteller könnten verärgert reagieren. Das ist nichts, worin ihr gut seid, überlegt es darum besser nochmal."

Laut Informationen der taiwanischen IT-Branchenzeitung Digitimes vom Januar 2013 wurden bislang weltweit nur rund 2 Millionen Windows-RT-Tablets ausgeliefert, davon wurde nur unter 1 Million verkauft. Neben Microsofts Surface gibt es das Vivo Tab RT von Asus, das XPS 10 von Dell und Samsungs Ativ Tab.

In der Version mit dem größten Speicherplatz (128 Gigabyte) war das Surface Pro dagegen nach wenigen Stunden ausverkauft. "Wir haben die Nachfrage unterschätzt", gab Turner zu: "Es ist für uns ein komplett neues Geschäft. Wir lernen dazu."

Microsoft hatte jedoch laut Digitimes für den Start seines Tablets Surface Pro nur 1 Million Geräte produzieren lassen. Für den Produktstart des Surface für Windows RT bestellte der Softwarekonzern zuerst 4 Millionen Geräte.



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