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Surface Laptop Studio 2 im Test: Sexy, teuer, unvernünftig

Microsofts Surface Laptop Studio 2 mit Schwenkscharnier wird durch USB-A und Micro-SD-Reader noch attraktiver. Der Preis dafür ist hoch.
/ Oliver Nickel
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Der Surface Laptop Studio 2 fällt vor allem durch das ungewöhnliche Scharnier auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Surface Laptop Studio 2 fällt vor allem durch das ungewöhnliche Scharnier auf. Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Als Microsoft den Surface Laptop Studio (Test, g+) im Jahr 2021 vorstellte, wunderten wir uns über den neuen Ansatz. Statt des abnehmbaren Tablet-Teils des Surface Book wurde das neue Vorzeigemodell der Surface-Serie zu einer kleinen Version des Surface Studio. Das liegt am klappbaren Display, das sich über die Tastatur schwenken lässt. Microsoft tauschte also ein Alleinstellungsmerkmal durch ein neues aus.

Nach zwei Jahren ist die im Surface Laptop Studio verbaute Hardware nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand und ein Update wurde nach einiger Zeit nötig. Das bekommen Kunden nun mit dem neuen Surface Laptop Studio. Mit dabei sind eine neue CPU, schnellere Grafikkarten und USB-A. Moment mal: USB-A im Jahr 2023? Wir freuen uns darüber sehr. Weniger erfreulich sind die neuen Preise.

Der Einstiegspreis liegt jetzt bei 2.240 Euro für das neue Surface-Gerät. Dafür bekommt man die Version mit integrierter GPU. Erst ab 2.720 Euro gibt es eine Geforce RTX 4050 Laptop Edition. Unser Testmuster, das uns temporär von Microsoft zur Verfügung gestellt wurde, kostet 3.800 Euro. Dafür gibt es 32 statt 16 GByte RAM, eine 1-TByte- statt 512-GByte-SSD und eine Geforce RTX 4060 Laptop Edition.

Surface Laptop Studio 2 - Eckdaten
CPUIntel Core i7-13700H ( 6P/8C, 42 Watt)
GPUNvidia Geforce RTX 4060 Laptop Edition (8 GByte GDDR6 VRAM, 80 Watt),
RAM64 GByte LPDDR5x-RAM
MassenspeicherKioxia XG8 (1 TByte NVMe M.2-2280)
Display14,4" (36,6 cm) IPS-Panel (Touchscreen, Digitizer, 2.400 x 1.600 Pixel, 3:2, 120 Hz)
Anschlüsse2x Thunderbolt 4 (USB-C), 1x USB-A (3.2 Gen1), 1x Micro-SD-Kartenleser, 1x Surface-Dock-Port, 1x 3,5-mm-Klinke
Maße323 x 230 x 22 mm, 1,98 kg
PreisAb 2.140 Euro, 3.800 Euro (Testmuster)

In der teuersten Ausstattung für 4.160 Euro können Kunden auch eine Nvidia RTX 2000 Ada, eine GPU mit Treibern für Enterprise-Workloads, konfigurieren. Alle Varianten des Notebooks werden zudem mit Intel Core i7-13700H ausgestattet.

Zurück zu USB-A

Wir erwarten vom teureren Surface Laptop Studio 2 also vor allem eines: eine merklich gesteigerte Leistung. Die bekommen wir hier definitiv geliefert. Auch erfreuen uns die zusätzlichen Anschlüsse und ein SD-Kartenleser – endlich! Das Gerät ist so vor allem für kreative Profis spannend, die ein mobiles Grafikstudio benötigen oder einen sinnvollen Desktop-Ersatz für die Arbeit und den Privatgebrauch suchen.

Da stellt sich direkt die Frage: Wenn Microsoft den Surface Laptop Studio 2 als Hardware für Kreative vermarktet, warum ist dann der passende Surface Slim Pen noch immer nicht im Lieferumfang enthalten? Wir zahlen hier immerhin mehr als 2.000 Euro. Das ärgert umso mehr, als wir nochmal fast 100 Euro in die Hand nehmen müssen, um einen essenziellen Bestandteil des Gerätes zu beschaffen.

Generell ist auch die zweite Generation des Surface Laptop Studio exzellent verarbeitet. Das Chassis mit Magnesiumbeschichtung ist schick und massiv. Das Gesamtgewicht für die ganze Hardware und das Metallgehäuse liegt bei 1,98 Kilogramm. Selbst für ein 15-Zoll-Gerät ist das recht viel.

Zum Vergleich: Das Vorgängermodell wiegt 1,82 kg. Es ist mit 323 x 230 x 22 mm auch etwas breiter und dicker als der Vorgänger. Die recht breiten Displayränder suggerieren, dass Microsoft hier sicher ein kompakteres Gehäuse entwickeln könnte.

"Kleines" Trackpad

Dafür bekommen wir die gewohnt sehr gute Kombination aus Scissor-Tastatur und Trackpad geboten. Der Tastenanschlag ist für ein Notebook relativ straff und der Kraftaufwand etwas höher als beispielsweise beim Macbook Pro. Nach etwas Eingewöhnung schreibt es sich auf dem Surface Laptop Studio 2 aber sehr angenehm und flott.

Das Trackpad wurde direkt vom Vorgänger übernommen und vibriert bei einem Klick durch kleine Motoren. Das Klickfeedback ist entsprechend exzellent. Allerdings sieht das Trackpad auf der großen Handballenauflage ziemlich klein aus. Sicher wäre eine größere Sensorfläche möglich gewesen.

Oft nutzen wir das System aber sowieso über den 14,4 Zoll großen Touchscreen, der erneut eine hohe Auflösung von 2.400 x 1.600 Pixeln bei einer Bildfrequenz von 120 Hz bietet. Entsprechend flüssig wirken Mausbewegungen, Webseiten-Scrolling oder Spiele auf dem Panel.

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Es integriert zudem einen Stift-Digitizer, der mit dem Slim Pen 2 oder anderen Microsoft-Pen-Protocol-Stiften kompatibel ist. Wie beim ersten Surface Laptop Studio können wir den Stift unterhalb des Trackpads magnetisch verstauen. Dort wird er auch direkt aufgeladen – praktisch!

Die Arbeit mit dem Stift ist für uns eines der Highlights. Durch den integrierten Vibrationsmotor bekommen wir ein leichtes und angenehmes Feedback vom Stift, wenn wir Elemente antippen oder Werkzeuge benutzen.

Wie bei anderen Surface-Geräten und Tablets wie dem iPad Pro müssen wir uns allerdings an das Schreiben und Zeichnen auf glatter Glasoberfläche gewöhnen. Das gelingt schnell, vor allem da Stifteingaben und Strichführungen durch bessere Firmware mittlerweile weniger zittrig aussehen. Diese Ausrede gilt für unsere krummen Zeichnungen also nicht mehr.

Das Panel selbst ist dabei erfreulich hell und farbgenau. Es geht aber besser.

Hardware für viele Szenarien

Microsoft vermarktet den Surface Laptop Studio 2 klar als Gerät für Kreative und Medienprofis. Entsprechend hohe Anforderungen muss das verbaute Panel erfüllen. In unseren Messungen erreicht das Display eine Helligkeit von durchschnittlich 456 cd/m². Das reicht für die meisten Szenarien locker aus, liegt aber unter den beworbenen 500 Nits im Datenblatt.

Wie schon das Vorgängermodell ist auch die zweite Generation auf den vielfach genutzten SRGB-Farbraum kalibriert. Unser Testmuster deckt 99,8 Prozent des SRGB-Farbraumes ab und ist damit besser als der Vorgänger. Der im Profibereich häufig herangezogene Adobe-RGB-Bereich wird allerdings nur zu 75 Prozent bedient. Beim DCI-P3-Farbraum sind es 79,7 Prozent.

Legen wir also besonders viel Wert auf farbgenaue Panels, sollten wir uns nach einem anderen Gerät umschauen. Für die allermeisten Anwendungszwecke ist es aber überdurchschnittlich gut ausgestattet.

Raptor-Lake mehr als doppelt so schnell

Das gilt auch für die verbaute Hardware: Der Intel Core i7-13700H (Raptor-Lake H) gehört aktuell zu den schnellsten x86-Prozessoren im Mobilbereich. Das SoC setzt sich aus 6 P-Cores und 8 E-Cores für insgesamt 20 Threads zusammen. Im Cinebench-R23-Dauerlauf über zehn Minuten erreicht es sehr gute 12.093 Punkte. Es ist also mehr als doppelt so schnell wie der Vorgänger, der im gleichen Test 5.784 Punkte erreicht.

Surface Laptop Studio 2 - Vergleich
Surface Laptop Studio 2 (Intel Core i7-13700H, Geforce RTX 4060)Surface Laptop Studio (Intel Core i7-11370H, Geforce RTX 3050 Ti)Macbook Pro 14 (M2 Max)
Cinebench R23 (10 Min. Dauerlauf)12.093 cb5.784 cb14.810 cb
CS:GO (FHD)179 fps173,5 fps134 fps
CS2 (FHD, medium)107,5 fps--
Shadow of the Tomb Raider (FHD, medium)80 fps46 fps85 fps (high Details)
Starfield (FHD, low)43,7 fps--
SSD-Geschwindigkeit (Crystaldiskmark r/w)6.968/5.699 MByte/s2.285/1.180 MByte/s7.157/8.036 MByte/s
Akkulaufzeit7:00h7:59h10:24h
Preis3.800 Euro2.100 Euro6.000 Euro

Offensichtlich hat Microsoft hier an einer besseren Kühllösung gearbeitet. Das SoC wird unter Last weit weniger warm und muss deshalb nicht so oft herunterdrosseln. Im Cinebench-Dauerlauf messen wir kurze Spitzen von 97 Grad Celsius. Generell pendelt sich das SoC bei etwa 78 bis 80 Grad ein. Das sind etwa 6 Grad weniger als beim ersten Surface Laptop Studio.

Dabei kann der Chip eine Leistungsaufnahme von durchschnittlich 42 Watt halten. Trotzdem muss sich der Surface Laptop Studio 2 dem Macbook Pro 14 mit M2 Max (Test) (14.810 Punkte) geschlagen geben. Apples Notebook kostet in den meisten Ausstattungsvarianten allerdings noch einmal mehr Geld.

Erwartet gute Leistung in Games

Grundsätzlich können wir sagen: Mit dem Surface Laptop Studio 2 sollten wir alle Programme flüssig berechnen können, die wir im Alltag verwenden – also beispielsweise Adobe Photoshop, Premiere, Webbrowser, Office-Anwendungen und Games. Durch die vielen Threads können wir beispielsweise auch Testumgebungen oder virtuelle Maschinen damit berechnen.

Dazu kommt hier die Option einer dedizierten GPU, falls nötig. Die Geforce RTX 4060 Laptop Edition kann auf 80 Watt Leistung zugreifen und liefert in älteren und aktuellen Games gute Werte ab. Den Anfang in unserem Testparcours macht Valves beliebter Shooter Counter-Strike 2. Der ersetzt das von uns bisher getestete Counter-Strike: Global Offensive. Wir erwarten deshalb geringere Bildraten als beim Vorgänger, da CS2 generell mehr Ressourcen in Anspruch nimmt.

Unsere Theorie bestätigt sich: Bei mittleren Grafikdetails, einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und 2x MSAA messen wir 107,5 fps. Führen wir den gleichen Test in CS:GO durch, dann erreichen wir 179 fps. Beide Notebooks sind in diesem älteren und auf aktueller Hardware schlecht optimierten Titel ähnlich schnell.

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Im ebenfalls älteren, aber gut vergleichbaren Shadow of the Tomb Raider erreicht die Geforce RTX 4060 in unserem Testmuster 80 fps. Dabei werden Grafikdetails auf Medium und die Auflösung auf 1.920 x 1.200 Pixel eingestellt. Der Surface Laptop Studio der ersten Generation kommt im gleichen Benchmark auf 46 fps. Das Macbook Pro 14 mit M2 Max schafft bei hohen Details 85 FPS, ist also hier noch einmal leistungsstärker.

Zudem schlägt sich unser Testmuster auch in Bethesdas Rollenspiel Starfield gut, wenn wir auf einige Grafikdetails verzichten können. Bei niedrigen Grafikeinstellungen und in Full-HD-Auflösung erreichen wir bei einer Wanderung durch Neon 43,7 fps im Schnitt. Das reicht in den meisten Situationen aus. An einigen Stellen müssen wir uns aber auf Ruckler einstellen.

GPU in speziellen Szenarien sinnvoll

Abseits von Games kann eine dedizierte GPU beispielsweise beim Rendern von 3D-Objekten oder dem Berechnen von KI-Modellen hilfreich sein. Deshalb kann es sich lohnen, hier mehr Geld auszugeben. Verwenden wir das Notebook allerdings nur für Photoshop, Sketchbook, Webbrowser und andere Programme, dann sind die 600 Euro Aufpreis für eine dedizierte GPU vielleicht nicht die beste Investition.

Das Notebook kann im Vergleich zum Vorgänger auch nicht unbedingt eine höhere Akkulaufzeit vorweisen, obwohl Microsoft dies bei der Vorstellung versprach.

Hält einen Arbeitstag lang durch

Der Surface Laptop Studio 2 kann nicht nur gute Werte in Benchmarks vorweisen. Er dreht die zwei integrierten Lüfter unter Last zudem nicht allzu stark auf. Allerdings vernehmen wir ein leichtes Spulenzischen, wenn wir das Notebook stark auslasten. Dieses leise Geräusch nehmen wir teilweise auch im Leerlauf wahr.

Wie beim Vorgänger besteht zudem das Problem, dass die warme Abluft zur Seite hinausgepustet wird. Nutzen wir beispielsweise eine Maus, spüren wir die Abluft an den Handgelenken, was gewöhnungsbedürftig ist.

Maximal 120 Watt Leistung

Belasten wir CPU und GPU gleichzeitig, wie es etwa bei Spielen der Fall ist, muss sich der Prozessor mit durchschnittlich nur 20 Watt Leistung begnügen. Die mobile Geforce-GPU kann derweil wie angegeben maximal 80 Watt aus der Steckdose ziehen.

Das gesamte System benötigt während unseres Tests unter voller Auslastung maximal 119 Watt und nutzt damit die Leistungsgrenze des 120-Watt-Netzteils komplett aus. Dabei ist es egal, ob wir das Gerät über den Akku oder mit eingestecktem Netzteil verwenden.

Apropos Leistung: Die verbaute NVMe-SSD, eine Kioxia XG8 (KXG80ZNV1T02), mit 1 TByte Kapazität schafft erfreulich hohe Transferraten von 6.968 Mbyte/s im sequenziellen Lesen und 5.699 Mbyte/s im sequenziellen Schreiben. Das M.2-Modul ist zudem gesteckt und lässt sich relativ leicht austauschen.

Akkulaufzeit bleibt gleich

Das Innere des Surface Laptop Studio 2 sieht aufgeräumt aus. Allerdings ist es noch immer nicht trivial, an die Hardware zu gelangen. Microsoft versteckt mehrere Schrauben unter den Klebefüßen auf der Rückseite. Wie beim Vorgänger sind zudem weitere Schrauben unter einem Aufkleber versteckt, wie ein Video des Youtube-Kanals cbutters Tech(öffnet im neuen Fenster) zeigt. Das ist besonders ärgerlich, da Microsoft sich wie andere Unternehmen einer leichteren Reparierbarkeit verschrieben hat.

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So wie sich die Zugänglichkeit an die Hardware kaum ändert, ändert sich auch die Akkukapazität des neuen Surface Laptop Studio nicht merklich. Microsoft verbaut weiterhin einen 56-Wattstunden-Akku. Entsprechend erreichen wir ähnliche, wenn auch etwas kürzere Laufzeiten. Im PCMark 10 Modern Office hält das System 7 Stunden lang durch. Dabei stellen wir das Display auf 200 cd/m² Helligkeit ein und schalten das WLAN an.

Übrigens ändert sich die Akkulaufzeit in unserem Test nicht, wenn wir das Display auf 60 Hz begrenzen oder eine dynamische Bildfrequenz einstellen. SoC und GPU sind hier die signifikanten Energienehmer.

Alles in allem hinterlässt der neue Surface Laptop Studio 2 für den hohen Kaufpreis einen eher gemischten Eindruck.

Surface Laptop Studio 2 – Verfügbarkeit und Fazit

Microsoft verkauft den Surface Laptop Studio 2(öffnet im neuen Fenster) nur noch mit einer CPU. Die günstigere Core-i5-Version fällt also weg. Stattdessen startet das Gerät nun bei 2.240 Euro. Dafür bekommen wir einen Core i7-13700H, 16 GByte RAM und eine 512-GByte-SSD. Erst für 2.720 Euro gibt es eine dedizierte Geforce-RTX-4050-GPU mit 80 Watt TDP und 6 GByte VRAM.

Das Upgrade auf 32 GByte RAM und 1-TByte-SSD kostet insgesamt 3.200 Euro. Für 3.800 Euro gibt es 64 GByte RAM und eine Geforce RTX 4060 mit 80 Watt TDP und 1-TByte-SSD. Das Notebook kann auch mit Nvidia RTX 2000 Ada ausgestattet werden. Allerdings gibt es hier nur 32 GByte RAM. Kostenpunkt: 4.160 Euro.

Fazit

Gerade kreative Profis können sich schnell in das wirklich clevere Konzept des Surface Laptop Studio 2 verlieben. Die Kombination aus schwenkbarem Display, solider Stifteingabe und exzellenter Performance ist einmal mehr gut gelungen.

Es ist zudem erfreulich, dass Microsoft USB-A und einen Micro-SD-Kartenleser hinzufügt. So brauchen wir in weniger Fällen unseren Dongle zücken und können stattdessen die integrierten Ports verwenden. Trotzdem stehen dem Konzept mehrere Makel gegenüber, die bei einem Notebook für mindestens 2.200 Euro schon schmerzen.

Warum legt Microsoft beispielsweise keinen Eingabestift bei? Das wäre bei dem hohen Preis das Mindeste. Zudem kommt das an sich gute Display eben nicht immer an die Erwartungen von kreativen Profis heran, da es den Adobe-RGB-Farbraum nicht übermäßig gut abdeckt. Als reines Zeichentablet und Schreibgerät für unterwegs ist der Surface Laptop Studio 2 zudem ziemlich schwer. Schließlich tragen wir hier fast 2 Kilogramm Gewicht im Rucksack herum.

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Nehmen wir dann noch die eher durchschnittliche Akkulaufzeit hinzu, fragen wir uns schon eher, warum wir so viel Geld ausgeben sollen. Das besondere Konzept und die Surface-Marke kosten eben extra. Dafür können wir uns aber auch das Vorgängermodell kaufen, das weiterhin für die meisten User leistungsfähig genug sein sollte.

Alternativ kaufen wir für den Preis einfach ein Surface Pro für Digital Art und ein leistungsfähiges Notebook für andere Arbeiten dazu.


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