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Surface Go 2: Microsoft testet alte Chips für neues Tablet

Im Surface Go 2 stecken offenbar Prozessoren von 2018, das günstige Modell erhält gar nur 100 MHz mehr. Besser sieht es beim Speicher aus.

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Surface Go der ersten Generation
Surface Go der ersten Generation (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Derzeit arbeitet Microsoft am Nachfolger des Surface Go (Test), das zeigen Einträge in Benchmark-Datenbanken. Die Informationen legen nahe, dass Microsoft für das Tablet ältere und günstige Prozessoren einsetzt statt aktuelle und teurere Modelle. Dafür spart der Hersteller nicht bei RAM und Speicherplatz.

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Bisher gibt es das Surface Go in einer Variante mit einem Pentium Gold 4415Y samt 4 GByte RAM plus 64 GByte Storage und in eine mit gleichem Chip, aber 8 GByte plus 128 GByte. Der Prozessor (2C/4T @ 1,6 GHz) genügt alltäglichen Ansprüchen wie Autodesk Sketchbook, Microsoft Office oder Photoshop - eher stören die 4 GByte Arbeitsspeicher. Aus diesem Grund dürfte Microsoft sich beim Surface Go 2 auch dazu entschieden haben, hier anzusetzen.

Für das neue Tablet ist ein Modell mit Pentium Gold 4425Y geplant, der Chip hat schlicht 100 MHz mehr. Dafür sind 8 GByte RAM und 128 GByte Storage verlötet, was eine Verdopplung zum Vorgänger-Tablet ist. Das größere Surface Go 2 hat dann 8 GByte plus 256 GByte und einen Core M3-8100Y von 2018. Der AML-Y-Chip hat zwei Kerne und vier Threads, zudem doppelt so viel L3-Cache wie der Pentium Gold und mit bis zu 3,4 GHz einen drastisch höheren Takt.

Dennoch stellt sich die Frage, wieso Microsoft nicht auf die aktuellen Ice Lake Y setzt. Da wäre einmal der Preis der Chips, die zudem auch noch teureren LPDDR4X- statt LPDDR3-Speicher benötigen. Hinzu kommt, dass ICL-Y offiziell nur für 9 Watt bis 12 Watt ausgelegt sind - der Pentium Gold 4425Y hingegen auf 4,5 Watt bis 6 Watt und der Core M3-8100Y auf 4,5 Watt bis 8 Watt. Das bisherige Surface Go ist passiv gekühlt, weshalb 9 Watt vermutlich zu viel sind - und mit weniger skaliert Ice Lake eventuell sehr schlecht.

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