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Verfügbarkeit und Fazit

Der Surface Laptop orientiert sich vom Preis her am neuen Surface Pro. Es gibt jedoch kein Modell mit Core-m3-Prozessor. Stattdessen startet der Laptop bei 1.150 Euro mit Core i5-CPU, 4 GByte Arbeitsspeicher und 128-GByte-SSD. Eine andere Farbe als Grau, 8 GByte RAM und eine 256-GByte-SSD gibt es erst ab 1.450 Euro. Die Core i7-Version gibt es wieder nur in Grau. Sie kostet 1.800 Euro. Ein zusätzliches Upgrade auf eine 512-Gbyte-SSD und 16 GByte RAM verlangt 2.500 Euro.

  • Das Notebook hat nur einen USB-A-Anschluss und eine Mini-Displayport-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der anderen Seite ist nur der Ladeport. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladestecker passt an beliebige Surface-Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display spiegelt störend stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist erstklassig, die Tasten sind schön groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara fühlt sich angenehm weich an und sieht außergewöhnlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kühlung ist effizient und leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel des Gerätes mit MS-Logo sieht schick aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Extrem schön ist das Notebook allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara bedeckt die gesamte Fläche um Tastatur und Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Netzteil lässt sich auch ein Smartphone laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung ist dezent, aber effektiv, und stört kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei Sonnenlicht erkennen wir fast nichts auf dem Bildschirm ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... da gehen wir lieber nach drinnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Bild fasst Windows 10 S schon ganz gut zusammen ... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Chiptemperaturen halten sich im Rahmen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU taktet bis zu 3100 MHz. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist relativ langsam. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Powermark erreicht das Gerät durchschnittliche Werte ...  (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... genau wie im Pcmark. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Alcantara bedeckt die gesamte Fläche um Tastatur und Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

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Obwohl Surface-Geräte schon an sich immer edel und hochwertig anmuten, schafft es der Surface Laptop, das noch zu toppen. Durch die Mischung aus Alcantara-Textil und Magnesiumgehäuse sieht der jüngste Surface-Zugang fantastisch aus und fühlt sich unter all der Konkurrenz einzigartig an.

Auch die Tastatur gehört zu den besten, die wir unter aktuellen Notebooks ausprobieren konnten. Der Druckpunkt der Fullsize-Tasten ist angenehm und erinnert an Desktop-Tastaturen wie das Surface Keyboard. Die Beleuchtung ist dezent und stört nicht, macht Tasten im Dunkeln aber sehr gut sichtbar. Das Touchpad reagiert verzögerungsfrei und direkt auf Gesten.

Die Leistung des Core-i5-Prozessors ist gut. Das Notebook kühlt den Prozessor auch unter Last sehr effizient. Das System ist bei leichter Arbeit komplett lautlos. Die Akkulaufzeit des Notebooks ist mit 9 Stunden und 26 Minuten im simulierten Büroalltag durchschnittlich gut. Die Qualität der Lautsprecher überrascht uns positiv. Auch komplexe Musik kann damit laut und gut gehört werden.

Wir wollen aus diesen Gründen den Surface Laptop wirklich mögen, können uns aber mit einigen Makeln gar nicht anfreunden. Nur ein einziger USB-3.0-Typ-A-Port und eine Mini-Displayport-Buchse sind viel zu wenig. Nicht einmal einen SD-Kartenslot finden wir am Gerät. Selbst das Surface Pro hat diese Möglichkeit.

Auch der Bildschirm unseres Testmusters gehört nicht zu den durchdachtesten. Er leuchtet mit durchschnittlich 318 cd/m² ausreichend hell. Das Touch-Panel spiegelt aber so stark, dass die Arbeit im Freien fast unmöglich ist. Ein Touchscreen ist sowieso unnötig. Der Bildschirm wackelt beim Fingertippen sehr stark und verstellt sich auch gerne dabei - nervig.

Das installierte Windows-10-S-Betriebssystem ist kein Negativpunkt, solange wir direkt kostenlos auf Windows 10 Pro aufrüsten. Das auf den Windows Store beschnittene OS ist für ein solch teures Gerät ungenügend. Wir wollen nicht auf unsere favorisierten Programme verzichten, nicht für 1.450 Euro.

So bleibt der Surface Laptop ein klares Nischenprodukt. Nutzer, die nicht auf ein Clamshell-Design verzichten und dabei eines der derzeit ansehnlichsten Notebooks haben wollen, müssen dann eben mit dessen vielen Einschränkungen leben. Allen anderen empfehlen wir eher ein fast gleich teures Surface Pro oder ein funktionaleres Konkurrenzprodukt. Von denen gibt es reichlich.

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Shen Long 04. Aug 2017

Was leider vergessen wurde zu erwähnen. Für den hoffnungslos zu dünnen Etat des...

Onkel Ho 26. Jul 2017

Ja genau so meinte ich es eigentlich auch. Ich erwarte ja nicht, dass Golem den Laptop...

RienSte 26. Jul 2017

Stell dich doch nicht absichtlich doof, bitte. Der Laptop wird über USB-C geladen. Die...

AgentBignose 25. Jul 2017

Die Begründungen für die S Version sind so lächerlich! Es ist völlig klar dass MS hier...

chithanh 25. Jul 2017

"In der Praxis nie" sollte wohl heißen "in legacy-freien Umgebungen nie". Umgekehrt würde...


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