Mehr GPU-Leistung bei Intel

Wo das AMD-Modell in Anwendungen punkten kann, überzeugt die integrierte Iris-Xe-Grafikeinheit im Intel-Modell. Um beide Grafikeinheiten zu prüfen, haben wir eine Partie CS:GO gestartet und Bots auf der Map Dust 2 gegeneinander antreten lassen. Die Grafikdetails stellen wir auf niedrig ein, die Auflösung legen wir bei beiden Notebooks zu Testzwecken auf 1.920 x 1.080 Pixel fest. Auch aktivieren wir 2x MSAA und einen 4x Anisotropen Texturfilter.

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Beide Grafikeinheiten schneiden hier überraschend gut ab, obwohl die Iris Xe im Vollausbau mit durchschnittlich 78,1 fps vorn liegt. AMDs RX Vega 8 erreicht im gleichen Test 72,4 fps.

Die Intel-GPU liefert allerdings nicht immer konsistente Frames ab und ein leichtes Stocken ist in seltenen Fällen zu bemerken. AMDs RX Vega 8 arbeitet insgesamt gleichförmiger, dafür mit etwas weniger Frames pro Sekunde.

Die guten Leistungswerte integrierter GPUs sind uns bereits vorher bewusst gewesen. Es sollte aber erwähnt werden, dass sich die Notebooks zumindest bei älteren Games wie CS:GO durchaus zum Zocken eignen. Außerdem finden wir Intels Verbesserungen bei iGPUs gut. Das Argument, AMD-APUs seien in Games schneller, ist hier nicht mehr gültig. Stattdessen kommt es uns ein wenig wie eine verkehrte Welt vor, in der AMD eine solide CPU-Performance abliefert und Intel mehr Frames in Games ermöglicht.

  • Farbraumabdeckung des AMD-Notebooks (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumdiagramm des AMD-Notebooks (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Singlecore-Leistung des Ryzen 7 4980U Surface Edition (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Multicore-Leistung des Ryzen 7 4980U Surface Edition (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Kerntakt des Ryzen 7 4980U Surface Edition (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Kerntemperatur des Ryzen 7 4980U Surface Edition (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung des AMD-Notebooks in CS:GO (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des AMD-Notebooks in PCMark 10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des AMD-Notebooks in Powermark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Power-Budget des Ryzen 7 4980U Surface Edition (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des AMD-Notebooks (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Singlecore-Leistung des Intel Core i7-1185G7 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Multicore-Leistung des Intel Core i7-1185G7 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Kerntakt des  Intel Core i7-1185G7 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistungsbudget des Intel Core i7-1185G7 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Temperatur des Intel Core i7-1185G7 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung des Intel-Notebooks in CS:GO (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumdiagramm des Intel-Notebooks (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung des Intel-Notebooks (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des Intel-Notebooks in PCMark 10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des Intel-Notebooks in Powermark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des Intel-Notebooks (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Leistung des Intel-Notebooks in CS:GO (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Bei der SSD-Leistung nehmen sich beide Systeme nicht viel. Schließlich ist jeweils eine im Prinzip vergleichbare NVMe-M.2-2280-SSD verbaut. Beim 13,5-Zoll-Modell ist es die PM991 von Samsung mit PCIe-3.0-x4-Anbindung. Die gemessenen 2.284 MByte/s im Lesen und 1.205 MByte/s im Schreiben sind für nahezu alle Anwendungen schnell genug - wenn es auch schnellere SSDs in anderen Notebooks gibt.

Das 15-Zoll-Modell verwendet stattdessen die 512 GByte fassende BC511 von SK Hynix. Mit 2.300 MByte/s im Lesen und 1.030 MByte/s im Schreiben ist sie vergleichbar schnell.

Microsoft Surface Laptop 4, 15 Zoll Laptop (Ryzen 7se, 16GB RAM, 512GB SSD, Win 10 Home) Matt Schwarz

Überrascht haben uns die Akkuleistungstests auf beiden Geräten. Denn sie sind trotz identischem Energiespeicher recht unterschiedlich. Durch das größere und höher auflösende IPS-Panel dachten wir, dass das 15-Zoll-Modell hier schwächer ist. Das ist aber nicht so.

  • Farbraumabdeckung des AMD-Notebooks (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Akkulaufzeit des Intel-Notebooks in Powermark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des Intel-Notebooks (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Akkulaufzeit des AMD-Notebooks in Powermark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Das 15-Zoll-Ryzen-Modell erreicht im Benchmark Powermark Productivity, welcher leichte Last wie Webbrowsing, Videotelefonate und Textverarbeitung simuliert, 12:20 Stunden Laufzeit. Das Intel-Modell mit 13,5-Zoll-Panel erreicht unter gleichen Bedingungen 10:35 Stunden. Die Displayhelligkeit haben wir dabei auf 200 cd/m² gestellt. Beide Geräte erreichen gute Werte, allerdings scheint AMDs SoC dann doch etwas energieeffizienter zu arbeiten.

Das Resultat können wir im Benchmark PCMark10 Modern Office, der durch mehr Videokonferenzen und Casual Gaming etwas anspruchsvoller ist, reproduzieren. Hier erreichen wir bei identischer Helligkeit 12:12 Stunden auf dem AMD-Gerät und 9:35 Stunden auf dem Intel-Modell.

Aus diesem Grund ist für uns das AMD-Gerät der Gewinner, zumal die AMD-Versionen des Surface Laptop 4 im Schnitt etwa 100 Euro günstiger sind als ihre Intel-Pendants.

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