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Fingerbedienung wird zur wackeligen Angelegenheit

Der Bildschirm des Surface Laptop ist weniger gut gelungen, obwohl er auf dem Papier gar nicht so schlecht abschneidet. Das Display leuchtet im Durchschnitt mit 318 Candela pro Quadratmeter, das ist in Innenräumen hell genug. Der Maximalwert liegt bei 334 cd/m². Die spiegelnde Oberfläche stört aber bei direktem Lichteinfall. Das 13,5-Zoll-Display bietet eine angenehm hohe Auflösung von 2.256 x 1.504 Pixeln. Das 3:2-Format kennen wir schon von anderen Surface-Geräten. Es ist besonders praktisch bei Textverarbeitung und dem Anschauen mehrerer Fenster nebeneinander.

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Außerdem hat das Panel einen kapazitiven Touchscreen integriert, mit dem wir das Betriebssystem auch mit dem Finger steuern können. Auch schön: Das Produkt ist mit dem Surface Pen kompatibel. Allerdings funktioniert der Radiergummi-Schalter nicht richtig, der normalerweise den Windows-Ink-Arbeitsbereich öffnet. Das Radieren an sich ist aber möglich.

  • Das Notebook hat nur einen USB-A-Anschluss und eine Mini-Displayport-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der anderen Seite ist nur der Ladeport. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladestecker passt an beliebige Surface-Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display spiegelt störend stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist erstklassig, die Tasten sind schön groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara fühlt sich angenehm weich an und sieht außergewöhnlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kühlung ist effizient und leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel des Gerätes mit MS-Logo sieht schick aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Extrem schön ist das Notebook allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara bedeckt die gesamte Fläche um Tastatur und Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Netzteil lässt sich auch ein Smartphone laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung ist dezent, aber effektiv, und stört kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei Sonnenlicht erkennen wir fast nichts auf dem Bildschirm ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... da gehen wir lieber nach drinnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Bild fasst Windows 10 S schon ganz gut zusammen ... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Chiptemperaturen halten sich im Rahmen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU taktet bis zu 3100 MHz. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist relativ langsam. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Powermark erreicht das Gerät durchschnittliche Werte ...  (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... genau wie im Pcmark. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Bei Sonnenlicht erkennen wir fast nichts auf dem Bildschirm ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es gibt da nur ein Problem. Die Scharniere halten den Bildschirm so locker an Ort und Stelle, dass der Deckel bei Fingerberührungen oder Stiftbedienung zu wackeln beginnt. Dadurch verstellen wir leicht mal den Klappwinkel des Bildschirms. Allein dieser Mangel macht die Finger- und Stifteingabe auf dem Surface Laptop zu einer unangenehmen Angelegenheit, weshalb sich Microsoft den Touchscreen auch hätte sparen können. Das würde mit Sicherheit den hohen Kaufpreis etwas senken. So wirkt es, als wolle das Unternehmen unbedingt eine Art Surface Pro im Clamshell-Design verkaufen.

Falsches Betriebssystem für so ein teures Notebook

Bei all diesen Einschränkungen passt es fast schon zusammen, dass Windows 10 S als beschnittene Version auf dem Surface Laptop vorinstalliert ist. Auf dem Gerät lassen sich nur Applikationen aus dem Windows Store installieren. Der ist mittlerweile zwar gut gefüllt mit diversen Programmen, Spielen und Tools. Trotzdem müssen wir damit leben, dass wir zum Beispiel außer Edge keinen anderen führenden Browser installieren können.

Wollen wir Textverarbeitungsprogramme nutzen, sind wir auf Microsofts Office 365 angewiesen. Spiele, Bildbearbeitungs- oder Videoschnittprogramme von Marktführern wie Adobe sind nur als abgespeckte Versionen im Store verfügbar. Dass wir ständig nach Alternativen zu uns bekannten Programmen suchen müssen, nervt auf Dauer schon sehr. Zumal die meisten Windows-Store-Apps eher für Tablets und Smartphones ausgelegt und daher mit einem herkömmlichen Notebook teilweise komplizierter zu bedienen sind. Der Surface Laptop hat zwar einen Touchscreen, die Tastatur ist aber bei der Bedienung immer im Weg. Außerdem macht das wackelige Display die Fingerbedienung wenig erfreulich.

  • Das Notebook hat nur einen USB-A-Anschluss und eine Mini-Displayport-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der anderen Seite ist nur der Ladeport. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladestecker passt an beliebige Surface-Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display spiegelt störend stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist erstklassig, die Tasten sind schön groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara fühlt sich angenehm weich an und sieht außergewöhnlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kühlung ist effizient und leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel des Gerätes mit MS-Logo sieht schick aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Extrem schön ist das Notebook allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Alcantara bedeckt die gesamte Fläche um Tastatur und Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Netzteil lässt sich auch ein Smartphone laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung ist dezent, aber effektiv, und stört kaum. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei Sonnenlicht erkennen wir fast nichts auf dem Bildschirm ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... da gehen wir lieber nach drinnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Bild fasst Windows 10 S schon ganz gut zusammen ... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Chiptemperaturen halten sich im Rahmen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU taktet bis zu 3100 MHz. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist relativ langsam. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Powermark erreicht das Gerät durchschnittliche Werte ...  (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... genau wie im Pcmark. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Ein Bild fasst Windows 10 S schon ganz gut zusammen ... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Obwohl wir unser Testgerät nicht auf Windows 10 Pro aktualisieren durften - Microsoft hat einen entsprechenden Zettel in die Packung gelegt -, steht das Käufern zum Glück ein Jahr lang kostenlos zur Verfügung. Wir würden das jedem sofort empfehlen. Danach werden knapp 50 Euro für ein Upgrade fällig. Zu Testzwecken haben wir auf einer separaten Partition Windows 10 Pro installiert, ohne Windows 10 S zu verändern oder zu überschreiben. All unsere Benchmarks, bis auf Crystaldiskmark, sind nämlich nicht im Windows Store verfügbar.

Windows 10 S bootet schnell und ist nützlich für Eltern

Wir können natürlich auch die Vorteile von Windows 10 S sehen. Gerade junge Nutzer können mit Store-Apps, die nach bestimmten Richtlinien erstellt werden müssen, weniger falsch machen als mit beliebigen anderen Programmen. Außerdem fährt das System noch einmal schneller hoch als ein vollwertiges Windows 10. Das frisch installierte Windows 10 Pro startet innerhalb von 15 Sekunden bis zum Anmeldebildschirm. Windows 10 S hingegen fährt in nur 11 Sekunden hoch.

Doch werden Schüler ein Notebook wie den Surface Laptop allein aus Kostengründen eher weniger verwenden, auch wenn sie mit der exzellenten Tastatur des Surface Laptop genau wie wir sicherlich ihre Freude hätten.

 Surface Laptop im Test: Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespecktTippen wie auf einer Desktop-Tastatur 
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Shen Long 04. Aug 2017

Was leider vergessen wurde zu erwähnen. Für den hoffnungslos zu dünnen Etat des...

Onkel Ho 26. Jul 2017

Ja genau so meinte ich es eigentlich auch. Ich erwarte ja nicht, dass Golem den Laptop...

RienSte 26. Jul 2017

Stell dich doch nicht absichtlich doof, bitte. Der Laptop wird über USB-C geladen. Die...

AgentBignose 25. Jul 2017

Die Begründungen für die S Version sind so lächerlich! Es ist völlig klar dass MS hier...

chithanh 25. Jul 2017

"In der Praxis nie" sollte wohl heißen "in legacy-freien Umgebungen nie". Umgekehrt würde...


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