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Nein, zwei Anschlüsse reichen noch immer nicht

Schon bei der ersten Generation des Surface Laptop haben wir die zwei vorhandenen Anschlüsse als unzureichend kritisiert. Microsoft hat auf diversen Ankündigungsevents versprochen, dieses Mal auf Kundenfeedback zu hören. Das mag bei einigen Neuerungen stimmen, aber nicht bei der Anschlussvielfalt.

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Microsoft lässt immerhin den wenig verbreiteten Mini-Displayport-Anschluss weg und ersetzt diesen durch einen deutlich flexibleren USB-Typ-C-Anschluss (USB 3.2 Gen2). Der funktioniert nicht nur als Bildschirmausgang, sondern lädt beispielsweise unsere Smartphones mit maximal 3 Ampere auf. Auch ein Adapter für weitere Anschlüsse passt an den USB-C-Port. Wir können sogar das Notebooks selbst darüber laden und messen 19,3 Volt Ladespannung und 3 Ampere Ladestrom.

Auch können wir in unserem Test einen 4K-Monitor bei einer Bildfrequenz von 60 Hz daran betreiben. Für eine HDMI-Quelle ist dazu allerdings ein Adapter notwendig, der das Displayport-Signal entsprechend umwandelt. Alternativ schließen wir ein herkömmliches USB-C-Kabel an.

  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Anmeldung per Windows Hello ist möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist größer geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite: USB-C statt Mini-Displayport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite ist nur der Surface-Verbinder zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die warme Luft wird am Display abgeführt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur hat eine subtile weiße LED-Beleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur und das Touchpad wurden angepasst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Touchscreen ist integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist eine der besten Argumente für das Gerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
An der linken Seite: USB-C statt Mini-Displayport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Als einzigen weiteren USB-Anschluss verbaut Microsoft eine Typ-A-Buchse (USB 3.2 Gen1), an die wir herkömmliche USB-Sticks oder Peripheriegeräte anschließen können. Gerade für ein 15-Zoll-Gerät, das öfter als stationäres Gerät genutzt wird, sind das doch recht wenige Anschlüsse. Natürlich ist es weiterhin möglich, ein Surface Dock für den magnetischen Surface Connector zu kaufen. Allerdings kostet dieses noch einmal 250 Euro.

Eine überlegene Tastatur und ein sehr gutes Trackpad

Schon im Test des ersten Surface Laptop haben wir die Tastatur des Notebooks gelobt. Das hat sich beim dritten Modell nicht geändert. Im Gegenteil: Microsoft verbaut hier ähnlich große Tastenkappen, die nach innen gewölbt sind. Unsere Finger finden darauf sehr guten Halt und schnelles ausdauerndes Tippen ist kein Problem. Der Tastenanschlag der Scissor-Tasten ist sehr flach, der Druckpunkt ist gut definiert.

Hier fühlen wir uns an Butterfly-Tasten von Apples Macbook-Serie erinnert, auf denen wir ebenfalls gerne tippen. Einziger Kritikpunkt: Der Power-Schalter ist zwischen den Tasten Bild-Ab und Entfernen untergebracht. Wir drücken ihn blind ein paarmal aus Versehen und schalten den Bildschirm aus, statt Text zu entfernen.

  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Anmeldung per Windows Hello ist möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist größer geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite: USB-C statt Mini-Displayport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite ist nur der Surface-Verbinder zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die warme Luft wird am Display abgeführt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur hat eine subtile weiße LED-Beleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur und das Touchpad wurden angepasst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Touchscreen ist integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist eine der besten Argumente für das Gerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Tastatur und das Touchpad wurden angepasst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch das Trackpad ist eine spürbare Verbesserung. Es ist wie beim 13,5-Zoll-Modell wesentlich größer geworden und eignet sich hervorragend zum Scrollen von Webseiten oder Auswählen von Elementen auf dem Desktop. Microsoft nutzt den zusätzlichen Platz des 15-Zoll-Chassis aber nicht aus und verbaut hier eine größere Sensorfläche - schade.

Der nicht ganz so spezielle spezielle Prozessor

Die zentrale Recheneinheit des Surface Laptop 3 ist der Ryzen 5 3580U Surface Edition. Dabei handelt es sich im Prinzip um einen handelsüblichen Ryzen 5 3500U mit vier Zen-Plus-Kernen, acht Threads und einem Standardtakt von 2,1 GHz pro Kern. Der Boost-Clock beträgt 3,7 GHz. Das Power-Budget belässt Microsoft auf dem Standardwert von 15 Watt.

Der Unterschied zum herkömmlichen Ryzen 5 3500U liegt in der integrierten GPU. In der Surface Edition ist eine Vega 9 verbaut. Diese kann auf neun statt acht Compute-Units zugreifen. Auch ist der Takt mit maximal 1.300 zu 1.200 MHz im Vergleich zur Vega 8 etwas höher.

  • Der CPU-Takt in Cinebench R20. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Package-Leistung in Cinebench R20. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperatur in Cinebench R20. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Eine SSD, die schnell genug ist. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display ist ausreichend hell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Pcmark 8 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit in Powermark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der CPU-Takt in Cinebench R20. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Im Mehrkernbenchmark Cinebench R20 erreicht die AMD-CPU gute Werte: Im ersten Durchlauf sind es 1.608 Punkte, die nach mehreren Durchläufen auf noch immer gute 1.424 Punkte sinken. Das liegt über dem Niveau eines verbreiteten Intel Core i7-8650U - ebenfalls ein 15-Watt-Chip.

Aber auch in einigen weniger anspruchsvollen Spielen schlägt sich das AMD-SoC recht gut. Die Vega 9 berechnet im Teamshooter Overwatch zwischen 47 und 61 Bilder pro Sekunde. Gemessen haben wir diese Werte mit Full-HD-Auflösung und auf niedrigen Details. Setzen wir die Auflösung auf die nativen 2.496 x 1.664 Pixel, wird der Titel schnell ruckelig und fällt des Öfteren auf unter 30 fps.

In CS:GO ist das nicht der Fall, hier können wir auch in der höheren Auflösung mit durchschnittlich 56 fps spielen. Zumindest ist das auf der beliebten Karte de_dust2 möglich. Auf de_nuke oder anderen neueren Welten sollten Spieler auch hier mit Frameeinbrüchen auf etwa 30 fps rechnen. Und trotzdem: Es ist gut, dass die integrierte Vega-GPU zumindest die Option für das ein oder andere Spiel offenhält. Für die Retro-LAN-Party reicht sie auf alle Fälle aus. Übrigens eignet sich der Surface Laptop für Casual Games wie Hearthstone durch seinen Touchscreen ebenfalls gut, so dass im Zug oder im Flugzeug keine Langeweile aufkommt.

  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Anmeldung per Windows Hello ist möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist größer geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite: USB-C statt Mini-Displayport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite ist nur der Surface-Verbinder zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die warme Luft wird am Display abgeführt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur hat eine subtile weiße LED-Beleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur und das Touchpad wurden angepasst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Touchscreen ist integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist eine der besten Argumente für das Gerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Surface Laptop 3 15 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein Touchscreen ist integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Touchscreen ist auch in Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop ein Vorteil. Dort können wir mit Fingern den Zoom und die Bilddrehung verwenden. Dass der Laptop Stifteingabe unterstützt, ist zusätzlich für Digital Artists sinnvoll. Es ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig und unergonomisch, auf dem Display zu zeichnen, denn flach auf den Tisch können wir das Panel nicht auflegen und die Tastatur ist permanent im Weg.

Grafiker sollten zudem beachten: Der Arbeitsspeicher im Surface Laptop 3 ist auf dem Mainboard verlötet und lässt sich nicht erweitern. 8 GByte RAM werden für komplexe Bildbearbeitung und Multitasking schnell knapp und führen zu nervigen Rucklern.

Dafür arbeiten wir auf dem Gerät erfreulich leise. Weniger erfreulich ist die Akkulaufzeit.

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 Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und RyzenEher heruntertakten, als zu warm werden 
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derdiedas 11. Nov 2019

Was hat das eine mit dem anderem zu tun - ja nichts, aber mit Tesla oder Mac erreicht man...

boris59 09. Nov 2019

Moin. Euch ist auf der Fazit-Seite ggf. ein kleiner Dreher unterlaufen. Dort steht ein...

32bit 09. Nov 2019

Ehmmm ... nein... ich tue so als gäbe es nur noch 16:9 Videogloz-Zocker-Depperl...

twothe 08. Nov 2019

Keine Ahnung warum man in einen offensichtlich Arbeitslaptop 2019 noch spiegelnde...

schipplock 08. Nov 2019

Da fehlen einem doch echt die Worte :).


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