Surface Ergonomische Tastatur im Test:Eins werden mit Microsofts Tastatur
Experimente unerwünscht: Bei ergonomischen Tastaturen müssen besondere Anforderungen beachtet werden. Das ist bei der Surface Ergonomische Tastatur gelungen – sie gehört zu den besten, die Microsoft je gebaut hat.
Microsofts Surface Ergonomische TastaturBild:
Martin Wolf/Golem.de
Nach fast vier Jahren hat Microsoft eine neue ergonomische Tastatur auf den Markt gebracht und sich dabei die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen. Das Keyboard mit dem sperrigen Titel "Surface Ergonomische Tastatur" hat wieder Chiclet-Tasten mit einem geringen Hub, ist in einigen Punkten aber besser. Noch erfreulicher ist allerdings, dass sich Microsoft manche Änderungen verkniffen hat.
Das Surface-Modell hat den typischen Grundaufbau einer ergonomischen Tastatur: Das Buchstabenfeld ist in der Mitte geteilt. Auf der einen Hälfte befinden sich alle Tasten, die mit der linken Hand getippt werden und auf der anderen Seite die für die rechte Hand. Zur Mitte hin ist das Tastenfeld erhöht. Damit soll erreicht werden, dass die Handgelenke nicht so stark angewinkelt werden müssen und möglichst gerade auf der Tastatur ruhen, was die Gelenke schont.
Diese Tastaturgattung richtet sich vor allem an Personen, die im Zehnfingersystem schreiben. Wer es nicht beherrscht, wird sich mit einer ergonomischen Tastatur nicht oder nur schwer anfreunden können. Für das Zehnfingersystem ist es wichtig, dass die Tasten an gewohnter Stelle sind – das ist aber nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Microsoft hat sich bei dem vor knapp vier Jahren erschienenen Sculpt Ergonomic Keyboard viel Kritik eingehandelt. Alles abseits des normalen Buchstabenfelds war anders belegt als bei herkömmlichen Tastaturen; eine Blindbedienung nicht mehr möglich. Beim neuen Modell wurde dieser Fehler nicht wiederholt. Die Cursor-Tasten und der darüberliegende Funktionsblock halten sich an die Standardbelegung; beide sind unerlässlich, wenn mit dem Cursor in Texten navigiert wird. Aber auch zur Steuerung innerhalb von Applikationen kann der Funktionsblock hilfreich sein.
Sinnvolle Abweichungen vom Standard-Layout
Es gibt zwar beim Surface-Modell minimale Abweichungen vom Standardlayout, diese stören aber nicht – einige sind in der Praxis sogar eine Hilfe. Die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind etwas anders angeordnet als üblich. Allerdings hatten wir damit keine Probleme, da keine dieser drei Tasten zur Cursor-Navigation in Texten notwendig ist.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Eine weitere Abweichung vom Standard ist die zusätzliche Entf-Taste, die sich oberhalb der Backspace-Taste befindet und die Entf-Taste im Funktionsblock oberhalb der Cursortasten ergänzt. Sie ist durchaus praktisch.
Für eine optimale Blindbedienung der Tastatur hat sich Microsoft eine kleine, aber feine Neuerung überlegt.
Gut gelöste Umschaltoption
Alle wichtigen Tastensegmente haben gut fühlbare Markierungen, wovon wir sehr angetan sind. Diese befinden sich nicht nur auf den Tasten f und j sowie der 5 des Nummernblocks, sondern auch auf der Pfeil-nach-unten- und der Ende-Taste. Damit stehen Orientierungspunkte zur Verfügung, die das Blindschreiben massiv erleichtern. Ohne nachsehen zu müssen, finden die Finger den entsprechenden Bereich.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wir begrüßen die Entscheidung von Microsoft, für die neue Surface-Tastatur wieder auf Chiclet-Tasten zu setzen, die nur wenige Hersteller ergonomischer Tastaturen einsetzen. Sie entlasten beim Tippen, weil sich die Finger aufgrund des geringeren Hubs weniger stark bewegen müssen als bei herkömmlichen Tasten. Der klar definierte Druckpunkt unterstützt das angenehme Gefühl beim Schreiben auf der Tastatur. Im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell finden wir den Druckpunkt beim Neuling griffiger und angenehmer.
Die Hände ruhen beim Schreiben auf der Handballenauflage, die aus einem leicht rauen Material besteht und ein Wegrutschen der Hände verhindert.
Funktionstasten lassen sich angenehm umschalten
Die Funktionstasten der Surface-Tastatur lassen sich einfacher umschalten als die der Sculpt-Tastatur. Auf beiden Tastaturen befindet sich auf den Funktionstasten eine weitere Ebene mit Sondertasten. Aus dem schwergängigen Schiebeschalter, mit dem das temporäre Umschalten zwischen den Tastenebenen nur mühsam möglich war, ist eine Fn-Taste geworden.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Damit können wir durch Drücken einmalig die andere Tastenebene aktivieren. Wer etwa standardmäßig die Funktionstasten aktiviert hat, kann aber auch zwischendurch zum Beispiel die Lautstärke verändern. Wird die Fn-Taste losgelassen, wird wieder die als Standard festgelegte Ebene aktiviert. Erfreulicherweise hat die Fn-Taste eine Einrastfunktion, so dass eine der beiden Ebenen als Standard bestimmt werden kann. Das klappte mit einem Windows-10-Notebook von Lenovo und einem Windows-8.1-Notebook von HP problemlos.
Sind die Fn-Taste und die Tasten Caps Lock, Num Lock sowie Rollen aktiv, wird das mit einer weiß leuchtenden LED innerhalb der Taste angezeigt. Dadurch kann der Status der Tasten mit einem kurzen Blick auf die Tastatur geprüft werden. Allerdings darf es im Raum nicht zu hell sein: Bereits bei bedecktem Himmel ist der Status der LED schon nicht mehr erkennbar, das ist weniger schön gelöst.
Praktische Zusatztasten
Oberhalb des Nummernblocks hat Microsoft den freien Platz genutzt und praktische Sondertasten verbaut. Diese sind vor allem auf den Einsatz mit Windows 8.1 oder Windows 10 ausgerichtet. Eine Taste kann den Taschenrechner aufrufen, eine andere sperrt den Computer, und es lassen sich alle laufenden Tasks minimieren oder wieder hervorholen. Auch für den Aufruf des Info-Centers gibt es eine Taste, allerdings funktionierte diese bei uns nicht: Auch wenn Benachrichtigungen im Info-Center vorliegen, passiert nichts, wenn die Taste betätigt wird. Wir nutzten Windows 10 mit installiertem Creators Update.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Weitere Windows-Sondertasten sind als Ebene der Funktionstasten realisiert. Darüber kann die Lautstärke geregelt und die Wiedergabe von Medien gesteuert werden. Auch Tasten für die Displayhelligkeit sind vorhanden, und es können direkt die Taskübersicht, die Verbindungseinstellungen, die Suchfunktion und die Windows-Einstellungen geöffnet werden. Für die meisten Funktionen gibt es auch passende Tastenkürzel, aber solche Direkttasten sind im Umgang nochmals etwas bequemer. Ein kleines praktisches Detail: Das Surface-Modell hat auch wieder auf der rechten Tastenhälfte Platz für eine Windows-Taste; beim Vorgängermodell fehlt diese.
Die Tastatur arbeitet drahtlos mit Bluetooth, über die Batterielaufzeit brauchen sich Käufer aber keine Gedanken machen.
Bluetooth statt Dongle
Die Surface-Tastatur kann wie das Vorgängermodell auch an Apple-Geräten verwendet werden. Allerdings wird eine andere Drahtlostechnik benutzt: Statt auf eine Dongle-Lösung als USB-Ausführung setzt das neue Modell auf Bluetooth 4.0LE. Das verbundene Geräte muss lediglich Bluetooth 4.0 beherrschen. Dadurch kann die Tastatur auch mit Smartphones und Tablets verwendet werden.
Typische Android-Probleme
Die Einrichtung auf einem iPhone 7 Plus verlief wie auf drei verschiedenen Notebooks reibungslos. Im Pairing-Prozess muss eine vorgegebene sechsstellige Zahl mit der Tastatur eingegeben werden, und schon kann es losgehen. Kleinere Probleme können beim Einsatz mit Android-Geräten auftreten: Oftmals aktiviert Android nicht das deutschsprachige Tastenlayout, wenn eine physische Tastatur mit dem Gerät gekoppelt ist. Dann muss in den Spracheinstellungen des Betriebssystems die passende Option gesucht und das deutsche Tastenlayout aktiviert werden. Diese Probleme traten in unserem Test auch mit einem Pixel XL auf, das mit der ganz aktuellen Android-Version versehen ist.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Generell unterstützt die Surface-Tastatur nur ein Pairing-Gerät. Wer also die Tastatur mit seinem Notebook verbunden hat und es zwischendurch mit einem Smartphone verwendet, muss dann wieder auf dem Notebook ein Pairing mit der Tastatur durchführen. Wird die Tastatur öfter mit verschiedenen Geräten genutzt, ist das nicht sonderlich komfortabel.
Lange Batterielaufzeit
Der Wechsel von der Dongle-Lösung zu Bluetooth wirkt sich nicht negativ auf die Batterielaufzeit aus. Das Vorgängermodell konnten wir problemlos viele Monate nutzen, ohne die Batterien tauschen zu müssen. Das dürfte beim neuen Modell ähnlich sein. Microsoft verspricht eine Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr und will das erreichen, indem die Tastatur in den Energiesparmodus geht, sobald sie nicht benutzt wird. Sobald wieder getippt wird, schaltet sie sich ein – das klappt in der Praxis sehr gut.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Surface-Modell nutzt zwei AAA-Batterien, und wir haben damit schon mehrere Wochen ohne Batteriewechsel arbeiten können. Wir gehen davon aus, dass auch hier ein mehrmonatige Einsatzdauer möglich sein wird. Einen dezidierten Aus-Schalter gibt es an der Tastatur nicht.
Keine Erhöhung vorhanden
Die neue Microsoft-Tastatur ist in fast allen Belangen deutlich besser als das Vorgängermodell. Aber in einem Punkt gibt es auch eine Verschlechterung: Sie lässt sich nicht nach hinten kippen. Beim Sculpt-Modell hat uns gerade diese Möglichkeit begeistert. Dazu lag eine sehr stabile Erhöhung bei, die magnetisch an der Unterseite der Tastatur befestigt wurde und einen stabileren Stand ermöglichte als hochklappbare Füßchen. Auch nach mehrjährigem Einsatz hat sich die Magneterhöhung kein einziges Mal ungewollt gelöst, und die gesamte Konstruktion war außerordentlich stabil. Käufer der neuen Surface-Tastatur müssen sich dagegen etwa mit einem stabilen Schaumstoffkeil behelfen, der unter die Tastatur gelegt wird.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Neben der Hochstelloption vermissen wir noch etwas, das zwar nicht unbedingt zu jeder Tastatur gehört, aber besonders bei Modellen in ergonomischer Bauweise mit fest verbauter Handballenauflage sehr praktisch wäre: ein Touchpad und idealerweise auch gleich noch einen Trackpoint. Unterhalb der Leertasten wäre genügend Platz für ein Touchpad, und in dem Bereich zwischen den beiden Tastenhälften könnte ein Trackpoint verbaut werden. Damit ließen sich zwischendurch Befehle mit der Maus durchführen, ohne die Hände von der Tastatur nehmen zu müssen.
Verfügbarkeit und Fazit
Microsoft verkauft die Surface Ergonomische Tastatur(öffnet im neuen Fenster) regulär zum Preis von 150 Euro. Im Handel ist sie bereits für um die 120 Euro zu bekommen. Zum Vergleich: Das vor vier Jahren vorgestellte Sculpt Ergonomic Keyboard gibt es einzeln ohne Maus für um die 80 Euro.
Fazit
Microsoft hat mit seiner neuen ergonomischen Tastatur einiges verbessert und dabei auf ungeliebte Experimente verzichtet. Der Hersteller hat auf die meisten Kritikpunkte am fast vier Jahre alten Sculpt Ergonomic Keyboard reagiert und mit der neuen Surface Ergonomische Tastatur ein nahezu perfektes Produkt entwickelt. Ein Standard-Layout gepaart mit Chiclet-Tasten mit geringem Hub und einem angenehm straffen Druckpunkt unterstützen ein effizientes, beschwerdefreies Arbeiten. Die Markierungen aller wichtigen Tastensegmente sind eine Bereicherung – die Blindbedienung wird damit nochmals erleichtert.
Bild 1/14: Die Nach-Unten-Taste hat eine fühlbare Markierung, die Cursortasten lassen sich damit erfühlen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/14: Nur die Tasten oberhalb des Funktionsblocks sind leicht anders. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/14: Die Markierung im Nummernblock ist durchaus auch bei anderen Tastaturen üblich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/14: Die LED innerhalb der Fn-Taste ist bei hellem Umgebungslicht nur schwer zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/14: Im rechten Buchstabenfeld befindet sich eine zweite Windows-Taste. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/14: Unten befindet sich das Batteriefach - die Batterielaufzeit wird mit bis zu einem Jahr angegeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/14: Oben das schmalere Sculpt Ergonomic Keyboard, darunter die Surface Ergonomische Tastatur mit Standard-Tastenlayout (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/14: Das dunkle Sculpt Ergonomic Keyboard lässt sich nach hinten abfallend aufstellen, beim neuen hellen Modell geht das nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/14: Auf der Unterseite gibt es keine Vorrichtungen, um die Tastatur anzukippen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/14: In der Mitte des Buchstabenfelds ist die Tastatur nach oben gebogen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/14: Die Tastatur arbeitet drahtlos, es gibt keine störenden Kabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/14: Microsofts Surface Ergonomische Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Gut gefällt uns Microsofts Entscheidung, das neue Modell nicht mit einem USB-Dongle, sondern mit Bluetooth-Technik zu versehen. Dadurch kann die Tastatur zu Hause oder im Büro bei Bedarf mit einem Smartphone oder Tablet verwendet werden. Leider ist ein problemloser Wechsel zwischen den verbundenen Geräten nicht vorgesehen. Schade ist auch, dass die neue Tastatur anders als der Vorgänger nicht einfach und stabil vorne angehoben werden kann.
Unterm Strich ist das Surface-Modell aber gelungen, es gehört zu den besten ergonomischen Tastaturen, die Microsoft je gebaut hat. Restlos perfekt wäre die Tastatur, hätte sie einer Möglichkeit zum Ankippen, ein integriertes Touchpad und idealerweise auch einen Trackpoint. Hier kann Microsoft also noch weiter optimieren.