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Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.

Ein Test von veröffentlicht am
Video: Der Surface Laptop 3 sieht schick aus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine sehr gute Verarbeitung, eine exzellente Tastatur und ein schön helles Display haben den Surface Laptop von Microsoft schon immer ausgezeichnet. Auch gehört das Notebook optisch zu den eher unkonventionellen Geräten auf dem Markt. Das liegt am Alcantara-Textilüberzug, der sicher nicht alle Käufer anspricht. Offensichtlich hat Microsoft das auch erkannt, weshalb es den neuen Surface Laptop 3 auch in einem komplett aus Metall gebauten Gehäuse gibt.

Inhalt:
  1. Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
  2. Nein, zwei Anschlüsse reichen noch immer nicht
  3. Eher heruntertakten, als zu warm werden
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Was der Hersteller liefert, erinnert an die Geräte des Konkurrenten Apple. Der Surface Laptop ist eine Art Macbook mit Windows 10. Golem.de testet die neue, größere Version mit 15-Zoll-Panel - erstmals mit dem mobilen und angepassten AMD-Chip Ryzen 5 3580U Surface Edition. Wir kommen zum Schluss: Es gibt kaum ein eleganteres und besser verarbeitetes Notebook in diesem Formfaktor, das gleichzeitig auch noch sehr leicht ist. Es ist nur schade, dass Microsoft mit dem größeren Panel und mehr Platz für Hardware nicht viel anzufangen weiß.

• Im ersten Teil schauen wir uns das Gehäuse an und werfen einen Blick auf das sehr gute Display.

• Im zweiten Teil zeigt der USB-C-Port seine Vielseitigkeit und die Tastatur ihre Exzellenz.

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• Wie sich die Kühlung der CPU unter Dauerlast schlägt, erklären wir im dritten Teil.

• Zum Schluss ziehen wir unser Fazit.

Microsoft hat uns das 15-Zoll-Modell in schwarzer Optik zur Verfügung gestellt, das mit 16 GByte Arbeitsspeicher und einer 256 GByte großen Nvme-SSD ausgestattet ist. Der Preis für dieses Modell liegt bei 1.850 Euro und ist damit nicht gering.

Eine Referenz in Sachen Verarbeitungsqualität

Schon beim ersten Anfassen des Chassis fühlt sich die mattschwarze metallische Version robuster an und sieht subjektiv betrachtet auch besser aus als die Alcantara-Alternativen. Die gibt es übrigens noch immer zu kaufen, beschränken sich aber auf die 13,5-Zoll-Version. Microsoft setzt bei der Verarbeitungsqualität wieder hohe Ansprüche an, die noch einmal über der Qualität schon sehr guter Produkte wie dem XPS 15 (7590) von Dell oder dem Razer Blade 15 liegen.

Was hinzukommt: Mit 1.556 Gramm Gewicht wiegt das Gerät merklich weniger als das Dell XPS 15 (7590) mit OLED-Panel, das Golem.de bereits testen konnte. Das ist interessant, da Microsoft auch beim Surface Laptop der dritten Generation einen Touchscreen und damit ein schwereres Glaspanel verbaut.

Zwei Kleinigkeiten müssen wir allerdings anmerken: Das Scharnier hält das Panel nicht fest genug an Ort und Stelle. Wenn wir das Notebook in einer Hand halten und mit der anderen darauf tippen, kann der vergleichsweise schwere Deckel nach hinten kippen. Außerdem ist das Notebook etwas größer, als es sein müsste. Die Displayränder sind mit 1,2 cm schon recht prominent. Insgesamt ist das Chassis 339,5 mm x 244 mm x 14,69 mm aber nicht merklich größer als das anderer 15-Zoll-Geräte.

  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Anmeldung per Windows Hello ist möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist größer geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite: USB-C statt Mini-Displayport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite ist nur der Surface-Verbinder zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die warme Luft wird am Display abgeführt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur hat eine subtile weiße LED-Beleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur und das Touchpad wurden angepasst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Touchscreen ist integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist eine der besten Argumente für das Gerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Grundfläche entspricht eher der eines Macbook Pro (15 Zoll). Das liegt unter anderem am 15,4-Zoll-Display mit einem Format von 3:2. Die Auflösung ist - typisch für die Surface-Serie - mit 2.496 x 1.664 Pixeln ziemlich ungewöhnlich. Auch hier merken wir, dass sich der Surface Laptop 3 auch in der größeren Version eher für Büroarbeiten eignet. Das Display bietet in der Höhe mehr sichtbaren Platz. Das kommt uns zugute, wenn wir mehrere Fenster nebeneinander darstellen wollen - zwei Textdokumente, Quellcode oder Webseiten. Beim Konsumieren von Youtube-Videos oder anderen auf 16:9 ausgelegten Inhalten müssen wir allerdings mit mehr ungenutzter Fläche auskommen.

An sich ist das LC-Panel schön hell: Wir messen maximal 412 Candela pro Quadratmeter Ausleuchtung. Bei voller Helligkeit stört die Spiegelung nicht. Bei starkem Gegenlicht ist das nicht entspiegelte Display allerdings ein Nachteil. Dafür können wir darauf sowohl den Finger als auch einen Eingabestift verwenden. Der Surface Laptop ist beispielsweise mit dem Surface Pen kompatibel. Der liegt dem Produkt aber nicht bei.

  • Der CPU-Takt in Cinebench R20. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Package-Leistung in Cinebench R20. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperatur in Cinebench R20. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Eine SSD, die schnell genug ist. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display ist ausreichend hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Pcmark 8 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Powermark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Display ist ausreichend hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Bedauerlicherweise sind uns die Änderungen bei den Anschlüssen zu wenig, obwohl der USB-C-Port deutlich mehr kann als der Mini-Displayport-Anschluss des Vorgängers.

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Nein, zwei Anschlüsse reichen noch immer nicht 
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derdiedas 11. Nov 2019 / Themenstart

Was hat das eine mit dem anderem zu tun - ja nichts, aber mit Tesla oder Mac erreicht man...

boris59 09. Nov 2019 / Themenstart

Moin. Euch ist auf der Fazit-Seite ggf. ein kleiner Dreher unterlaufen. Dort steht ein...

32bit 09. Nov 2019 / Themenstart

Ehmmm ... nein... ich tue so als gäbe es nur noch 16:9 Videogloz-Zocker-Depperl...

twothe 08. Nov 2019 / Themenstart

Keine Ahnung warum man in einen offensichtlich Arbeitslaptop 2019 noch spiegelnde...

schipplock 08. Nov 2019 / Themenstart

Da fehlen einem doch echt die Worte :).

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