Der Surface Laptop 5 sieht von außen aus wie der Vorgänger.Bild:
Oliver Nickel/Golem.de
Wir hatten gehofft, dass Microsoft nach dem Surface Pro 8 und dem Surface Laptop Studio auch dem herkömmlichen Surface Laptop in der neuen Generation ein neues Design spendieren würde – und wurden enttäuscht. Zwar zählen bekanntlich die inneren Werte, aber auch hier sollten Käufer keine Revolution erwarten, wie sie beim Surface Pro 9 mit Snapdragon-SoC zu sehen ist. Microsoft bleibt bei x86, genauer gesagt beim Intel Core i7-1255U mit zehn Kernen. Immerhin an zwei Stellen ist der Surface Laptop 5 aber im Jahr 2022 angekommen.
Microsoft hat bei den Anschlüssen eine wichtige Änderung vorgenommen und USB-C 3.2 Gen2 durch einen einzelnen Thunderbolt-4-Port mit USB-C-Schnittstelle ersetzt. Den können wir etwa zum Laden des Notebooks oder für den Anschluss eines externen Displays verwenden. Das Notebook kann über einen passenden Monitor per Power Delivery geladen werden und gleichzeitig mittels DP Alternate Mode ein Bild auf dem Bildschirm anzeigen. So bereitet Microsoft das Gerät auf kommende EU-Richtlinien vor, die dem bisherigen proprietären Ansatz im Weg stehen könnten. Zudem will der Konzern Ersatzteile und Reparaturleitfäden für das Gerät herausbringen, leicht aufzuschrauben ist der Laptop aber nur mit passendem Werkzeug und Feingefühl.
Leider gibt es nur einen weiteren Anschluss – einen USB-A-Port – und den proprietären Surface-Dock-Connector. Das zeigt, dass das Notebook funktional seit Jahren nicht groß aktualisiert wurde. In diesem Fall ist das nicht schlecht, da USB-A trotz seines Alters ein wichtiger Anschlussstandard bleibt, gerade wenn wir an unser Notebook Peripheriegeräte oder Wechseldatenträger anschließen wollen. Es ist nur schade, dass Microsoft selbst beim größeren 15-Zoll-Modell bei nur zwei Anschlüssen (plus Surface Dock und 3,5-mm-Klinke) bleibt.
Windows 11 Home (Consumer), Windows 11 Pro/Windows 10 Pro (Commercial)
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Das macht es einfach, das bisherige Design beizubehalten. Der Surface Laptop 5 bleibt beim bekannten 15-Zoll-Display (38,1 cm) mit einer Auflösung von 2.256 x 1.504 Pixeln und einer Helligkeit von 400 cd/m². Microsoft besteht zudem weiterhin auf einen Touchscreen.
Bild 1/22: Surface Laptop 5 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 2/22: Surface Laptop 5 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 3/22: Surface Laptop 5 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 5/22: Hier ist viel Platz für mehr Trackpad und größere Tasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 6/22: Surface Laptop 5 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 7/22: Surface Laptop 5 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 8/22: Kleines Trackpad (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 9/22: Und halbhohe Pfeiltasten gibt es auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 10/22: Die Tastatur tippt sich aber sehr angenehm. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 11/22: Zudem ist das Tippgeräusch leise. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 12/22: Surface Dock Port rechts (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 13/22: USB-A, Thunderbolt 4, 3,5-mm-Klinke links (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 14/22: Halbhohe F-Tastenreihe (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 15/22: Webcam im Displayrand (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 16/22: Helligkeit des Displays in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 17/22: Akkulaufzeit in PCMark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 18/22: Leistung in CS:GO, Medium Details, FHD, 2x MSAA (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 19/22: Leistung in Shadow of the Tomb Raider, High Details, FHD (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 20/22: Cinebench R23, Multicore 10 Min. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 21/22: SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 22/22: Farbabdeckung des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Panel ist nicht entspiegelt und die relativ breiten Ränder lassen das Notebook nicht mehr unbedingt modern wirken. Es freut uns aber, dass der Laptop das 3:2-Format für mehr vertikale Arbeitsfläche beibehält.
Wir können weiterhin auf ein gut verarbeitetes Aluminiumgehäuse vertrauen, das für ein 15-Zoll-Gerät zudem angenehm dünn und leicht ist. Das Notebook misst so weiterhin 340 x 244 x 14,7 mm und wiegt mit 1,56 kg vergleichsweise wenig. Auch die angegebene Displayhelligkeit können wir bestätigen: Unsere Messungen in neun Zonen ergeben eine durchschnittliche Leuchtstärke von guten 389 cd/m² mit maximalen Werten von 421 cd/m².
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Bild 8/22: Kleines Trackpad (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 12/22: Surface Dock Port rechts (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 18/22: Leistung in CS:GO, Medium Details, FHD, 2x MSAA (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 20/22: Cinebench R23, Multicore 10 Min. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Die Farbabdeckung des Displays von 91,3 Prozent des SRGB-Farbraumes reicht für Medienkonsum und Büroarbeiten aus. Es ist sinnvoll, für Mediengestaltung oder Videoproduktion einen externen, besser kalibrierten Monitor zu verwenden.
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Kaum Innovation beim Trackpad
Wenig überraschend bleibt auch die bekannte Tastatur-Trackpad-Kombination erhalten. Auf der Tastatur tippen wir sehr gern, da die großen Tastenkappen einen straffen und flachen und vor allem sehr leisen Anschlag haben. Allerdings wäre hier Raum für einige Verbesserungen gewesen, statt einfach die Tastatur des 13-Zoll-Modells im 15-Zoll-Modell zu verbauen. So müssen wir auch hier etwa mit zwei von vier verkürzten Pfeiltasten und einer kleineren F-Tastenreihe leben. Dabei ist nach oben und zur Seite viel Platz für mehr.
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Bild 9/22: Und halbhohe Pfeiltasten gibt es auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 10/22: Die Tastatur tippt sich aber sehr angenehm. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 11/22: Zudem ist das Tippgeräusch leise. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 12/22: Surface Dock Port rechts (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 13/22: USB-A, Thunderbolt 4, 3,5-mm-Klinke links (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 16/22: Helligkeit des Displays in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 17/22: Akkulaufzeit in PCMark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 18/22: Leistung in CS:GO, Medium Details, FHD, 2x MSAA (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 19/22: Leistung in Shadow of the Tomb Raider, High Details, FHD (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 20/22: Cinebench R23, Multicore 10 Min. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 21/22: SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 22/22: Farbabdeckung des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Zudem sieht das Trackpad fast schon komisch klein aus, vor allem im Vergleich zu ähnlich teuren Geräten wie dem Macbook Pro 16 oder dem Dell XPS 15. Da das Trackpad in die Schale eingesenkt ist, können wir mit der Fingerspitze zumindest dessen Grenzen erfühlen. Das ist bei moderneren und teils extremen Designs wie dem des XPS 13 Plus schwierig.
Doch nicht nur äußerlich scheint Microsoft sich beim kleineren Surface Laptop und dem direkten Vorgänger zu bedienen, wie der für 15-Zoll-Geräte untypische Intel-Alder-Lake-U-Chip zeigt.
Alder Lake U passt nicht zu 15 Zoll
Wie schon der Surface Laptop 4 wird auch die fünfte Generation mit einem 15-Watt-SoC von Intel ausgestattet. Allerdings gibt es keine Option auf einen AMD-Ryzen-Chip mehr. Hier handelt es sich um den Core i7-1255U. Den etwas langsameren und günstigeren i5-1235U gibt es nur bei der kleinen Variante.
Dass Microsoft auf ein relativ energieeffizientes SoC setzt, ist also nicht neu. Trotzdem ist es ungewöhnlich, ein 15-Zoll-Notebook eher als mobiles Arbeitsgerät denn als Workstation-Ersatz oder Bürorechner zu konzipieren.
Unsere Tests bestätigen, dass der Surface Laptop 5 nämlich eine nicht ganz so flotte CPU verwendet. Im Multicore-Dauerlauf-Benchmark Cinebench R23 erreicht das SoC über zehn Minuten lang 7.663 Punkte. Er liegt damit merklich hinter Geräten wie dem Framework Laptop 2 mit 14-Zoll-Display oder dem Dell XPS 13 Plus mit 13,3-Zoll-Panel. Beide Geräte verwenden Alder Lake P, welches für mehr Leistungsbudget ausgelegt ist und unter Last deshalb mehr Leistung bereitstellen kann.
Ein bisschen langsam für ein 15-Zoll-Gerät
Zumindest reserviert sich das SoC im Leistungsmodus (Windows-11-Voreinstellung Beste Leistung) maximal 53 Watt. Es pendelt sich aber schnell bei 31 Watt und später bei 25 Watt unter Volllast ein.
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Solange wir den Surface Laptop 5 nicht zum Compiling, für die Bearbeitung großer Bilder oder andere leistungsintensive Anwendungen nutzen, hat das geringere Power-Budget aber auch einen Vorteil. Selbst unter Volllast ist der Laptop 5 nicht sehr laut. Im Grundrauschen sind zudem keine hohen Lüftertöne und kein -pfeifen bemerkbar – Frequenzen, die normalerweise besonders nerven.
Für den Vergleich mit anderen Notebooks lassen wir den Surface Laptop 5 noch in den Games CS:GO und Shadow of the Tomb Raider laufen. Das ältere CS:GO testen wir in Full-HD, bei mittleren Grafikdetails und 2x MSAA. Hier messen wir im Schnitt eine Bildrate von 52,3 fps mit Spitzen (P95) von maximal 129 fps.
In Shadow of the Tomb Raider stellen wir hohe Grafikdetails bei Full-HD ein. Wie schon das XPS 13 Plus erreicht auch der Surface Laptop 5 kaum spielbare 20 fps. Wir sollten bei Bedarf in Games also die Auflösung oder Grafikdetails noch weiter herunterschrauben.
Akkulaufzeit ist in Ordnung
Dabei ist das Notebook in Sachen Ausdauer solide. Im PCMark Modern Office und bei 200 cd/m² Helligkeit schafft es maximal 8:51 Stunden Laufzeit. Für ein 15-Zoll-Gerät sind das gute Werte. Würde Microsoft weitere Anpassungen vornehmen, wären aber sicher wesentlich mehr Stunden drin. Das wird besonders klar, wenn wir uns den Innenraum des Notebooks mit viel freiem Platz anschauen.
Bild 1/22: Surface Laptop 5 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 8/22: Kleines Trackpad (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 9/22: Und halbhohe Pfeiltasten gibt es auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 10/22: Die Tastatur tippt sich aber sehr angenehm. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 11/22: Zudem ist das Tippgeräusch leise. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 12/22: Surface Dock Port rechts (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 13/22: USB-A, Thunderbolt 4, 3,5-mm-Klinke links (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 14/22: Halbhohe F-Tastenreihe (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 15/22: Webcam im Displayrand (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 16/22: Helligkeit des Displays in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 17/22: Akkulaufzeit in PCMark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 18/22: Leistung in CS:GO, Medium Details, FHD, 2x MSAA (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 19/22: Leistung in Shadow of the Tomb Raider, High Details, FHD (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 20/22: Cinebench R23, Multicore 10 Min. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 21/22: SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 22/22: Farbabdeckung des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Notebook lässt sich relativ leicht über vier (sehr fragile) Torx-Schrauben öffnen. Mit einem kleinen Haken: Die vier Schrauben sind unter den Gummifüßchen versteckt, die sich nach dem Öffnen möglicherweise nicht mehr so fest anbringen lassen. Etwas Feinarbeit und am besten entsprechendes Werkzeug sind sowieso sinnvoll.
Die eigentliche Schale öffnet sich nach Lösen der Schrauben nach oben über das Tastatur-Cover. Im Innern sehen wir einen zum 13,5-Zoll-Modell fast identischen Aufbau – inklusive viel Platz für einen eigentlich viel größeren Akku. So müssen wir uns mit besagtem 45,8-Wattstunden-Akku zufriedengeben. Das macht sich bei der Akkulaufzeit bemerkbar.
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Reparierbarkeit ist Fokus
Microsoft verspricht , dass sich Komponenten des Surface Laptop 5 einfach austauschen und auch nachbestellen lassen. Der Konzern will deshalb mit B2B-Händlern zusammenarbeiten und diverse Module wie Display, Surface-Dock-Port und Mainboard anbieten. Das Ersatzteilangebot wird sich aber wohl eher auf Geschäftskunden beschränken.
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Bild 8/22: Kleines Trackpad (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 14/22: Halbhohe F-Tastenreihe (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 16/22: Helligkeit des Displays in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 19/22: Leistung in Shadow of the Tomb Raider, High Details, FHD (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 20/22: Cinebench R23, Multicore 10 Min. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 21/22: SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 22/22: Farbabdeckung des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Außerdem ändert das nichts daran, dass der RAM verlötet bleibt. Durch den Alder-Lake-U-Chip kann das Notebook aber auf schnellen LPDDR5-RAM zugreifen. Bei unserem Notebook sind es 16 GByte Arbeitsspeicher. Es gibt aber auch Varianten mit 8 oder 32 GByte. Die SSD ist gesteckt und kann getauscht werden. Eine Schnellzugriffsluke wie beim Surface Pro 9 fehlt allerdings.
Apropos SSD: In unserem Testmuster steckt eine SK Hynix B711 (HFM512GD3GX013N) mit 512 GByte Kapazität. Das M.2-2230-Modul liefert akzeptable Lese- und Schreibraten. Wir messen 3.562 MByte/s im sequenziellen Lesen und 2.457 MByte/s im sequenziellen Schreiben. Das sind keine Bestwerte. Trotzdem sollte sie im Alltag ausreichend schnell sein. Allerdings ist die Auswahl an alternativen M.2-2230-SSDs nicht groß, was ein eventuelles Upgrade etwas erschwert.
Surface Laptop 5: Verfügbarkeit und Fazit
Microsoft bietet den Surface Laptop 5 in 13,5 und 15 Zoll im eigenen Onlineshop an. In ihrer Hardware unterscheiden sich die Notebooks kaum. Das 13,5-Zoll-Modell startet mit Core i5-1235U, 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD für 1.180 Euro. Für 1.450 Euro gibt es 512 GByte Speicher. Das Upgrade auf 16 GByte RAM liegt bei 1.730 Euro. Für 1.950 Euro erhalten Kunden das Modell mit 16 GByte RAM und Core i7-1255U.
Die 15-Zoll-Version beginnt bei 1.530 Euro und kann nur mit Core i7-1255U bestellt werden. Die Grundvariante hat zudem 8 GByte RAM und eine 256-GByte-SSD. 512 GByte SSD-Speicher liegen bei 1.750 Euro. Die 16 GByte RAM kosten 2.080 Euro. Das ist auch die von uns getestete Konfiguration. Die Vollausstattung mit 32 GByte RAM und 1-TByte-SSD kostet 2.740 Euro.
Fazit
Microsoft liefert mit dem Surface Laptop 5 ein gewohnt gut verarbeitetes Notebook ab, verpasst aber die Chance, die Serie komplett neu zu überdenken. Lediglich der Umstieg auf Thunderbolt 4 von USB-C 3.2 Gen2 ist eine positive Überraschung. Der Port lässt sich dadurch flexibler einsetzen – als Ladebuchse oder für externe Displays.
Ansonsten erhalten Kunden ein helles und gut nutzbares 3:2-Display mit Touchscreen, das von einer exzellenten Tastatur ergänzt wird. Das Trackpad, das einfach nur von der letzten Generation übernommen wurde, ist für ein 15-Zoll-Gerät aber zu klein. Auch wäre für größere Tasten genug Platz im Gehäuse.
Bild 1/22: Surface Laptop 5 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 2/22: Surface Laptop 5 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 8/22: Kleines Trackpad (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 11/22: Zudem ist das Tippgeräusch leise. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 12/22: Surface Dock Port rechts (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 13/22: USB-A, Thunderbolt 4, 3,5-mm-Klinke links (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 14/22: Halbhohe F-Tastenreihe (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 16/22: Helligkeit des Displays in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 21/22: SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Die Leistung des Alder-Lake-U-SoCs von Intel ist gut, wenn wir nicht mehr als Büroarbeiten und Medien darauf ausführen. Im 15-Zoll-Segment gibt es definitiv auch besseren Desktop-Ersatz mit leistungsfähigeren SoCs. Zumindest ist der Laptop 5 leise und für seine Größe mit 1,56 kg relativ leicht.
Die Akkulaufzeit mit 8:51 Stunden überbietet das Gros der 15-Zoll-Notebooks. Es wäre aber sogar mehr drin gewesen, da der Akku mit 45,8 Wattstunden im Gehäuse fast schon winzig wirkt. Dort wäre definitiv Platz für mehr Akku.
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Bild 9/22: Und halbhohe Pfeiltasten gibt es auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bild 20/22: Cinebench R23, Multicore 10 Min. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 21/22: SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bild 22/22: Farbabdeckung des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Zusammen mit der wesentlich besseren Reparierbarkeit und Microsofts Plan, Ersatzteile anzubieten, ist der Surface Laptop sicher eine gute Investition für Menschen, die ihr Notebook länger nutzen möchten. Schick und gut verarbeitet ist es obendrein.